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Mediziner und Politiker verlangen auf Zigarettenpackungen "Schockfotos"

Da Politiker, aber auch Mediziner der Meinung sind, dass die Wirkung von sogenannten "Schockfotos" auf Zigarettenpackungen wissenschaftlich erwiesen ist und Jugendliche durch solche Bilder weniger rauchen, verlangen sie deren Aufdruck auf den Zigarettenschachteln.

Die aus Heidelberg stammende Krebsforscherin Martina Pötschke-Langer sagte: "Die Politik muss endlich handeln." Auch die SPD-Drogenbeauftragte Angelika Graf sieht in dieser Frage Handlungsbedarf.

Auf Anfrage bei Mitarbeiter der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans gibt es in Deutschland noch keine Pläne für solche Fotos. Man warte auf Entscheidungen auf europäischer Ebene.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Foto, SPD, Politiker, Zigarette, Mediziner
Quelle: www.ovb-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 10:29 Uhr von brainbug1983
 
+3 | -0
 
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Wie wenn sowas jemanden vom Rauchen abhält. Und für die, die sich wirklich dadurch gestört fühlen gibts doch auch jetzt schon genügend Umverpackungen um die "Rauchen gefährdet ihre Gesundheit"-Sprüche zu verdecken...
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28.08.2011 10:31 Uhr von frederichards
 
+4 | -1
 
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Warum nur? Die Kosten, die Raucher "verursachen" werden durch Ihr längeres Leben um ein vielfaches übertrumpft durch die ganzen Alterskrankheiten, die Raucher erst gar nicht bekommen.

Und ohne Raucher sinken die Steuereinnahmen.

Nein, ich bin Nichtraucher.
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28.08.2011 10:41 Uhr von Schelm
 
+14 | -1
 
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....Dann verlange ich Bilder von Schwerstalkoholikern auf Schnapsflaschen, fette Menschen auf MC Donalds Verpackungen, Gefolterte Tiere auf Kosmetikprodukten und geldgeile Politker auf Steuererklärungen....
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28.08.2011 10:43 Uhr von Strassenmeister
 
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@ Der.Blonde: Merkel reicht auch!
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28.08.2011 11:10 Uhr von Again
 
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Ich: versteh das Problem nicht ganz. Der Aufwand ist doch lächerlich gering. Auch wenn es nichts hilft, wäre es einen Versuch wert.
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28.08.2011 11:30 Uhr von Webmamsel
 
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@schelm: ich kann dich leider nur 1 mal bewerten, leider.
für deinen kommentar hast du zig pluspunkte verdient.

:)
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28.08.2011 11:53 Uhr von Danymator
 
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@ alle Raucher: Bitte mal eine Woche das Rauchen einstellen, dann wären wir Pleitegeier Nr. 1 in Europa....
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28.08.2011 11:54 Uhr von Nansy
 
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Gesundheitsfanatismus: Noch niemals zuvor ist ein Hersteller eines legalen Produkts dazu verpflichtet worden, auf der eigenen Verpackung Werbung gegen sein eigenes Produkt aufzudrucken. Weder Werbeverbote noch Schockbilder oder Warnhinweise können dafür sorgen, dass weniger geraucht wird.

Der Abschreckungseffekt ist – im Gegensatz zu den Verlautbarungen – nicht das vorrangige Ziel dieser Kampagne. Es geht nur um eine Vorstufe auf dem Weg zu neuen Verboten, nach dem Motto: seht her, die Ekelbilder haben auch nichts gebracht, jetzt müssen wir zu schärferen Verboten greifen. Darum geht es.

Im übrigen sind die Schockbilder oft nichts weiter als Propaganda, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben. In der ZDF-Sendung “Markus Lanz” aus dem Jahre 2010 hatte der Rechtsmediziner Michael Tsokos klar ausgesagt, dass die angebliche schwarze Raucherlunge, mit der die Antiraucherlobby Propaganda betreibt, nichts weiter als eine Fälschung ist.
Siehe: http://www.youtube.com/...
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28.08.2011 11:58 Uhr von kingoftf
 
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Die Tabak-Lobbyisten: werden das schon zu verhindern wissen
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28.08.2011 12:03 Uhr von Schelm
 
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Danke Webmamsel: :-)
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28.08.2011 14:08 Uhr von Again
 
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Danymator: Soweit ich weiß ist Griechenland das Land mit den meisten Rauchern pro Kopf ;-)
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28.08.2011 14:12 Uhr von Again
 
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Nansy: "Weder Werbeverbote noch Schockbilder oder Warnhinweise können dafür sorgen, dass weniger geraucht wird."
Dann ist es ja kein Problem für die Tabakfirmen.

"Es geht nur um eine Vorstufe auf dem Weg zu neuen Verboten, nach dem Motto: seht her, die Ekelbilder haben auch nichts gebracht, jetzt müssen wir zu schärferen Verboten greifen."
Schadet imho auch nicht.
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28.08.2011 14:12 Uhr von Nansy
 
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@ kingoftf: Falsch, die Tabak-Lobby ist schon längst (seit über zehn Jahren) zum Schweigen gebracht worden.

