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Astronomen entdecken angeblich einen weiteren lebensfreundlichen Planeten

Astronomen haben um den Stern HD 85512 einen Planeten entdeckt, der die 3,6-fache Masse unseres Heimatplaneten besitzt und ebenfalls in der habitablen Zone sein Zentralgestirn umkreist. Dadurch wäre auf dem Planeten Leben möglich, da es Wasser im flüssigen Zustand geben könnte.

HD 85512b, so der Name des Planeten, umkreist seinen Stern in einer sehr geringen Umlaufbahn, sodass er nur 54 Tage für eine Umrundung benötigt. Der Stern ist allerdings nicht so groß und auch nicht so heiß wie unsere Sonne.

Zur Berechnung der Lebensfähigkeit auf dem Planeten setzten die Forscher eine Atmosphäre wie auf der Erde voraus. Ob er auch bei einer anderen Atmosphärenzusammensetzung Leben beherbergen könnte, bleibt offen. Deswegen gab es auch Kritik, da die Berechnungen hauptsächlich nur auf Vermutungen basiere.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, All, Planet, Berechnung, Vermutung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 13:50 Uhr von Lachendeswiesel
 
+5 | -3
 
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@Ming-Ming: Es ist korrekt, dass für uns diese Schwerkraft ein großes Hindernis wäre, aber nach ein paar Generationen dürfte sich dieses Problem auch beseitigt haben, da sich Lebewesen glücklicherweise an veränderte Lebensbedingungen anpassen können.
Da das ganze aber eh nur ein Hirngespinnst ohne empierische Nachweise ist (und vermutlich für uns eh unerreichbar ist), bringt es da wenig dieses Konstrukt weiter zu spinnen ;)
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28.08.2011 14:28 Uhr von Lyko
 
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28.08.2011 14:33 Uhr von alexanderr
 
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lachendewiesel: man passt sich an oder man verfällt der Selektion und stirbt aus.
Schafft der Mensch es nicht, sich schnell an solche Bedingungen anzupassen, wird er bei diesen nicht überleben können, und beim Menschen ist das ein Problem: Er pflanzt sich zu langsam fort. Es ist ein langjähriger Prozess, bei dem die Anpassung "stattfindet" wie wir es bei der Evolution des Menschen kennengelernt haben.
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28.08.2011 17:39 Uhr von Leeson
 
+1 | -2
 
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@Lyko: Genau die Anpassung an die stärkere Gravitation war gemeint und nichts mit "Behausungen".
Wie kommst du darauf?

@News
Die Erde hatte Anfangs auch nicht die Atmosphärenzusammensetzung wie heute.
Hinzu kommt, dass eine kleinere Sonne aus einer kleineren Wolke entstanden sein kann und somit nicht alle benötigten "Stoffe" im Sonnensystem enthalten sind, die einen Planeten entstehen lassen wie unsere Erde.
Die sicher vorhandene "gebundene Rotation" wird die Sache auch erschweren.

Zitat Quelle:
"So müsste der Planet eine durchschnittliche Wolkenbedeckung von 50 Prozent haben - andernfalls würde so viel Sonnenlicht seine Oberfläche erreichen, dass es wohl doch zu heiß wäre für die Existenz von flüssigem Wasser. Umwabern dagegen zu viele Wolken den Felsbrocken, könnte er eine kochend heiße und lebensfeindliche Welt wie die Venus sein."

Die Aussage in der Quelle finde ich nicht richtig!
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28.08.2011 18:47 Uhr von Maaree
 
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Mal ´ne Frage Reicht keine Zunahme an Muskelmasse um sich dort auch laufend fortzubewegen?

Danke schonmal für die Antwort im Voraus. ;)
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28.08.2011 19:24 Uhr von Leeson
 
+0 | -1
 
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Ja sicher Maaree: aber es sind ja nicht nur deine Muskeln die das 3,6-fache aushalten müssten,
sondern auch deine Knochen und dein Kreislauf.

Eine langsame Gewöhnung ist da nicht möglich,
entweder du bist auf diesem Planeten oder nicht.
Wenn ja, wirkt die vollte Kraft sofort!
Was denkst du wo dein Blut hin will wenn dein Herz nicht genug Kraft hat um es ins Hirn zupumpen?!

Man muss auch noch bedenken, dass die 36 Lichtjahre bis zu dem Planeten geflogen werden müssen.
Selbst wenn man mit relativer Lichtgeschwindigkeit reist,
ist der menschliche Körper 36 Jahre der Schwerelosigkeit ausgesetzt.
Die Folgen sind unteranderem Muskelschwund und Knochenschwund.

Aber vielleicht hat der Planet einen schönen Mond der im gleichen Größenverhältnis wie unserer Mond zu unserer Erde steht.
5,832 m/s² wären da schon erträglicher^^
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28.08.2011 20:14 Uhr von Maaree
 
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Ja, die Frage war drauf bezogen wenn man theoretisch sofort der Gravitation ausgesetzt wäre, ohne die Reise.

