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Türkei: Regierung gibt konfisziertes Kircheneigentum zurück

Die türkische Regierung hat eine Verordnung herausgegeben, die am 28. August in Kraft getreten ist. Die Verordnung schreibt vor, dass konfisziertes Eigentum von Nicht-Muslimen zurückgegeben wird. Die Nachricht wurde in den türkischen Fernseh- und Printmedien verbreitet.

Konkret bedeutet dies, dass alle Güter, die 1936 beschlagnahmt und eingezogen wurden, an den christlichen und jüdischen Eigentümer zurückgehen. Wenn die Gebäude inzwischen veräußert wurden, erhalten die Geschädigten eine Erstattung aus der Staatskasse.

Christen brauchen nun - wie bisher - nicht mehr vor Gericht ihr Eigentum zurück zu klagen. Dem orthodoxen Patriarchat von Konstantinopel war es zum Beispiel 2010 gelungen, die Rückgabe des Prinkipo-Palastes auf den Prinzeninseln vor Istanbul zu erwirken. Der Rechtsstreit hat Jahrzehnte gedauert.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Regierung, Kirche, Rechtsstreit
Quelle: www.ref.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2011 13:20 Uhr von kaderekusen
 
+11 | -11
 
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wow das das türkei tut ist mal ein fortschritt, so nun da habt ihr es doch endlich auch mal was gutes nicht nur für kurden und das eigene volk nein, jetzt sind auch mal die christen und juden an der reihe. aber wie ich hier einige user kenne wird gleich trotzdem aus dieser guten news eine schlechte gemacht. ich wette einge von ihnen werden diese user sein.

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[ nachträglich editiert von kaderekusen ]
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29.08.2011 13:38 Uhr von ako82
 
+7 | -3
 
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äyyy dann mach du doch nicht auch noch ne türkei-basher-bash-news daraus!
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29.08.2011 16:25 Uhr von Tastenhauer
 
+8 | -10
 
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Komisch, direkt 3 Forentrolle über mir, die schlimmer sind als die, die sie anprangern. Tolle Show.
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29.08.2011 16:31 Uhr von XFlipX
 
+3 | -5
 
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Geschädigten eine Erstattung aus der Staatskasse Die Mehrheit des damals enteigneten Kirchenbesitzes ist bisher gewinnbringend an dritte durch den türkischen Staat weiterveräußert worden..von daher kommt es jetzt darauf an, ob auch hier wirkl. der entsprechende Gegenwert ausgezahlt wird...schließlich dürfen die Grundstücken in und um Istanbul nicht gerade billig sein bzw. billiger geworden sein.

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XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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29.08.2011 17:47 Uhr von anderschd
 
+7 | -4
 
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Feine Sache. Ein Zeichen in die richtige Richtung.


An euren Kommentaren(1, 2, 4) sieht man, dass ihr nicht verstanden habt, worum es wirklich geht bei bestimmten News und deren Schreiber.

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