27.08.11 16:27 Uhr
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Oskar Lafontaine hält ein "Scheitern" der Linken für möglich

Bei einer Klausurtagung der Bundestagsfraktion der Linken haben sich Oskar Lafontaine und Gregor Gysi zu Wort gemeldet. Beide riefen die Partei zur Geschlossenheit auf, Lafontaine treibt sogar eine "Sorge vor dem Scheitern" um.

Lafontaine sagte: "Parteien, die nach außen zerstritten sind, haben in der Regel keine Wahlerfolge."

Themen wie den Mauerbau oder Glückwünsche für Fidel Castro sollte die Partei meiden. Laut Gysi sei die Klausurtagung ein Erfolg.


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Oskar Lafontaine, Scheitern
Quelle: www.welt.de

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27.08.2011 16:27 Uhr von urxl
 
+16 | -13
 
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Meiner Meinung nach hat diese Partei keine Antworten auf bestehende Probleme. Dafür sind einfach zu viele Spinner in höheren Posten.
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27.08.2011 16:37 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -7
 
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Wenn die Linke so weiter macht: und kein Fettnäpfchen auslässt, glaube ich allerdings auch, das diese Partei früher oder später "zuende" ist.

Vor allem sollte sich die Partei von Leuten wie Gesine Lötsch trennen und zwar konsequent sonst ist sie selbst für die noch wenigen vorhandenen Symphatisanten nicht mehr wählbar..

Diese Frau ist echt unerträglich !

Die Leute welche letztens nicht den Mauertoten gedenken wollten, hätte man auch gleich aus der Partei feuern sollen...aber da fehlt dem Gysi der Mut..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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27.08.2011 16:38 Uhr von Marie52
 
+16 | -3
 
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eine Partei, die nach Euro-Bonds verlangt soll ruhig scheitern
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27.08.2011 16:46 Uhr von anderschd
 
+2 | -1
 
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Scheitern bei was? klassenfeind

Mut oder Wille?

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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27.08.2011 17:07 Uhr von quade34
 
+10 | -20
 
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27.08.2011 17:29 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -2
 
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@ anderschd: bei der nächsten Wahl zum deutschen Bundestag..und als Mut würde ich das Treiben nicht bezeichnen wollen, eher als Dilettantismus, Lernressistenz und Blödheit gepaart mit Hochmut und Arroganz..

Wille ??...aus oben genannten Gründen..möglich..


Was mich wundert ist, das der Fraktionschef Gregor Gysi sich in Schweigen hüllt...wo er doch jetzt, vor den Wahlen , im TV sein sollte um mal zu sagen was Phase ist !

Wenn ich mir den Wahlkampf in Berlin so ansehe, sehe ich nur eine Stadt, die mit nicht´s sagenden Plakaten zugeflastert ist...die Wahlkampfkostenerstattung sollte ein für allemal abgeschafft werden, dann bliebe uns d a s erspart..und der Staat ( Steuerzahler ) würde ´ne Menge Geld sparen..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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27.08.2011 18:04 Uhr von meisterthomas
 
+7 | -0
 
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Zerstrittene Linke? Streit ist die Mutter der Sozialisation. Politische Kultur ohne Streitkultur ist antidemokratisch, ganz gleich ob innerparteilich oder zwischen diesen.

Die Linke krankt nicht an ihrer Zerstrittenheit, sondern daran dass sie den Streit, ob sie überhaupt eine demokratische Partei ist, oder nur eine verkappte Kommunistische weder offen noch öffentlich führt, und somit auch ein Zwitter aus Beiden bleibt.
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27.08.2011 18:15 Uhr von sicness66
 
+6 | -3
 
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Warum: sich einige darüber freuen, dass die Linke bedeutungslos verkommt ? In der parlamentarischen Demokratie ist es eminent wichtig, so viele Meinungen wie möglich zu repräsentieren. Bei den anderen vier Parteien kann ich leider kaum Unterschiede in ihrer Politik feststellen und somit scheint die ungewollte Gleichschaltung weiter formen anzunehmen. Unabhängig der Meinung die man zur Linken hat, eine alternativlose Politik wäre das Ende. Und soweit sind wir ja nicht davon entfernt...
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27.08.2011 18:21 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Oha, ein Scheitern bei: den nächsten Wahlen ist sicher nicht an diesen Dingen auf zuhängen.
Obwohl Mauertrara und Glückwunschbrief schon "merkwürdig" rüber kommen.

Fragt sich, ob sich die Führung nicht intern hinter diesen Leuten stellt und nur nach aussen empört tut? Da erwartet man doch harte Konsequenzen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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27.08.2011 18:49 Uhr von Mailzerstoerer
 
+1 | -0
 
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In jeder Ehe gibts Streit: aber bei "Der Linken" sind die Generationen zu unterschiedlich und uneinig in ihren eigenen Reihen!
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27.08.2011 19:14 Uhr von symphony84
 
+4 | -5
 
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@ alle: sicness66 hat doch vollkommen recht. Jede große Volkspartei spielt nach den Regel der Wirtschaft, Banken und Lobbyisten. Da nehmen sich SPD, CDU und FDP doch überhaupt nichts. Was soll man da wählen?

