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Stuttgart: Polizisten sollen versuchten Totschlag nur als Vorwand genommen haben

Bei den Demonstrationen von Stuttgart am 20. Juni 2011 wurde ein Mann festgenommen, der angeblich einen Polizisten umbringen wollte. Dabei schlug er auf diesen ein und soll ihn schwer verletzt haben. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Wie es sich aber herausgestellt hat, erlitt der Polizist nur eine Kehlkopfprellung und konnte am nächsten Tag wieder entlassen werden. Kritiker werfen der Polizei nun vor, die Tat nur als versuchten Totschlag ausgegeben zu haben, um kritische Stimmen aus dem Weg zu räumen.

So wurden Wohnungen der Aktivistengruppe "Cams21" durchsucht und Computer beschlagnahmt, weil diese angeblich in Verbindung zu der Tat standen. "Cams21" filmt Demonstrationen und stellt diese ins Netz.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Polizist, Stuttgart, Totschlag, Untersuchungshaft
Quelle: www.gulli.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2011 21:59 Uhr von azru-ino
 
+10 | -3
 
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Am besten ihr lest euch noch mal die Quelle durch, denn ich hab hier keinen Platz um mehr zu schreiben. Da wurde sogar aus einer Augenzeugin eine Täterin, weil ihre Aussage nicht mit dem offiziellen Polizeibericht übereinstimmte.
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29.08.2011 22:19 Uhr von anderschd
 
+7 | -3
 
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Interessante News.
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29.08.2011 22:37 Uhr von sicness66
 
+5 | -5
 
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Ich warte: auf den ersten Kommentar, der wieder süffisant etwas zu den "pösen Polizisten" schreibt und die Demonstranten als Täter hinstellt.
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29.08.2011 23:10 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -1
 
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hmm: Ohne jetzt auf den vorliegenden Fall eingehen zu wollen, aber muss ein versuchter Totschlag zwingend Verletzungen als Beweis vorliegen haben?

Beispiel:
Ich nehme eine Waffe und schieße damit auf Person P mit Wunsch die Person zu erschießen. Da ich kein guter Schütze bin schieße ich vorbei. Ist es jetzt versuchter Totschlag oder ist nichts passiert weil die Person ja keine Verletzungen erlitten hat?
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29.08.2011 23:22 Uhr von azru-ino
 
+1 | -1
 
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@ vorposter: versuchter totschlag, sollte die Tat nicht langfristig geplant sein, denn die tötungsabsicht ist auch illegal
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30.08.2011 17:50 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ derNameIstProgramm: aus der Quelle:
"Der Tatverdächtige hingegen, der laut Anklage den Beamten in Zivilkleidung mehrfach "mit der Faust gegen den Hals, ins Gesicht und gegen den Hinterkopf“ geschlagen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft."

Mehrfache Schläge gegen Hals, Gesicht und Kopf - aber eine leichte Prellung als einzig feststellbare Verletzung? Das stinkt gewaltig!

Vor allem, wenn dann noch eine Zeugin plötzlich zur Tatverdächtigen wird, nur weil ihre Aussage im Widerspruch zur Anklage steht:

"Die Wochenzeitung „kontext“ brachte zudem die Geschichte der Maris Duran, die als Zeugin aussagen wollte und letztlich als mögliche Täterin das Gebäude der Polizei verließ. Man hat sich mittlerweile bei der Frau entschuldigt, die eigentlich nur eine korrigierende Aussage machen wollte. Maris Duran konnte der offiziellen Version des versuchten Totschlages nichts abgewinnen und wollte den Polizisten berichten, wie sie den Abend des 20. Juni erlebte. Aus der Zeugin, die lediglich der offiziellen Version widersprechen wollte, wurde im Handumdrehen eine Verdächtige. Da sie häufiger auf Videoaufnahmen zu sehen war, könnte sie Teil der Bewegung sein, konterte die Behörde."

Da fragt man sich doch, wo diese Beamten ausgebildet wurden... Bei der Stasi? Oder in China?
Solche Polizisten und Staatsanwälte brauchen wir nicht! Sie sind eine Schande für jeden, der anständig seinen Dienst tut.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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31.08.2011 16:59 Uhr von evildeeds
 
+1 | -0
 
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ist das vielleicht nur ein versuch nach dem "unglücklichen* räumen der wiese wieder dir moralische hoheit zu gewinnen?

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