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Wolfgang Schäuble rechnet mit siebenjährigem Konjunkturtief

Zu Ehren verschiedener Nobelpreisträger veranstaltete man ein Treffen in St. Gallen, bei denen unter anderem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eingeladen war. Dabei ergriff er das Wort und sagte, dass er erwarte, dass Europa frühestens in sieben Jahren aus der Krise kommen werde.

Die Dauer des Konjunkturtiefs begründete er damit, dass die derzeitigen Sparmaßnahmen der Regierungen die Wirtschaft nur langsam voranbringe. Die südeuropäischen EU-Länder bräuchten dringend eine Reformänderung.

Währenddessen warnte IWF-Chefin Christine Lagarde in New York die USA und Europa vor einem Erliegen der Weltwirtschaft, sollte nichts unternommen werden.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Krise, Wolfgang Schäuble, Konjunktur, St. Gallen
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 13:48 Uhr von politikerhasser
 
+4 | -0
 
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Sieben Jahre Flaute damit kennen sich die "bibelfesten Christdemokraten" ja nur zu gut aus.
Also sollten Schäuble und Mutti ihr Handeln ändern und sinnvolle Gegenmaßnahmen ergreifen... - Aber dann geht`s der eigenen Klientel an`s Geld ...
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28.08.2011 17:31 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Bündnispolitik? Die Wachstumspolitik der Globalisierung ist eine Politik der Umverteilung mittels Deregulierung und Mobilisierung der Kapitalmärkte zur Zer-Störung der nationalen Volkswirtschaften.

Heute bestimmt nicht Staat und Demokratie die Rahmenbedingungen der Wirtschaft, sondern der Kapitalmarkt die Rahmenbedingungen der Politik. Womit natürlich auch das Volk sein Recht auf demokratische Selbstbestimmung einbüßt und jede Basis für gesundes, unabhängiges Wachstum verloren hat.

Dass gerade Bündnispolitik zu dieser Taktik missbraucht wird, ist auch keine neue Erkenntnis, sondern eine lange Tradition in der Geschichte unserer Staaten.
Dennoch ist Bündnispolitik auch eine Notwendigkeit, um sich gegenüber starken Freunden und Gegnern zu behaupten. Jedoch ist der internationale Finanzmarkt nun ein Weltkriegs-Schlachtfeld mit anderen Mitteln und entsprechend unregulierbar.

Was immer auch die Gruppe der G8 und G5 Staaten beschließen, ihre Interessen Divergieren und ein gemeinsamer Nenner taugt bestenfalls dazu die Krise zu verzögern.

Was fehlt sind politisch mündige Bürger, denn anders kommen sie aus ihrer Opferrolle kaum noch heraus. Aber auch die Einsicht, dass man das Rad dieser Entwicklung nicht mehr auf national unabhängige Staaten zurückdrehen kann, ohne praktisch gegenüber sehr viel größeren Mächten zu kapitulieren.

[ nachträglich editiert von meisterthomas ]

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