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Anonymous soll angeschlagen sein

Vor kurzem rief das Kollektiv Anonymous zur Blockade des Wall Street-Viertels. Kritiker behaupten nun, hierbei handele es sich um den Versuch, das angeschlagene Image wieder aufzubauen. Anonymous habe angeblich in der letzten Zeit sein Gesicht verloren.

Am Anfang wirkten die Anonymous-Hacker wie Rebellen gegen die Kapitalisten, die den Zweck verfolgten, den Kleineren zu helfen. Nachdem aber Anonymous-Anhänger unter anderem Personen wie den "Bart"-Sprecher bloßstellten, erweckte sich der Eindruck, Anonymous sei sein "digitaler Mob".

Auch werden in letzter Zeit immer mehr Anhänger vom FBI festgenommen. Bei denen handelt es sich oftmals um welche, die eigentlich gar nicht programmieren können. Darüber haben sich immer mehr Personen und Gruppen von Anonymous abgewandt, wie etwa die Hacker-Gruppe "LulzSec".


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nachrichten, Anonymous, Blockade, Anerkennung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2011 07:14 Uhr von LLCoolJay
 
+13 | -3
 
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Auch Spiegel hats nicht verstanden: Was einzelne Personen oder Gruppen tun hat nichts mit Anonymus zu tun.

Und bis vor 1 Jahr hat noch kaum jemand etwas in den Medien über Anonymus gelesen.

Die Zeitungen haben wohl einen Rüffel von ihren Zensoren bekommen, dass sie Anonymus so eine grosse Beachtung schenken.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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30.08.2011 07:36 Uhr von DieJenny
 
+37 | -1
 
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" Anonymous habe angeblich in der letzten Zeit sein Gesicht verloren. "

:D:D bin ich die einzige, die das unglaublich unpassend ausgedrückt findet??^^
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30.08.2011 07:38 Uhr von SClause
 
+9 | -1
 
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Imageschaden: Ist doch logischl, dass deren Image ein wenig schief hängt.
Dadurch, dass sie nicht organisiert sind, da ja kein Verein, etc. kann sich eigentlich fast jeder "Anonymous-Mitglied" schimpfen. Und dann kommen die Hacker-Angriffe aus letzter Zeit, die eigentlich Missstände aufzeigen sollen.

Das Problem dabei aber: Sie reden von Anonymität und geben dann die gehackten Daten (auch personenbezogene) weiter. D.h. die "Gruppe" bleibt zwar anonym, aber unschuldige Personen werden öffentlich "bloßgestellt".

Dieses Verhalten ist doch eigentlich gerade das, was Anonymous vorgibt zu verhindern.

Und wenn ein paar Script-Kiddies das nicht verstehen und unter dem Deckmantel "Anonymous" Daten leaken und so die Anonymous eigentlich "untergraben" dann leidet halt auch das Image.

Die Aktion mit der Wall Street ist, so denke ich, kein Hilfeschrei sondern einfach eine Aktion wie sie im Urgedanken von Anonymous stattfinden sollte. Aufgrund der letzten Meldungen glauben nämlich viele Leute, dass Anonymous eine Hacker-Gruppe ist - weit gefehlt.
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30.08.2011 07:45 Uhr von TausendUnd2
 
+12 | -1
 
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Bei Anonymous: wird nun das gemacht wie schon vor Jahren mit Al Quaida.
Ohne Zusammenhänge werden einzelne "Agressoren" zu einem Kollektiv geformt, um die Gefährdungssituation bedrohlicher wirken zu lassen und somit die Akzeptanz der Bevölkerung zur Bekämpfung dieser zu erwirken.
Meine Meinung - muss ja keiner teilen.
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30.08.2011 11:12 Uhr von Kacknoob
 
+1 | -0
 
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@SClause: Wann hat Anonymus denn mal gehackte Daten geleaked? Wo hasste denn den Unsinn her?
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30.08.2011 15:00 Uhr von euli
 
+0 | -1
 
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@Kacknoob: Der Name ist Programm?

"gehackte Daten geleaked", meinst du veröffentlicht?

Daten hacken wäre Zugriff zu ihnen verschaffen, leaken wäre die Daten zu kopieren, veröffentlichen ist dann noch eine andere Sache ;)
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30.08.2011 15:00 Uhr von euli
 
+0 | -1
 
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@Kacknoob: Der Name ist Programm?

"gehackte Daten geleaked", meinst du veröffentlicht?

Daten hacken wäre Zugriff zu ihnen verschaffen, leaken wäre die Daten zu kopieren, veröffentlichen ist dann noch eine andere Sache ;)
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30.08.2011 16:40 Uhr von SClause
 
+0 | -0
 
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Hoppla: Da hat sich wohl ein anglizistischer Fehler eingeschlichen ;-P

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