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Umdenken in der Hedge-Fonds Branche angesagt

Es sind weniger die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten, welche den Hedge-Fondsmanagern Sorgen bereiten, sondern viel mehr die ungewisse Zukunft über die Reglementierung von Märkten. So ist es in den USA bald vorgeschrieben, dass ein Hedge-Fond angemeldet wird und eine Zulassung erhält.

Robert C. Watson Gründer der New Yorker Hedge-Fonds-Gesellschaft Lyster Watson weißt aber daraufhin, dass die neuen Regeln nichts mit den vermeintlich bösen Hedge-Fonds Managern zu tun haben, sondern für mehr steuerliche Transparenz sorgen sollen.

Er merkt auch an, dass die neuen Regeln mehr Aufwand für die Hedge-Fonds bedeuten und somit durch erhöhte Kosten die Rendite schmälern wird. In Europa soll die neu gegründete Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA einen ähnlichen Kontrollzweck erfüllen und für Transparenz im Hedge-Fond Bereich sorgen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Branche, Regulierung, Hedgefonds, Finanzmarkt, Umdenken
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 17:01 Uhr von Maku28
 
+14 | -1
 
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"... somit durch erhöhte Kosten die Rendite schmälern wird"

ooooohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

Denken die vielleicht auch mal drüber nach WOMIT die ihr Geld "verdienen" bzw. welchen Schaden diese Hedge-Fonds anrichten können?
Ist denen egal ? Ist ok aber eure scheiss Rendite ist uns auch egal



[ nachträglich editiert von Maku28 ]
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28.08.2011 17:19 Uhr von sleipnir67
 
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haha: wird dann wohl genauso "unter die Lupe" genommen und "geprüft" wie Bernard Madoff´s buntes Treiben.

[ nachträglich editiert von sleipnir67 ]
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28.08.2011 17:41 Uhr von skipjack
 
+2 | -1
 
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Schade: das Monopoli für Bonzen bleibt also.

Nur die Staaten wollen mit kassieren...

Nach den Schäden, den dieses "Spiel" auslöst, richtig.

Schade, dass es nicht verboten wird...

"Lyster Watson weißt aber daraufhin, dass die neuen Regeln nichts mit den vermeintlich bösen Hedge-Fonds Managern zu tun haben, sondern für mehr steuerliche Transparenz sorgen sollen. "

[ nachträglich editiert von skipjack ]
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28.08.2011 18:14 Uhr von Cheater95
 
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immer lustig: wenn Leute wie maku28 auf die ach so bösen Hedge-Fonds zeigen.
Einfach dumme Proleten die vom Finanzwesen keine Ahnung haben, aber was soll ich da sagen, der durchschnittliche Shortnewsleser liest halt nur News von Crushial, woher soll er auch die Bildung haben....
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28.08.2011 19:03 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
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ach ja, die bösen Hedgefonds. Was man nicht versteht und mit Geld zu tun hat, muss ja böse sein. Was tun die denn so Schädliches, wenn ich fragen darf?
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28.08.2011 21:29 Uhr von phal0r
 
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Gleiche Frage kommt von mir auch: Bin gespannt, ob da jmd eine qualifizierte Antwort hat :)
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29.08.2011 12:13 Uhr von no_trespassing
 
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Hedge-Fonds vs. BGE: Die Hedge Fonds wollen maximale Rendite mit Produkten erzielen, die aber nichts zur eigentlichen Wertschöpfung beitragen. Die Gewinne sind nichts anderes als leistungsloses Einkommen.

Im Prinzip dürfte kein Hedge Fonds-Manager den Forderern eines BGE das Recht darauf absprechen, weil sie selbst ein ähnliches beziehen.

Hinzu kommt die moralische Komponente. Hedge Fonds und Private Equities erzielen ihre 25% Rendite durch das Beiseitelegen von moralischen Prinzipien und das Überwinden von Hemmschwellen, die sich die Alteigentümer nicht trauten.

Sozialwohnungen werden übernommen und dann die Rendite durch Sanierungsstau erzielt, was die Alteigentümer der Bauten aber sich zurecht nicht getrauten. Im Prinzip hätten die Alteigentümer ebenfalls die Rendite erzielen können, wenn sie mit denselben Methoden agiert hätten.

Siemens Mobile wurde von einem Mitbewerber aufgekauft, der dann die Rendite erzielte, indem er die Belegschaft entließ und die Technik abzog. Das hätte Siemens auch hinbekommen, bloß der Imageschaden im Inland hielt sie davon ab. Den Hedge Fonds ist der Imageschaden egal. Es sind gesichtslose Gesellschaften ohne Produkte, die der Konsument boykottieren kann.

Die meisten Hedge Fonds beschäftigen zwischen 10 und 30 Mitarbeitern, die aber zusammen vermeinliche Gewinne von 500 Mio. EUR pro Jahr erzielen und dann als Finanzelite gepriesen werden.

Um mit realen, physisch anfassbaren Produkten mit 30 Mitarbeitern 500 Mio. EUR GEWINN zu erzielen, müsste jeder 16-17 Mio. EUR Überschuss erwirtschaften.
Veranschaulicht heißt das, jeder von denen müsste pro Tag etwas verkaufen, wo 46.575 EUR Marge übrig bleibt. Das ist in der realen Welt absolut unmöglich. Die Marge entspricht ungefähr dessen, was Porsche mit einem Carrera erzielt.
Aber es ist absolut unvorstellbar, dass 30 Mitarbeiter 365 Tage im Jahr jeden Tag einen davon verkaufen.

Fast keine Firma hat durch die Übernahme von einem Hedge Fonds oder Private Equity Gesellschaft nachhaltig profitiert.
Die meisten sind insolvent gegangen, verloren wichtige Geschäftsfelder, mit denen sie sich vorher klugerweise diversifiziert aufgestellt haben oder wurden von Konkurrenten ganz übernommen.

Durch diese Hedge Fonds haben die USA außerdem so lange mit ihrem Spiel durchgehalten. Deshalb haben die dort gar kein Interesse daran, die Branche zu reglementieren, schon aus patriotischen Gründen.

Das kann jeder ganz objektiv nachprüfen.
Bsp.: Hoechst AG --> früher Sitz in Frankfurt, wo ist heute der Sitz von Celanese?

Hedge Fonds sind ein Instrument der angelsächsischen Länder, ihren nationalen Wohlstand zu stärken als Kompensation der fortschreitenden Deindustrialisierung, mit oft rücksichtsloser Vorgehensweise.
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29.08.2011 20:39 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
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du bist sicher gut im Buzzword-Bingo, aber mit Hedge-Fonds hat dein Kommentar kaum was zu tun.

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