27.08.11 20:13 Uhr
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Bringt die Finanzkrise eventuell mehr Steuergerechtigkeit?

Sparen, sparen, sparen heißt die Devise. Alle müssten ihren Gürtel enger schnallen. So wird es politisch verordnet. Und die Reichen und Superreichen? Die blieben meistens unangetastet. Ganz im Gegenteil: Für diese hat sich entweder nichts geändert, oder wenn, dann nur zum Positiven.

Das Rauschen der Brandung wird jedoch lauter: Jetzt fordern in sämtlichen Ländern Europas wie auch in den USA eben immer mehr dieser Reichen und Superreichen eine gerechtere Besteuerung. Immer mehr sind sich einig, dass sie mehr Steuern zahlen wollen und müssen.

Es könne nicht angehen, dass Mitarbeiter immer mehr Abgaben zahlen müssen, während diese für Reiche gleich bleiben oder sogar sinken. Viele Reiche haben zumindest eines Begriffen und damit scheinen sie den Regierungen voraus: Es birgt sozialen Sprengstoff, wenn es wie bisher weiter geht.


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WebReporter: sleipnir67
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Finanzkrise, Reichtum
Quelle: www.taz.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2011 20:13 Uhr von sleipnir67
 
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Es ist an der Zeit, dass diese Signale der "revoltierenden Reichen" immer Lauter und öfters verkündet werden. Schön zu sehen, dass nicht Alle aus diesen "elitären Kreisen" von den Regierenden um jeden Preis umgarnt werden wollen. Zumal der einfache Bürger, egal welchen €uro-Staates, das Gefühl nicht los wird, nur er würde für eine Krise zahlen, welche er nicht verursacht hat.
Es ist nur zu Hoffen, dass es keine hohlen Phrasen bleiben und die finanziell Starken nun ihren Druck auch durchsetzen.
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27.08.2011 20:38 Uhr von Klassenfeind
 
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Vor allem isses ein Diskussionssprengstoff: Solange es eine FDP gibt, die an der Macht ist, sehe ich diesbezüglich keine Verbesserungen...denn das ist schließlich der Sinn der Existenz der FDP..Reichen ihren Reichtum zu erhalten und zu vermehren..dafür bekommt nicht nur die FDP viel Geld von interesierten Personen und Gruppierungen, damit dies sichergestellt ist ...und das es bitte für alle Zeiten auch so bleibt...

Wen bitte interesiert der Arbeiter, der Doofmann der Nation....der ist von eben diesen Parteien zur Ausbeutung vor langer Zeit frei gegeben worden..und die SPD vorne weg....unverzeilich...siehe WAHLERGEBNISSE zum Bundestag...da sage ich nur ..erbärmlich ..Willy würde sich im Grabe rum drehen..

Mittlerweile gibt es gar keine wählbare Partei mehr..armes Deutschland..
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27.08.2011 21:18 Uhr von Chuzpe87
 
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Reiche: Da kommen die im Jahre 2011 drauf? Wahnsinn. Aber da der Titel der News mit einem "?" versehen ist, sind das sowieso nur Spekulationen. Also .. bleibt alles so wie es bis jetzt ist.
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27.08.2011 21:22 Uhr von Marius2007
 
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27.08.2011 21:43 Uhr von b0ns4i
 
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@Marius2007: Schwachsinn?! Ich möchte mal an die 70er, 80er Jahre erinnern, wo es noch einen Reichensteuersatz gab, der jetzt seit 1996 ausgesetzt wird.

Da waren die Reichen auch super dabei und es gab noch eine echte Mittelschicht, die sich nicht dumm und dämlich gezahlt hat.

Mittlerweile ist Deutschland ein Steuerparadies für Reiche geworden. Die ehrlichen Reiche zahlen also so gut wie gar nichts und die Anderen schaffen ihr Geld in die Schweiz usw.
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27.08.2011 21:45 Uhr von b0ns4i
 
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Finde den Fehler: In den Industriestaaten fordern einige wenige Reiche, dass Sie mehr Steuern zahlen müssen.

Findet das jeder hier völlig normal?!
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27.08.2011 22:45 Uhr von farm666
 
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Immer nur gelabber: Sollen sie endlich mal handeln, alle!
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27.08.2011 22:51 Uhr von Phyra
 
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@matthias: wenn dann doch bitte gerecht und fuer jede transaktion, und nciht ab einer bestimmten summe, ach moment, dann muesstest du auch was zahlen und das willst du nciht? na dann werfe den reichen doch nochmal vor sie wuerden nichts zahlen wollen...
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27.08.2011 22:52 Uhr von c3rlsts
 
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@Marius2007: Dir scheint nicht bekannt zu sein, dass die 200 reichsten Deutschen im Jahre 2009 komplett Deutschland, mitsamt Privatbesitz und Schulden hätten aufkaufen können, oder?
Das allein zeigt doch schon, wie krass es mittlerweile ist... Das Geld bunkert bei den Reichen auf dem Konto, die damit nichts machen, weil sie es nicht verlieren wollen. Damit wird das zur Verfügung stehende Geld immer weniger, und die ohnehin schon Armen immer ärmer.

