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Schweden: Mann, der Außenministerin tötete, hörte keine "inneren Stimmen"

Im Jahr 2003 lauerte Mijailo Mijailovic der damaligen Außenministerin Anna Lindh im Kaufhaus auf, als diese ohne Bodyguards einkaufen war. Er zog ein Messer heraus und stach sie nieder. Heute, gut acht Jahre nach der Tat, gab er erstmals zu, die "Inneren Stimmen" gar nicht gehört zu haben.

Der schwedischen Zeitung "Expressen" schilderte er, dass er dies getan habe, um eine Strafmilderung zu erhalten. Er hielt die Politiker damals für böse.

In erster Instanz wurde er damals zu lebenslanger Haft verurteilt, ehe ein psychiatrisches Gutachten ihm attestierte, nicht zurechnungsfähig zu sein. In letzter Instanz wurde das Urteil aber gefällt und seit jeher sitzt er im Gefängnis.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Gefängnis, Schweden, Mörder, Anna Lindh
Quelle: www.rp-online.de

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