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Berlin: Piratenpartei zieht an FDP vorbei

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen ermittelte im Auftrag vom ZDF und des Berliner Tagesspiegels erste Prognosen für die Abgeordnetenhauswahlen. Demnach käme die Piratenpartei auf 4,5 Prozent, wogegen die FDP auf lediglich 3,5 Prozent käme.

Telefonisch wurden über 900 Wahlberechtigte befragt, wobei aber knapp die Hälfte noch nicht wisse, wen es wählt oder ob es überhaupt zur Wahl geht. Die Befragungen fanden vom 22. bis zum 25. August statt.

Derzeit hängen Plakate der Piratenpartei in der Hauptstadt, die mit Slogans wie "Netze in Nutzerhand" werben. Zum Parteiprogramm der Piraten gehört die Einführung kostenloser Hotspots, mit denen sowohl die Anonymität geschützt und ärmeren Familien Internet angeboten werden kann.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Internet, FDP, Partei, Piratenpartei
Quelle: www.golem.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 09:38 Uhr von azru-ino
 
+22 | -4
 
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Die FDP trägt ein Virus in sich, das Politiker zu Wirtschaftsmarionetten macht. Vor allem Personen, die zufälligerweise Guido oder Phillip heißen, sind dafür schwer anfällig. Ist die FDP in einer Koalition, einem Bündnis, schwappt der Virus auf dem Partner über. Dieser Virus wiederum steckt ein dritte Partei an. Der Virus breitet sich dann solange aus, bis die ganze Politik - in globaler Hinsicht - verseucht ist und unheilbar krank wird.
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28.08.2011 09:55 Uhr von Serverhorst31
 
+22 | -19
 
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Bevor: jetzt alle wieder aufschreien, dass die PP garnichts drauf hat will ich eins noch sagen:
Denkt an Schrödingers Katze.
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28.08.2011 10:28 Uhr von Bildungsminister
 
+11 | -16
 
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Warten wir mal ab , denn bisher lagen solche Umfragen oder Prognosen immer weit weg von der Realität. Am Ende wird es wohl so aussehen das die PP wie bisher immer zuvor bei 2% liegt, und die FDP warum auch immer noch über die 5% kommt.

Und selbst wenn das Ergebnis genau so ausgeht, dann ist damit auch kein Blumentopf gewonnen, denn mitreden tun nun mal nur solche Parteien die die 5% überschreiten.

Da gilt dann wohl, außer Spesen nichts gewesen. Nicht das es mich stört, denn für mich gehören weder FDP, noch die 1-Themen-Partei Piratenpartei in eine Opposition oder gar in die Regierungsverantwortung. Was so aber wohl auch nie passieren wird, zumindest bei letzterer.

Ja, und ich weiß, dass das eine unpopuläre Meinung ist. So funktioniert das mit den Meinungen aber nun mal, und als standhafter Parteirecke sollte man so etwas auch ertragen können, ohne gleich beleidigt aufs Minus zu drücken.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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28.08.2011 11:05 Uhr von Zulutr0n1c
 
+26 | -9
 
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@ bildungsminister: Wie wir wählen ist doch am Ende eh unerheblich, ändern tut sich nix, selbst wenn die Piraten durch "göttlichen Eingriff" auf 30 % "kämen" würden die am ende in der Auswertung doch nur knapp unter der 5 % marke vorbeischrammen.
Wenn in einer demokratie wie unserer eine Wahl das politische System angreifen oder verändern könnte, wird die wahl als ungültig erklärt, zumindest solange bis wieder ein Fürsprecher der lobbiisten gefunden ward ^^
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28.08.2011 11:06 Uhr von Mass89
 
+4 | -24
 
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28.08.2011 11:18 Uhr von Finalfreak
 
+6 | -1
 
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komplette Netzabdeckung von Berlin durch Hotspots? Ich stelle mir gerade die immensen Kosten der nötigen Hardware vor und dann die Stromkosten :)
Öffentliche Hotspots sind wirklich notwendig, keine Frage, da besteht nachholbedarf, aber man muss es nicht übertreiben.
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28.08.2011 11:57 Uhr von maretz
 
+5 | -8
 
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naja: mein Problem bei der Piratenpartei wäre das ich das Konzept für Unsinn halte...

