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Schweiz: SVP muss umstrittenes Kosovaren-Anzeige abändern

Die Schweizer Rechtspartei SVP wollte in einem Inserat mit der Überschrift "Kosovaren schlitzen Schweizer auf!" in Zeitungen für sich werben. Der Titel wurde abgeändert, weil Zeitungen sich geweigert hatten, das Inserat zu drucken.

Der neue Titel lautet "Kosovare schlitzt Schweizer auf!". Damit wird auf einen lebensgefährlichen Messerangriff eines zweier Brüder auf einen Schweizer in Interlaken Bezug genommen. Die Mehrzahl war den Zeitungen nicht genehm, weil nur einer der Brüder das Messer gegen den Hals des Opfers einsetzte.

Die SVP-Funktionärin Silvia Bär verteidigte das Inserat mit den Worten, beide Brüder seien beteiligt gewesen. Die Bischofskonferenz hat es dagegen als gotteslästerlich bezeichnet.


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WebReporter: Marie52
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, SVP, Wahlplakat
Quelle: www.aargauerzeitung.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2011 16:07 Uhr von Marie52
 
+3 | -3
 
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So oder so ist die Überschrift krass. Wie ich die Schweizer kenne, wird die Überschrift auf öffentlich aufgehängten Wahlplakaten aber nicht geändert.
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27.08.2011 16:18 Uhr von NetReport2000
 
+11 | -7
 
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LOOOL, immer schön politisch korrekt: bleiben, nur nicht mit dem Inhalt der Botschaft auseinander setzen.
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27.08.2011 16:21 Uhr von Marie52
 
+2 | -7
 
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@NetReport2000 darum geht es hier nicht: Über den Fall habe ich hier bereits am 18.08.2011 berichtet.
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27.08.2011 16:30 Uhr von Marie52
 
+1 | -5
 
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dennoch: Da haben die sich wohl den Falschen ausgesucht:
http://www.schweizmagazin.ch/...

Wäre das gleiche einem Linksextremen passiert, hätte er danach keine Freunde mehr. Jedenfalls keine, mit denen er über den Angriff und seine Wut und Angst sprechen könnte.
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27.08.2011 16:34 Uhr von Marie52
 
+7 | -5
 
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@ephemunch: In der Schweiz entscheidet das Volk, was geschieht. Deshalb hat die Schweiz auch immer noch nicht den Euro.

Übrigens vergisst du Österreich direkt dazwischen (FPÖ... Haider und so...).
Und Italien direkt im Süden, wo Sinti & Roma verabscheut und afrikanische Einwanderer gerne sofort abgeschoben werden.
Und Rumänien und Bulgarien, wo die Roma-Minderheit im eigenen Land...

Aber was sage ich: Deutschland und Schweden sind so ziemlich die einzigen Länder in Europa, in denen unintegrierte Ausländer willkommen sind. Das ist übrigens keine Einladung meinerseits.