Gegen den zu schwachen Kreislauf würde ein Druckanzug sicherlich helfen.

War halt nur generell auf die Kraft bezogen die man zum aufrecht gehen bräuchte.
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28.08.2011 21:13 Uhr von Maccy89
 
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Ich weiß garnicht was ihr da über Gravitation so viel redet. In dem Artikel steht 3,6-fache MASSE, aber die Masse hat nichts mit der Gravitation zu tun und schon garnicht im proportional selben Verhältnis. Zum Beispiel hat der Uranus einen 4 Mal größeren Durchmesser und die 14-fache Masse der Erde und hat trotzdem eine NIEDRIGERE Gravitation als die Erde. Also sollte man sich bei sowas eher über die Atmosphärenzusammenstellung Sorgen machen, aber über Gravitation weiß man hier garnichts und dann sollte man da eher die Fresse halten, als darüber zu spekulieren.
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29.08.2011 07:09 Uhr von Ginseng
 
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Nicht so wild: Der Planet hat die 3,6 fache Masse der Erde, nicht die 3,6 fache Anziehungskraft (Oberflächen Fallbeschleunigung).

Z.B. besitzt die Erde ca. 81 mal mehr Masse wie der Mond, aber nur ca. die 6 fache Anziehungskraft.
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29.08.2011 13:33 Uhr von Leeson
 
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@ zwei Vorredner: Ihr verwechselt Masse mit Volumen!

Die Masse ist ausschlaggebend für die Gravitation und
wird wie folgt berechnet:
Volumen * Dichte = Masse

Man kann auch Gewicht sagen!
http://de.wikipedia.org/...
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29.08.2011 14:13 Uhr von Ginseng
 
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@Leeson: Nein da liegst du falsch, ich meine es schon genau so wie es da steht.
Mir ging es darum aufzuzeigen das die Anziehungskraft auf der Oberfläche eines Himmelskörpers nicht proportional zur Masse des Selben ist. Und ja die Erde hat die 81 fache MASSE wie der Mond!

D.h. das man auf dem neu entdecken Planeten mitnichten das 3,6 fache Gewicht besitzt wie auf der Erde.

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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29.08.2011 18:53 Uhr von Leeson
 
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@ Ginseng: Zitat:
Mit der Masse eines Körpers sind drei klassische Eigenschaften verbunden:

- der Körper setzt jeder Bewegungsänderung einen Widerstand entgegen – er ist träge. (Trägheit)
- zwei Körper ziehen sich aufgrund ihrer Masse gegenseitig an. Diese Anziehung wird als Gravitation bezeichnet. (passive Gravitationsladung)
- sie bewirkt die auf einen Körper wirkende (Gravitations-)Kraft. (aktive Gravitationsladung)

Hast du in Physik neunte Klasse gefehlt?
Der Mond hat einfach eine geringere Dichte!

;)

[ nachträglich editiert von Leeson ]
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30.08.2011 00:54 Uhr von condorman4711
 
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Gravitation/Anziehungskraft hängt vom Durchmesser: ab.

Stichwort: newtonsches Gravitationsgesetz.

Die "Anziehungskraft" oder besser die Gravitationsbeschleunigung nimmt proportional zur Masse zu und quadratisch mit dem Abstand zum Massemittelpunkt ab.

Wenn der Durchmesser bei 3,6 Massen das 1,9fache beträgt ist alles wie auf der Erde, wenn der Planet größer ist, fühlt man sich leichter, wenn er kleiner ist, schwerer.
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30.08.2011 18:53 Uhr von Ginseng
 
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@Leeson: Und wenn der Mond die gleiche Dichte hätte wie die Erde, dann wäre seine Anziehungskraft auf der Oberfläche nur minimal größer als jetzt. Der Knackpunkt ist, das du auf dem Mond sehr viel näher am Massenschwerpunkt bist wie auf der Erdoberfläche. Darum wiegt man auf dem Mond nur 1/6 obwohl er ca. 81 mal weniger Masse besitzt wie die Erde.

condorman4711 hat das schon richtig beschrieben.

Da das sehr unwahrscheinlich ist liegst du mit deiner Behauptung das man auf dem neuen Planeten das 3,6 fache wie auf der Erde wiegt höchstwahrscheinlich falsch!

Und versuche dieses mal bitte den Sachverhalt zu verstehen bevor du anderen wieder Unfähigkeit vorwirfst!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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30.08.2011 19:31 Uhr von Ginseng
 
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@Leeson: /edit:

Um das mal abzuschließen: Bei der gleicher mittlerer Dichte wie die Erde, hätte der neue Planet die 1,5326 fache Oberflächenbeschleunigung wie die Erde, sprich 15,02986m/s².

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