Nicht nur das einige Forderungen völlig unsinnig sind - sondern auch die Realisierung dieser ist einfach tech. alles andere als simpel... Nehmen wir mal nen flächendeckendes WLAN-Netz in ner Stadt wie Berlin. Klar - kein Thema, das kann man bauen. Wieviel 100.000 Euro sind dafür erlaubt? Sowohl die Hardware kostet geld (ich kann da ja keinen 08/15-Privat-Accesspoint hinstellen - ganz vom Diebstahl abgesehen kann man die eher nicht zentral verwalten,...). Was aber noch teurer ist: Die Personen die das ganze konzipieren und betreiben. Privat: Kein Thema, AP/WLAN-Router hingestellt, eingerichtet, fertig. Hier redet man von einigen 100 - 1000 Access-Points. Ohne Verschlüsselung betreiben ist eher schlecht - da dann nen simpler Sniffer schon reicht um Passwörter (EMail-Accounts u.ä.) zu lesen. Dann nen komplexes Netzwerk dahinter (immerhin würden einige 10.000 Leute das Netz parallel benutzen), Richtlinien (damit nicht ein User nen Torrent anwirft und der AP damit blockiert ist und damit sich die User untereinander nicht sehen können), komplexe rechtliche Rahmenbedingungen (was passiert wenn da jemand den Torrent anwirft - wie finde ich raus wer das war? - und selbst wenn ich Torrents ausblende, dann nehmen wir da einfach Kinderpornos, Bombenbaupläne u.ä.),... Wer soll das also zahlen?

Und dann kommt dazu: Die haben ein paar Themen wo die so tun als hätten die Ahnung... Den ganzen Rest ignoriert man einfach mal?!? Gutes Konzept. Ich mache meine Partei auf, Ziel: Kostenloses Internet für jedermann. Realisierung kann ich durchaus machen - da ich ja die Finanzierung nicht in meinem Konzept habe (DAS thema habe ich ja nicht...).

Von daher: Für mich keine Alternative... Ok, klar, zu SPD und CDU auf jeden Fall eine Alternative - wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat dann wählt man auch die schwere Grippe noch gerne... Aber so wirklich GLÜCKLICH wäre ich auch mit der Partei nicht ...
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28.08.2011 12:08 Uhr von LhJ
 
+9 | -1
 
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@maretz: Ich sehe schon, du bist ein wahrer Experte was WLAN angeht. Versuchst hier von deinem heimischen, kleinen AccessPoint auf das ganz Große zu multiplizieren.
Nur liegst du dabei völlig falsch.

Für Zentrale AccessPoint-Verwaltungen gibt es gute Lösungen aus der Industrie (z.B. Cisco WLAN Controller und Wireless Location Appliance), die machen das meiste von ganz allein.
Torrents rausfiltern? Das ist ja wohl eine der leichtesten Übungen und, mal nebenbei, nicht nur in öffentlichen sondern auch in so ziemlich allen Firmennetzen gebraucht. Egal ob Kabel oder Wireless. Dafür gibts QoS. Einmal Einstellen, läuft.

Für die Verschlüsselung wäre wohl was mit Zertifikaten am Sichersten, oder ein One-Time Passwort, das man über SMS anfordern kann. Auch sowas ist kein Problem, wenn man sich da einmal ne brauchbare Lösung überlegt.
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28.08.2011 12:24 Uhr von maretz
 
+1 | -2
 
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@LhJ: Ehrlich gesagt - Experte nein, aber durchaus Erfahrung mit größeren Netzwerken... Wie du beim Lesen des Textes sicher festgestellt hast bin ich davon überzeugt das private APs kaum funktionieren.

Und ja, ich kenne auch Lösungen von Cisco, Astaro usw.. Das sind verwaltete APs bei denen sogar der Diebstahl sinnlos wäre da die ohne den entsprechenden Concentrator o.ä. nicht funktionieren (und privat auch eher selten ein PoE-Anschluss zur Verfügung steht).

Dein QoS bringt mal zum rausfiltern gar nix... Was macht denn QoS? Es regelt prioritäten des Datentransfers - d.h. der Torrent wäre trotzdem möglich... Das ist und bleibt Aufgabe von Policys oder Firewalls. Wie du aber sicher auch weisst unterliegst du als Betreiber da gewissen Regelungen - z.B. das du (bei erlaubter Privatnutzung - was beim öffentlichen Netz ja zu vermuten ist) nicht einfach in den Datentransfer eingreiffen darfst. Wenn jetzt also jemand den Torrent auf Port 80 laufen lässt - dann darfst du nicht einfach per Sniffer den Kanal überwachen oder den Traffic mitschreiben zur Analyse... Auch einer der Punkte die dabei ignoriert wurden...

