28.08.11 12:11 Uhr
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Umfrage: Kritik von Alt-Kanzler Helmut Kohl an Regierung wird nicht geteilt

Vor einigen Tagen hat Alt-Kanzler Helmut Kohl (CDU) Kritik an der von Angela Merkel geführten Bundesregierung geübt und mehr Solidarität mit Griechenland gefordert. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid sehen dies nur 42 Prozent der Deutschen so, 50 Prozent widersprechen der These.

Auch die These, dass Deutschland an Verlässlichkeit eingebüßt habe, ist in der Bevölkerung heftig umstritten. Etwa die Hälfte der Bevölkerung stimmt ihr zu.

Allerdings sieht eine deutliche Mehrheit einen Sinn darin, den Rat ehemaliger Spitzenpolitiker wie Helmut Kohl oder Gerhard Schröder einzuholen. Nur ein Drittel der Bevölkerung hält dies für überflüssig.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Regierung, Umfrage, Kanzler, Gerhard Schröder, Helmut Kohl
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 12:11 Uhr von urxl
 
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Diese Umfrage zeigt nur, dass das ganze Thema so komplex ist, dass man keine einfachen Lösungen findet. Ein "Lasst Griechenland pleite gehen" ist genau so dumm wie ein "pumpt so viel wie möglich in diese Länder"!
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28.08.2011 13:11 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Griechenland rauslassen und auffangen: Gerade bei Griechenland hat sich gezeigt, daß es jahrelang nicht in der Lage sein wird, sich selbst aufzufangen. Statt Griechenland in ein Zwangslager mit EU-Aufsicht zu entlassen, sollte es aus dem Euro entlassen werden und eine Umschuldung vorgenommen werden - jedenfalls soviel Schulden, wie sie nach der Einführung des Euros hinzukamen, denn diese sind letztlich Euro-bedingt. Und damit es auch gerecht zugeht, müssten auch die Banken in gleicher Weise an den entstandenen Lasten beteiligt zu werden.

Bei der von Prof. Sinn dargestellten Aufstellung der sogenann-ten Target-Schulden steht Griechenland einsam an der Spit-ze. Das hat einfach damit zu tun, daß Griechenland kaum Produkte liefert.

Man sollte auch nicht außer Acht lassen, daß das griechische Parlament das IWF-Paket nicht mit Zustimmung der Opposition verabschiedet worden ist, so wie der IWF dies gefordert hat. Die Stabilisierungsform Griechenlands ist somit nicht regelgerecht durchgesetzt worden.

Wenn nicht ein Europäer an der Spitze des IWFs gestanden hätte, wäre das IWF-Paket im IWF nicht so glatt durchgegangen, wenn überhaupt.

Jedenfalls wäre ein riesiger Brocken weg, wenn Griechenland nicht mehr den Euro hätte. Und allein bliebe Griechenland hiinterher als EU-Land auch nicht.

Warum also der Fanatismus um den Euro?
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04.09.2011 13:07 Uhr von shadow#
 
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Der Dicke hat genug angerichtet, Der Dicke soll schweigen.

Und Solidarität mit den Griechen gab es sowieso nie. Es geht hier einzig um den Euro. Es wäre fatal irgendein Land zu entlassen oder gar auszuschließen - dagegen wäre die letzte Krise langweilig gewesen.
Die Griechen behalten den Euro - auf Gedeih und Verderb.
Wenn sie dabei unter die Räder kommen ist das zwar Schade aber nicht unser Problem.

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