Persönlich fände ich eine Einkommenssteuer von 95% bei Leuten angebracht, welche über ein größeres Guthaben verfügen, als 100 durchschnittliche Einwohner im Jahr verdienen. Das entspräche etwa 3 Millionen Euro. Mehr braucht KEIN Mensch zum ausgiebig Leben. Außerdem würde ich ein Verbot von Gehältern (inkl. Boni) über 500k pro Jahr begrüßen.
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27.08.2011 23:03 Uhr von Winneh
 
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c3rlsts: Und die Grenze legst du fest weil DU der Meinung bist .. ? Das ist genauso Blödsinn wie eine Einkommenssteuer von 95%.
Denn das Problem sind nicht die wenigen Reichen, sondern vielmehr die Tatsache das unser System es ihnen ermöglicht, immer reicher zu werden auf Kosten der "normalen" Bevölkerung. Einfach Geld wegnehmen wäre weder eine Lösung noch würde es etwas am aktuellen Zustand ändern.

Eine Regierung die nicht ausschliesslich aus Vertretern der Wirtschaft besteht, die sich die Gesetze so formen, das sie noch mehr Profit machen können, würde schon reichen.
Dann kann der Staat nicht mehr als Deckmantel für professionelles Lohndumping genommen werden.

Wenn unsere Volksvertreter dann tatsächlich wieder interesse dran hätten unser Land aufzubauen, hätte die Wirtschaft ein Problem und das werden wir wohl nie erleben.
Einfache Lösung: Mindestlohn, bezahlung nach Tarif als Pflicht, Nebenkosten anpassen und schon hat die breite Masse Geld, welches ohne Umwege in die Wirtschaft fliesst - da sprudelt das Geld nur so in die Staatskassen.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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27.08.2011 23:07 Uhr von c3rlsts
 
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@Winneh: Ich leg garnichts fest ;) Das war meine Meinung und keine Forderung.

Und klar, unser monetäres System an sich beinhaltet schon so viele Fehler, dass auch die von mir genannten Maßnahmen vermutlich nichts ändern würden... Aber zumindest mal ein Ansatz wäre es.

Denn dass sich die Politik so weit ändert, dass mehr als das dabei rauskommt, glaubste doch selbst nicht, oder? Zumindest nicht in den nächsten Jahren...
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27.08.2011 23:22 Uhr von gurrad
 
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Jedem Politiker jegliche: Steuerverantwortlichkeit in jeder Form an den sog. Arsch hängen..
Das wäre nun mal gerecht!!
Der Rest wird einfach ohne Gerichtsurteil
weggeschmissen oder verbrannt!

Richter richten wir uns ein, persönlich...sonst niemanden..
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27.08.2011 23:44 Uhr von anderschd
 
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Das wird von Medien: wie der TAZ gern so erzählt. Das Problem ist nicht, dass die zu wenig zahlen. Sondern 90% der Bevölkerung zuviel. Weil die Politik nicht vernünftig damit umgeht.
Was bringt es meinem Portmo... Portmo Geldbörse , wenn XY mehr zahlen?

Es wäre zwar gerechter, aber mehr Nutzen bringt eine richtige Verwendung der riesigen Steuereinnahmen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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28.08.2011 00:09 Uhr von Gorli
 
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Naja. Leider hat die FDP mit ihren Argumenten ja nicht ganz Unrecht. Was passiert, wenn die Spitzensteuern erhöht werden kann man u.a. in Singapur sehen, wo sich die Zahl der Superreichen in den letzten 3 Jahren mal eben verdreifacht hat.

http://www.welt.de/...
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28.08.2011 00:42 Uhr von Crusader2012
 
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Klappt nie denn wenn ein Land die Steuern für die hochsetzte, packen die einfach die Koffer und der Statt hat dann einme Haufen Kohle gar nichts mehr. Ist in der heutigen Zeit, in der man jeden Zahler braucht schlicht und einfach nicht umsetzbar.
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28.08.2011 00:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Man wird auch das Gefühl nicht los, daß diese Kris: e künstlich geschaffen wurde, um politische Änderungen durchzusetzen!
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28.08.2011 00:45 Uhr von Marie52
 
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habe die News gemeldet: pauschale Stimmungsmache, unsachliche Floskeln("Sparen, sparen, sparen", "Rauschen der Brandung"), Wertung ("gerechtere Besteuerung"), unwahre Behauptungen ("Immer mehr sind sich einig, dass sie mehr Steuern zahlen wollen und müssen")

Typisch taz.
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28.08.2011 00:54 Uhr von Marie52
 
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Ergänzung: Ebenso hätte ich schreiben können:

Immer mehr Hartz IV Empfänger sind sich einig, daß sie für die großzügigen finanziellen Leistungen, die ihnen die Gesellschaft zukommen lässt, eine Gegenleistung in Form von harter Arbeit bringen müssen.
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28.08.2011 00:57 Uhr von Peter323
 
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Steuergesetze vereinfachen: Die sollen einfach die Steuergesetze vereinfachen.