Zum Thema Verschlüsselung: Ich denke mal du kennst dich mit der Materie auch ein wenig aus. Ich vermute daher mal das du sowas z.B. im Firmennetz schonmal aufgebaut hast? Sofern es nicht eine IT-Firma ist - wieviel Support musstest du geben damit das ganze läuft? Zertifikat aufs Gerät bringen oder den Schlüssel hinterlegen u.ä.? Jetzt reden wir von einem Netz mit mehreren 10.000 Usern. Dies soll ja frei sein - also wäre ein Account der nach 24h abläuft eher schlecht. Ein PW per SMS ist auch nicht die Lösung - da die ganzen wirklich mobilen User (z.B. Ausländische Besucher) ja auch daran kommen sollen. Also bräuchtest du auch hier noch Man-Power der in jedem Fall den Support mit übernehmen könnte - auch wieder dauerhafte Kosten...

Natürlich gibt es für sowas alles Lösungen - keine Frage. Aber: Das baut man eben nicht in 20 Minuten - und eben nicht "in günstig". Wenn das ganze WLAN aber lt. der Partei kostenlos sein soll - woher soll denn dieses Geld kommen (und das Geld um das ganze dann auch zu betreiben)? Dieses von den normalen Steuergeldern zu bezahlen ist eher schlecht - da würden sich die anderen Städte dann bedanken das die für Berlin das WLAN finanzieren dürfen und selbst nix bekommen... Und mal eben ne Mio aus dem Berliner Topf nehmen (und ich glaub mit ner Mio. hast du das ganze noch nicht gebaut) - da gibts auch wieder Spass denn andere Dinge (Schulen, Kindergärten, Polizei, Krankenhaus, usw...) werden sich dann bedanken. Ist halt die Frage was wichtiger ist: Das die Polizei vernünftig ausgestattet wird - oder das jeder frei surfen kann?
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28.08.2011 12:58 Uhr von anderschd
 
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Sonntag. Die ersten guten News der Woche.
Das wäre eine sehr schöne Sache, wenn der Wahlberechtigte wählen geht und den Politfuzzis zeigt, dass er Macht hat.
Ganz unabhängig vom Programm, ist Protestwahl immer besser als gar nicht wählen gehen und meckern.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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28.08.2011 14:15 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -6
 
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@BastB der wahl-o-mat sagt mir ,höchste Übereinstimmung mit --> NPD XD

Ich bin ja sooo böse :D

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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28.08.2011 15:40 Uhr von zoc
 
+2 | -1
 
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Naja nix gegen die Piratenpartei, und ich hasse die FDP, diese verwöhnten feinen Pinkel, die schon mit Krawatte zur Welt gekommen sind und nicht mal einen Hammer bedienen können .... aber die Forderungen der Piratenpartei sind an der Realität vorbei und sowas von UNWICHTIG !!!!
Sollen die lieber mal wieder spielen gehen oder sich ernsthaft mit dem Leben beschäftigen.
Greenpeace, footwatch oder attac sind da näher am Leben.

Dennoch wäre es wichtig und gut, wenn die FDP (Lobbyhuren) von der Parteienlandschaft verschwindet ...
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28.08.2011 16:02 Uhr von skipjack
 
+7 | -0
 
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Die Piraten: können nur besser sein, als die FDP...

-Dieser Lobbyisten-Verein, der Ärzte, Banker und Consulter versammelt, die sich woanders unverstanden und/oder unwohl fühlen, macht weltfremde Politik...

-Wo bitte bleiben die versprochenen Steuersenkungen, ect???

Und wenn dann für o. g. Gruppen.

FDP ist hoffentlich bald Geschichte...
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30.08.2011 09:28 Uhr von Slingshot
 
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Anmerkung von mir: die Piratenpartei ist KEINE 1-Themen-Partei. Derjenige der das behauptet, hat sich nicht informiert und verbreitet 08/15 Stammtisch-Geblubber.
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30.08.2011 10:53 Uhr von neminem
 
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oh mann: das gehts doch nicht um kostenloses internet für alle.... oder freibier für alle bei der csu. das ist einfach eine partei, die die fdp in sachen freiheit und liberalität gerade überholt. und das ist das wichtige und dass sie niemandem nach dem mund reden. zumindest jetzt noch nicht. für mich die einzige demokratische partei in deutschland, die auch noch am ehesten chancen hat ins abgeordnetenhaus oder sonstwohin zu kommen. entweder man wählt piraten oder macht seinen stimmzettel ungültig oder enthält sich. so! ;)

[ nachträglich editiert von neminem ]

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