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USA: Anwälte mahnen toten Filesharer ab

Personen, die P2P-Netzwerke nutzen, können auch lange nach der Benutzung Mahnbescheide von Rechtebesitzer erhalten. In den USA wurde nun ein Mann abgemahnt, der bereits länger tot ist.

In derartigen Situationen müssen Angehörige mittels der Gerichte bestätigen, dass der Angeklagte bereits tot ist. Üblich ist es, den Besitzer des registrierten Internet-Anschlusses zu verklagen. Ob der nun der Verstorbene oder ein Bekannter der Urheber der Downloads ist, wird nicht überprüft.

Abmahnungen gegen Verstorbene sind zwar selten, aber nicht ungewöhnlich. Im Jahr 2006 verlangte die Recording Industry Association of America von Angehörigen des Toten Schadensersatz zu zahlen, fielen aber mit der Klage durch.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Klage, Toter, Filesharer, Verwandter
Quelle: www.gulli.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2011 11:00 Uhr von Marco Werner
 
+12 | -0
 
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Warum wollten sie auch prüfen ? Das ist ja gar nicht gewünscht. Denn im Gegensatz zum Anschlußinhaber ist der eigentliche "Täter" oft genug gar nicht mehr greifbar (wenn es z.B. ein offenes WLAN gab o.ä.). Also wird lieber der Anschlußinhaber für das verantwortlich gemacht,was über seinen Anschluß geschieht. In Deutschland heißt das Störerhaftung..ich bin sicher,in den USA gibts ein entsprechendes Pendant.
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28.08.2011 11:23 Uhr von maretz
 
+2 | -6
 
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na und: was solls? Sollen diejenigen die solche Briefe rausjagen also jetzt erstmal die Adresse überhaupt prüfen, dann prüfen ob derjenige noch lebt, ob der da noch wohnt, ob der auch wirklich was gemacht hat und erst DANN vors Gericht gehen?!?

Und es ist nunmal so üblich das erstmal der Betreiber angezeigt wird - DER darf dann nachweisen das er es nicht war... Ist nicht nur bei Internet-Dingen so - wenn ich mein Auto verleihe und der Fahrer in ne Radarfalle reinnagelt dann bekomme auch erstmal ICH die Post...
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28.08.2011 13:04 Uhr von weitwech
 
+2 | -1
 
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@maretz: natürlich bekommst Du die Post.
Aber beim Auto gibts nur 3 Möglichkeiten:
1. Du bist gefahren
2. Du hast es verliehen und weißt wer gefahren ist.
3. Dir wurd´s geklaut.
Alles eindeutige Sachlagen und du bist dran oder raus.
Beim I-Net Zugang gibts da schon Unterschiede.
Gehacktes W-Lan zB..
Und nun?
Beweis dich da mal raus!
Ergo, wirst dafür bestraft, was ein anderer getan hat.
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28.08.2011 13:44 Uhr von MBGucky
 
+1 | -2
 
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@weitwech: erzähl mir nicht, dass bei den meissten Fällen von Filesharing das W-Lan gehackt wurde.

IdR. (ich möchte behaupten in weit über 90% der Fälle) sieht es doch so aus, dass entweder der Anschlussinhaber oder ein Familienmitglied/Mitbewohner Filesharing betrieben hat.

Außerdem kann man ein gehacktes W-Lan sehr wohl beweisen. Da taucht nämlich in der IP-Tabelle des Routers mindestens 1 Rechner auf, der im Haushalt nirgends zu finden ist.
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28.08.2011 14:48 Uhr von CrazyTom
 
+5 | -0
 
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@MBGucky: Das ist doch dummes Zeug. Wenn der Router die IP vergibt, passt sie in das IP-Ranging des Routers.
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28.08.2011 15:29 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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@CrazyTom: Ist ja kein Problem, die MAC-Nummer ist ja eh relevant, bloss meistens wird der Router sich das gar nicht merken bis er beschlagnahmt wird ^^

jm2p Zeph
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28.08.2011 16:06 Uhr von lina-i
 
+0 | -0
 
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Nanu "In derartigen Situationen müssen Angehörige mittels der Gerichte bestätigen, dass der Angeklagte bereits tot ist. "

Als Angehöriger würde mir so etwas derart egal sein, ich hätte da andere Sorgen... Jeder Richter wird den Toten nicht mehr belangen.
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28.08.2011 18:31 Uhr von SteinFresser
 
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Ich finde es wahrlich Unglaublich dass Sie so lange nach jemanden Suchen der sich Sachen aus dem I-net runterläd und dann auch schon Tot ist.

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