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Jüngere zeigen geringeres Interesse an Altersvorsorge als Ältere

In einer repräsentativen Umfrage unter etwas mehr als 1.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) die persönliche Einstellung zur Vorsorge untersuchen lassen. Vor allem bei Jüngeren gibt es Nachholbedarf.

Angesichts der jüngsten Meldungen zur zunehmenden Altersarmut (ShortNews berichtete) tut rechtzeitige Vorsorge Not. Doch unter den unter 30-Jährigen ist der Prozentsatz derjenigen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, mit 59 Prozent deutlich niedriger als bei den Mittelalten (mehr als 70 Prozent).

Noch geht es den Rentnern in Deutschland gut. Rentner-Ehepaare haben im Durchschnitt eine Rente von 1.967 Euro. Hier zeige sich auch zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung weiterhin ein deutliches Ost-West-Gefälle.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Rente, Interesse, Altersvorsorge
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2011 15:18 Uhr von Borey
 
+3 | -3
 
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Genau solche Antworten wie die beiden hier über mir (ohne mich da jetzt auf richtig oder falsch festlegen zu wollen) verunsichern mich als jungen Arbeitnehmer der gerade seine Ausbildung beginnt.

Die einen sagen so, die anderen so - viele sagen "bringt eh alles nix".

Verwirrend, und das obwohl mein Bruder Bänker ist. :P
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27.08.2011 15:22 Uhr von syndikatM
 
+7 | -10
 
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ja ist klar: ich zahl doch nicht jahrelang in eine private rente und so ein zeugs rein, wo es dann später eh heißt: die kinder vom facharbeiter xyz werden den minderheits deutschen keine rente mehr zahlen. und ich hab kein bock zum islam zu konvertieren nur um rente zu kriegen.
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27.08.2011 15:33 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -3
 
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Riester lohnt sich - aber andere Vorsorgemöglichkeiten lohnen sich u.U. mehr.

"Es ist klüger, einen Tag im Monat sich mit seinen Geldgeschäften zu beschäftigen, als 30 Tage hart dafür zu arbeiten!" (Rockefeller).

Private Altersvorsorge ist notwendig und umso teurer, desto später man damit anfängt. Das trifft auf alle Formen der Altersvorsorge zu.
Riester lohnt sich - aber nicht bei jedem Anbieter gleichermaßen. Ein Vergleich lohnt sich.

Wer sich möglichst unabhängig informieren will, dem empfehle ich nicht unbedingt, sich an einem Makler oder an check24 zu wenden (denn beides ist nicht unabhängig) - sondern sich in einem gut sortierten Zeitschriftenhandel anhand mehrerer Zeitschriften zu informieren. FocusMoney, StiftungFinanztest, Euro, .... . Ob die wirklich zu 100% unabhängig sind, wage ich zwar auch zu bezweifeln, dennoch ist das Bild, welches man bekommt, wenn man einen Blick in 3-4 solcher Zeitschriften wirft, schon ein ganz gutes.

Was man auch unterlassen sollte, ist es, sein Geld fondsgebunden anzulegen. Wenn man sich auf etwas verlassen sollte, dann auf die Rente. Wer Geld zum Spielen übrig hat, dem empfehle ich einen Besuch in der Spielbank.

Riester lohnt sich nicht? Mag sein, dass sich die Basisrente für den ein oder anderen mehr lohnt. Wer selbstständig ist, kann ohnehin nicht riestern. Wer Arbeitnehmer ist, sollte in erster Linie BAV machen. Warum seine Altersvorsorge aus dem Netto zahlen, wenn man das auch aus dem Brutto machen kann?! --> Da spart man Steuern & Sozialabgaben.