SPD und CDU haben z.B. Harzt 4 eingeführt. CDU und FDP haben es verschlimmert.
Man will Scheisse in verschiedenen Geschmackssorten anbieten oder was ?

Natürlich hat die Linke ihre Fehler, aber es waren Leute aus der Linkspartei, die die jetztige Schuldenkrise vorausgesagt haben. Kommt nicht immer mit SED-Nachfolge, Kommunistenpack, antidemokratische Sozialisten und so weiter. Wenn ihr keine anderen Argumente habt, lasst es sein. Genau so lächerlich ist Dieter Nuhr, der auch so gegen die Linken wettert.

Kein Wunder, warum in diesem Land alles untergeht.


@Marie52

Dein Kommentar passt doch gar nicht. Warum sind EuroBonds schlecht? Was sind EuroBonds ? Ich weiss es nicht. Du aber schon, dann erkläre es mir bitte?
Die Linke ist nicht die einzige Institution, die für EuroBonds ist.


[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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27.08.2011 19:50 Uhr von symphony84
 
+2 | -2
 
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Korrektur: SPD und Grüne haben z.B. Harzt 4 eingeführt.

Zusatz:

Einfach mal Vorurteile weglassen und zuhören, was sie zu sagen haben. Und so unvernüftig ist das nichtmal.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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27.08.2011 20:12 Uhr von symphony84
 
+4 | -2
 
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ahja: @Mailzerstoerer

"aber bei "Der Linken" sind die Generationen zu unterschiedlich und uneinig in ihren eigenen Reihen! "

Ach und in den anderen Parteien ist dies nicht so? Die Medien nutzen nur besonders gerne bei der Linken aus und suggerieren einen, dass die Partei nur mit sich selbst beschäftigt ist.

Da wurde rumgejammert, dass die Linke Castro zum Geburtstag gratuliert hat. Wie kann man den einen kommunistischen Diktator nur zum Geburtstag gratulieren?
Das er Kuba von der viel schlimmeren Batista-Diktatur in die Unabhängikeit geführt hat ist wohl Nebensache. Aber trotzdem braucht man dort jetzt Reformen.
Die CDU regt sich auf, wenn Glückwünsche verschickt werden. Ich rege mich auf, wenn Waffen verschickt werden. Was ist wohl schlimmer?
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27.08.2011 20:44 Uhr von Schaumschlaeger
 
+3 | -0
 
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"Themen wie den Mauerbau oder Glückwünsche für Fidel Castro sollte die Partei meiden. Laut Gysi sei die Klausurtagung ein Erfolg."

Wieso sollte man diese Themen meiden, wenn es genau diese Themen sind, mit denen sich die Linke beschäftigt? Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast denken, dass hier jemand vorschlägt für ein paar Stimmchen mehr die Fahne in den Wind zu halten.
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27.08.2011 21:45 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -5
 
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Schlagzeilen machen Medien nicht Parteien.

Aber das lies das Springer-Blatt "Welt" natürlich unerwähnt.

Ich bezweifle, dass der Brief an Fidel Castro oder eine Bemerkung zum Mauerbau perteiintern annäherungsweise soviel Zeit gewidmet wurde, wie in den Redaktionsstuben der Springer-Burda-Bertelmanns-Kampfpresse.

Und haben sich die Zeitungen dieser Gehirnwäsche-Presse jemals für ein Parteiprogramm der Linken interessiert?

Die Eigentümer der öffentlichen Meinung verwenden doch viel lieber Zeit darauf, Multimilliarden-Enteignungen im Sinne von Bankern zwischen Athen, Frankfurt und Dublin als Akt der Solidarität zu verkaufen, während sie etwa auf das stets größer werdende Heer von Armutsarbeitern, Alten und Kindern in Deutschland mit Steinen werfen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.08.2011 22:01 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -3
 
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@urxl: Du schreibst:
"Meiner Meinung nach hat diese Partei keine Antworten auf bestehende Probleme. Dafür sind einfach zu viele Spinner in höheren Posten".

Also meiner Meinung nach hat die Partei die Antworten schon 1000 mal gegeben, bevor diese Probleme überhaupt entstanden sind. Es hat nur keiner auf sie gehört.

Könnte der Fakt, dass man anschließend der Meinung ist, nie gehört zu haben, auch damit zusammenhängen, dass die Eigentümer der öffentlichen Meinung in den Redaktionsstuben Springers, Burdas und Bertelsmann lieber Zeit dafür verwenden, um Sickerbotschaften bzgl. eines Gebrauchtwagen-Porsche von Klaus Ernst oder einen Brief an Fidl Castro ans einfache Volk zu verfassen und so "Meinungen" entstehen zu lassen?