Immo isses so, dass sich die Reichen mehrere Steuerberater leisten können, die sämtliche Tricks und Kniffe im Deutschen Steuerrecht kennen, während Normalos sich max einen Steuerberater, wenn überhaupt leisten können, der sich dann auch lieblos drum kümmert, während die bei den Reichen schon fast Vollzeit angestellt sind.

Wenn die Normalos und Reichen dann beide gleich gut die Steuergesetze ohne Steuerberater verstehen können, gibs keine Ungerechtigkeit mehr.
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28.08.2011 05:50 Uhr von limasierra
 
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Beschwichtigungsprpaganda Ah, jetzt haben die Reichen erkannt, dass ,wenn es so weiter geht, ihr Geld bald nichts mehr wert sein könnte.
Klar! Da zahlt man lieber ein bisschen was um die Mittel- und Unterschicht zur Ruhe zu bringen und sie weiter in Versklavung halten zu können.
Die Menschheit braucht die Einsicht, sich nicht durch ihren Besitz definieren zu müssen, um aus dieser Illusion fliehen zu können...
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28.08.2011 06:03 Uhr von limasierra
 
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@Sag_mir_Quando_sag: Es wird schon noch eine weltweite Krise geben, sodass sich alles zersetzt und man endlich alle unter ein Dach bekommt^^
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28.08.2011 12:52 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Alternativlos": So ist es, wenn man Zusammenbrüche von Banken politisch nicht zulassen darf. Beim letzten Monitor wurde Ackermann eingeblendet, als er die 21 Prozent Ausfälle rhetorisch gut verkaufte, indem er das Wort "bluten" verwendete. Ja, die Banken müssen "bluten". Aber was sind 21 Prozent gegen die 79 Prozent der Bevölkerung, die "bluten" muß?

Spekuliert wird ja darauf, daß die Staatsschulden relativ zum Bruttosozialprodukt geringer werden. Dies bedeutet, daß - wie DIE ZEIT dies vorschlägt - das Wirtschaftswachstum enorm nach oben gefahren werden muß. Also noch mehr Vergesellschaftung privater Sachverhalte? Es gibt aber mittlerweile eine Erfahrung mit der sogenannten Dienstleistungsgesellschaft: einen hohen Mehrwert erzielen Dienstleistungen nicht - jedenfalls nicht im Durchschnitt. Also nichts als eine Ideologieblase?

Die vielbesungene Wissensgesellschaft findet jedenfalls nur marginal statt. Aber darin könnte vielleicht mehr Mehrwert drinstecken. Aber wenn die Milliarden bei den Banken landen, wie soll man das Wissen erhalten, um den Mehrwert zu erzielen?

Wenn Ideen keine Chance erhalten, sollte man sich nicht über fehlende Einkünfte beklagen!
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28.08.2011 14:08 Uhr von sleipnir67
 
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@Marie52: Auch Ihnen steht die Möglichkeit zur Verfügung zu recherchieren. Der Sachverhalt, welchen Sie in Frage stellen, lässt sich u.a. aus Medien- wie auch offiziellen Pressequellen entnehmen.

Als Demokrat kann ich Ihre Meinung akzeptieren, obgleich mir Ihre Argumentation zu "pauschal" ist.
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28.08.2011 14:11 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Ruhiger Schlaf bei den Akteuren: Es gibt keine Finanzkrise: http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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28.08.2011 14:33 Uhr von sleipnir67
 
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Vielleicht ist ein "Reset" nötig. Es gibt Länder, wie z.B. Schweden, die einen "Reset" auch "überlebt" haben. Total Pleite, Bankenchaos etc.
Schweden hat sich davon auch erholt.
Und ist, mitunter auch wegen des Gemeinschaftssinnes und Mentalität, wieder weiter als Deutschland, was natürlich auch in den Steuergesetzen Schwedens begründet ist.
Denen ist einfach klar, dass ausnahmslos j e d e r Verantwortung trägt. Auch, oder gerade als sehr erfolgreicher Unternehmer:
http://www.youtube.com/...

Davon gibt es in Deutschland leider zu wenig, aber es gibt sie:
http://www.youtube.com/...

Ohne gute Mitarbeiter kann ein Unternehmen auf Dauer nicht qualitativ Überleben.

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