Dagegen ist die Pharma-Lobby umsomehr gegen die Raucher tätig. Schließlich verspricht man sich ein Milliardengeschäft mit Nikotinersatzprodukten und Medikamenten.

Richtiger wäre vielleicht die Antwort, die Pharma-Lobby wird das schon durchsetzen: "Mit freundlichen Grüßen, Novartis, MSD, Johnson&Johnson" u.s.w.
Die US-Pharmafirma MSD hat es sogar geschaft, eine von ihr bezahlte Mitarbeiterin im Anti-Raucherprogramm der WHO unterzubringen.
Siehe: http://www.bukopharma.de/...
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28.08.2011 14:15 Uhr von Nansy
 
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@ Again und was ist es jetzt, was du mir mitteilen willst?
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28.08.2011 15:47 Uhr von Again
 
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Nansy: Wenn es absolut keinen Effekt hätte und das auch nachgewiesen ist, gäbe es das wohl schon längst, da es den Tabakfirmen egal wäre und man sich Geld sparen könnte, dass für Lobbysten und eventuelle Klagen draufgeht. Kann also gut sein, dass schon ein Effekt da ist.
Ebenso ist es mit den Werbeverboten. Tabakfirmen müssten sich ja darum reissen ;-)
Vorallem die Großen.

Und die Pharmaindustrie verdient wohl auch genug Geld mit Lungenkrebs und Co. und das über längere Zeiträume.

Nikotinersatzstoffe kann man Rauchern verkaufen die aufhören wollen, aber wenn man so stark gegen Tabak vorgeht wird es immer weniger Leute geben, die damit auch aufhören können ;-)
Hab noch nie Kinder/Jugendliche kennengelernt, die sich heimlich im Wald oder sonstwo getroffen haben um sich Nikotinpflaster aufzukleben.

[ nachträglich editiert von Again ]
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28.08.2011 19:11 Uhr von Hasskappe
 
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Tabaksteuer rauf! Benzinsteuer runter ! Lasst die Raucher ordentlich bluten! Die Trinker auch! Von miraus kann eine Schachtel Zigaretten 10,- € kosten! Der Gestank ist ekelhaft und krebserregend.

Ich habe 33 Jahre geraucht weil ich süchtig war! Tausende von Euros verbrannt! Man wie bekloppt ist das?

Gottseidank ist das vorbei. Machts teurer,damit die Kinder garnicht erst anfangen.
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29.08.2011 08:34 Uhr von Nansy
 
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@ Again: Verzeih mir, aber du scheinst dich auf diesem Gebiet nicht gut auszukennen.

Allen Anstrengungen zum Trotz (Verboten und Warnhinweisen) nimmt gerade in den Ländern mit der härtesten Anti-Tabak-Politik der Anteil der jugendlichen Raucher - und vor allem der Raucherinnen - wieder zu. In Irland wurde offiziell von der Regierung bestätigt, dass es im Land zurzeit mehr Raucher gibt als vor dem Rauchverbot in Innenräumen, welches im Jahre 2004 eingeführt wurde. Das Gesundheitsministerium spricht von 29 Prozent Rauchern in der irischen Bevölkerung.

Die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln haben bisher keine Wirkung gehabt (Warum auch? Würde irgendwer weniger Autofahren, wenn auf Autos Sprüche wie "Autofahren gefährdet ihre Gesundheit" stehen würden?) und ebenso wird es bei den Schockfotos sein. Wen die Schockfotos stören, der wird einfach umpacken in neutrale Schachteln. In England haben die Ekelbilder überhaupt nichts bewirkt. Höchstens dass die Jugendlichen statt wie früher Bilder von Fußballern jetzt die Ekelbilder sammeln: “Kann ich von dir Spermien haben? Du bekommst dafür eine Lunge von mir!” soll man auch englischen Schulhöfen öfter hören seit die Ekelbilder auf Zigarettenschachteln aufgedruckt sind.

Ach, und du meinst, die Pharmaindustrie verdient nicht genug Geld mit Nikotinersatzprodukten und Medikamenten?
Einem Marktbericht für den Bereich der Raucherentwöhnungsprodukte zufolge sind z.B. 2008 die Gesamtverkäufe verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Raucherentwöhnungsprodukte weltweit auf über drei Milliarden US Dollar angewachsen.
Clive Addison, Vizepräsident für Raucherentwöhnungsprodukte, sagte in einem Interview, man beabsichtige, die Produkte seines Hauses innerhalb der nächsten Jahre für 85 Prozent der Raucher (derzeit: 20%) weltweit erhältlich zu machen. Wie er sagte, umfaßt der globale Markt für für die Sparte "Raucherentwöhnungs-Kaugummis und – Pflaster" derzeit rund zwei Milliarden US Dollar. Weiter sagte er, daß Glaxo davon derzeit rund ein Drittel umsetzte, wobei man beabsichtige, diesen Anteil innerhalb der nächsten Jahre auf 42 Prozent zu steigern.
Pfizer hat alleine im Jahre 2007 mit Champix oder Chantix, wie es in anglikanischen Ländern genannt wird, einen Erlös von 883 Millionen Dollar gemacht – und dies, obwohl das Medikament keinen größeren Erfolg als andere Rauchentwöhnungmittel aufweist.
http://www.apotheke-adhoc.de/...