Hier geht es nicht um objektive Berichterstattung an das Volk, sondern um Hirn-Infiltrat – per Endloskassetten in die Hirne einsickernde einfache Botschaften – kurzum um Gehirnwäsche. Unterdessen berichtet man tagelang(!) etwa in der "ZEIT" vom letzten FDP (Fast-Drei-Prozent)-Parteitag der FDP und bejubelt von Morgens bis Abends "Aufbruchstimmung", neue Parteiprogramme und neue Personalien.
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27.08.2011 22:38 Uhr von Sobel
 
+1 | -0
 
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Das alte Leid: Einmal sind es die Linken, dann wieder die Rechten und die Mitte und die "Freiheitlichen" freuen sich.
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27.08.2011 23:27 Uhr von symphony84
 
+3 | -2
 
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ahja: Hat eigentlich jemand erwähnt, dass die Merkel den vietnamesischen Premier Nguyen Tan Dung Glüvkwünsche zur Wiederwahl geschickt hat?

Lässt der nicht auch Aktivisten etc. einsperren?

Leider hat Lafontaine damit recht.

"Parteien, die nach außen zerstritten sind, haben in der Regel keine Wahlerfolge."

Obwohl das ja gerade die Demokratie ausmacht.


[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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28.08.2011 01:16 Uhr von Marie52
 
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@symphony84 Du verwechselst da was: Castro wurde nicht gewählt, zumindest nicht in den letzten paar Jahrzehnten. Er ist ein Diktator.

Selbst Helmut Kohl wurde in seiner 16 Jahre dauernden Regentschaft alle paar Jahre neu im Amt bestätigt (vom Volk!).
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28.08.2011 03:51 Uhr von DieHunns
 
+3 | -0
 
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Die Linke: ist durchaus Wählbar, wenn man sich nur mit der gesamten Deutschen Politik auseinander nimmt, dann erkennt man recht schnell, das viele Antworten von der Linken kommt, die aber kein Gehör finden, und später, so macht es Frau Merkel gerne, werden die Vorschläge angenommen, die man zuvor von den Linken abgelehnt hatte, man muss dazu nicht einmal die linke mögen, aber in den ganzen letzten Jahren, fand ich gerade Gysi sehr kompetent, in dem, was er versuchte zu sagen, genau so wie Lafontaine.

Meiner Meinung nach gehört aber eine Lötzsch da nicht rein, egal was sie davor gesagt hatte oder auch nicht.
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28.08.2011 11:13 Uhr von symphony84
 
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@Bleissy: Da stimme ich dir zu.
Vorallem die USA nehmen gerne Leben von 1000en Menschen für ihre geopolitischen Interessen in Kauf. Da regen sich alle über die Mauer auf und keiner sagt was zum Sacherverhalt Mexiko-USA. Natürlich war die Mauer scheisse und es wurden da Menschen getötet. Das muss man aufs Schärfste verurteilen. Aber dann soll man das auch der USA vorwerfen und nicht immer nur der sogenannten SED-Nachfolgeorganisation. Kissinger hat 3000 Chilenen beim Putsch gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten Allende umbringen lassen. Oder nehme doch die Kirche. Was die im Mittelalter und auch später veranstaltet haben war im Gegensatz zur Mauer ein Witz.
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28.08.2011 19:14 Uhr von Hasskappe
 
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SED Nachfolgepartei ! Worüber reden wir hier!? Sind die Linken schon salonfähig? Sie sind die SED Nachfolgepartei. Gerade wieder zu Castros Geburtstag ist es deutlich geworden!!! Für mich sind die genauso schlimm wie die Nachfolgepartei der NSDAP = NPD.

Wer die wählt ist selber schuld.
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28.08.2011 20:50 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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NSDAP = CDU wenn man so auf die Liste der Altnazis schaut, verteilten die sich seinerzeit


Zur Erinnerung einige ehemalige NSDAP-Mitglieder in den Reihen der Union nach 1945:

Achenbach, Albrecht, Bading, Bartram, Becher, Birrenbach, Bismarck, Blankenhorn, Buchka, Bucher, Böhme, Carstens (Bundespräsident, seit 1933 auch SA-Mitglied), Dahlgrün, Dorls, Filbinger, Franken, Glüsing, Güde, Höcherl, Jordan, Kempferl, Kiesinger, Kraft, Krüger, Lemke, Maunz, Neumann, Oberländer, Schleyer, Schröder, Seidl, Behrend, Eckardt, Grozynski, Heyl, Steger...

Ferner noch so ein paar Politiker Ehmke aus CDU, FDP, SPD:
Eppler, Genscher, Goppel, Kiesinger (Bundeskanzler), Scheel (Bundespräsident) oder auch ein Schleyer.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.09.2011 09:32 Uhr von symphony84
 
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@Hasskappe: Wer ist denn hier der Faschist? Lieber auf Vorurteile schwören wa, anstatt mal zuzuhören, was diese sogenannte SED-Nachfolge zu sagen hat?

Wer dir recht gibt ist selber schuld.

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