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Libyens Kulturerbe trotz UNESCO-Schutz gefährdet

Nikolai Sologubovsky, russischer Journalist und Wissenschaftler, warnt in "The Hindu" vor "einer massiven Zerstörung von Kulturgütern in Libyen". So wurden in den letzten Monaten 14.000 Jahre alte Wandmalereien von Antikenjägern mittels Chemikalien im Gebirge von Tadrart Acacus abgelöst.

Doch auch der NATO wirft er vor, antike Stätten, die seit Jahrzehnten zum Weltkulturerbe gehören, zerstört oder beschädigt zu haben. Darunter die Römerstadt Leptis, aber auch die Phönizierstadt Sabratha. Die zum Teil gestohlenen Gegenstände aus Museen werden illegal in Europa weiterverkauft.

Auch die UNESCO-Direktorin Irina Bokowa richtete sich mit einem Appell an die Nachbarländer und den internationalen Kunsthandel "alles zu tun, um das unschätzbare Kulturerbe Libyens zu schützen", es helfe den Menschen "sich eine bessere Zukunft aufzubauen".


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Libyen, Schutz, UNESCO, Kulturerbe
Quelle: derstandard.at

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