Und das ist erst der Anfang.
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29.08.2011 11:46 Uhr von Again
 
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Nansy: "Verzeih mir, aber du scheinst dich auf diesem Gebiet nicht gut auszukennen."
Ich gebe zu, dass ich mir lediglich ein paar Gedanken dazu gemacht habe, aber nicht wirklich viel darüber gelesen habe.

"Allen Anstrengungen zum Trotz (Verboten und Warnhinweisen) nimmt gerade in den Ländern mit der härtesten Anti-Tabak-Politik der Anteil der jugendlichen Raucher - und vor allem der Raucherinnen - wieder zu"
Wenn du diese Studie kennst, kennen wohl auch Pharma-Lobbysten diese Studien.
Das es mehr Raucher gibt ist vielleicht auch nicht direkt auf die Verbote zurückzuführen.

"Ach, und du meinst, die Pharmaindustrie verdient nicht genug Geld mit Nikotinersatzprodukten und Medikamenten?"
Nein, das denke ich nicht und hab das auch nicht geschrieben. Ich denke aber, dass man sich so das Wasser abgräbt. Außerdem muss man bei deinen Zahlen auch bedenken, dass es durch Rauchentwöhnung wohl weniger Folgeschäden gibt und somit zb der Absatz bei Medikamenten die bei Lungenkrebs eingesetzt werden sinken. Natürlich nehmen dafür wahrscheinlich andere Krankheiten zu, für die dann auch mehr Medikamente verkauft werden.

Ich finde deine Zahlen ehrlich gesagt interessant, aber sie sagen imho zu wenig aus. Es kommt zb auch darauf an, von welchen Pharmafirmen man redet. Wer nur wenig Umsatz mit Nikotinpflastern- und Kaugummis macht, aber dafür viel Geld mit Lungenkrebs wird das wohl anders sehen. Derzeit teilen sich den Kuchen ja scheinbar nur zwei Unternehmen, warum sollten andere Pharma-Firmen diese unterstützen?
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29.08.2011 12:59 Uhr von Nansy
 
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@ Again: Natürlich kann ich dir die Schlußfolgerungen aus diesen Zahlen nicht vorschreiben, und würde das auch nicht versuchen.

Zitat: "Ich denke aber, dass man (Anm.: die Pharmaindustrie) sich so das Wasser abgräbt."

So funktioniert das nicht:
Erstens steht der weltweite Markt für Raucherentwöhnungsprodukte noch am Anfang (dementsprechend auch die Erwartungen der Pharmalobby mit Steigerung auf 42 %).

Zweitens rechnet man wohl nicht ohne Grund mit einem Rückfall einer bestimmten Anzahl von Rauchern nach einer Entwöhnungskur, sodaß der Bedarf auch in Zunkunft nicht versiegen wird.

Drittens ist der Markt mit Medikamenten für die Raucherentwöhnung so lukrativ, da man hier keine neuen Medikamente mit hohen Entwicklungskosten erfinden muß. Sie sind schon da, und es muß nur noch ein erhöhter Bedarf geweckt werden. Und da lohnt es sich zum Beispiel doch auch, wenn man eine von einer Pharmafirma bezahlte Mitarbeiterin im Anti-Raucherprogramm der WHO unterbringt.

Aber du musst deine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und wenn dir die ganze Richtung meiner Argumentation nicht gefällt, werde ich auch nichts mit Zahlen ausrichten können.
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29.08.2011 13:40 Uhr von Again
 
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Nansy: "Zweitens rechnet man wohl nicht ohne Grund mit einem Rückfall einer bestimmten Anzahl von Rauchern nach einer Entwöhnungskur, sodaß der Bedarf auch in Zunkunft nicht versiegen wird."
Versiegen wohl nicht, aber er wird zurückgehen. Auch Medikamente durch eventuelle Schäden bei Passivrauchern fallen weg.

"Aber du musst deine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und wenn dir die ganze Richtung meiner Argumentation nicht gefällt, werde ich auch nichts mit Zahlen ausrichten können. "
Deine Argumente sind ja ganz gut, aber sie reichen mir eben nicht für Schlussfolgerungen. Man müsste mal schaun, welche Firmen genau davon profitieren und welche nicht. Man müsste dazu die Umsätze mit Lungenkrebsmedikamenten, Rauchentzugsprodukten und anderen Medikamenten kennen, die genauen Rückfallquoten, Forschungskosten, Lungenkrebsraten, Raten anderer Nebenwirkungen des Rauchens, Raten der Krankheiten an denen Menschen stattdessen sterben könnten, Lobbykosten, Wirkung von Rauchverboten, Werbeverboten, Aufklärungskampagnen, Tabaksteuern, Raucherbildchen etc.

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