Die Aussage, dass Riester sich nicht lohne, halte ich eher für unreflektiert. Wer viele Kinder hat, sollte definitiv riestern (viele Zulagen), und wer die BAV (max. 220€ / Monat) ausgeschöpft hat und gerne mehr machen will, der sollte auch riestern.
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27.08.2011 15:34 Uhr von TwoTurnTablez
 
+6 | -9
 
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syndikatM, ich gönn dir von ganzem Herzen, dass dir ein Moslem mal gründlich die Fresse poliert :)
Verdient hättest du es ja.....
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27.08.2011 15:51 Uhr von Bruno2.0
 
+4 | -0
 
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Die: Meisten Menschen Verdienen heute schon zu wenig um über die Runden zu kommen und dann sollen sie auch noch an eine Private Altersvorsorge denken?

Und die Tatsache das die Bevölkerung immer älter wird macht das Rentensystem nicht gerade besser zumal die Menschen immer weniger Nachwuchs in die Welt setzen da Kinder Nun mal Richtig Kosten

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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27.08.2011 16:27 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Immer meht Leute ü.50: bekommen gar keinen Job mehr und können daher auch nicht in´s Rentensystem einzahlen.
Und wenn man in eine Altersvorsorge einzahlt und der Tag der Auszahlung kommt ( wenn man diesen überhaupt erlebt ) nimmt der Staat gleich mal die Hälfte weg oder es wird pö´a´pö ausgezahlt, dann weiß aber auch niemand genau, das man lange genug lebt um alle Auszahlungen zu bekommen..


Was ü.50 jährige alles so erleben müssen zeigte dieser Tage eine Doku der ARD ..das gleiche kann man sicher auch auf jüngere Arbeitslose beziehen...

Alt,arm,arbeitslos"

http://mediathek.daserste.de/...
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27.08.2011 17:00 Uhr von Peter323
 
+3 | -0
 
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Altersvorsorge: das ist so eine Sache... Ich zahl nur das ein, was ich auch muss, weil ich nicht glaube, dass ich jemals auch nur ein Cent raus bekomme.
Denke der Euro wird in den nächsten 5 Jahren kollabieren und damit sind sämtliche Renten, egal in welcher Form und egal ob privat oder staatlich nichts mehr Wert, das gilt auch für Sparbücher.

Dann geh ich lieber gut mit dem Geld essen, ermögliche mir meine Hobbies und arbeite halt im Alter weiter... hab ich mehr von. Selbst die Profs an meiner damaligen Hochschule meinten einstimmig, dass sie nix mehr von ihren Pensionen sehen werden.

Die einzigsten, die das abwenden können, sind die Regierungen und Banken und genau die leben am allerliebsten über ihre Verhältnisse und kennen das Wort sparen und kürzen nur aus dem Fremdwörterbuch und dann auch nur aus Zufall :) Die setzen einfach alle 50-100 Jahre die Währung neu auf und gut iss --- das ist die allgemeine bewährte Strategie.

Es gibt auch genug andere, die großes Vertrauen in die Währung haben, z.B. meine Großeltern und viele weitere, die nichtmal in Betracht ziehen, dass es überhaupt sowas wie eine Hyperinflation geben kann.
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27.08.2011 17:09 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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@TwoTurnTablez: Warum muss es denn unbedingt ein Moslem sein?
Ich nehme mal an dass jeder der mehr als 3 Gehirnzellen hat nach dem Lesen seiner Kommentare darauf Bock hätte...
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27.08.2011 22:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Private Altersvorsorge in Griechenbonds verzockt: Ist doch kein Wunder, wurde die Private Altersvorsorge der Deutschen doch gerade erst in Südeuropa verzockt. Und so verwundert es kaum, dass nun politischerseits fleißig für "Solidarität" mit Banken und Versicherern geworben wird und demnächst der Steuerzahler für Verluste einsteht – entweder über Transferzahlungen, Eurobonds, Europasteuer, Kahlschlag des Restsozialstaates sowie Schuldenberge für kommende Generationen.

"Noch geht es den Rentnern in Deutschland gut"
Wenn ein Arbeitnehmer-West, heue Mitte 40, nach insgesamt 40 Berufsjahren eine Durchschnittsrente von gerade mal 910 Euro erhält – erachte ich dies eher als Armutszeugnis. In Frankreich, wo sich die Bevölkerung die Verstümmelung seiner Rentenformel zugunsten der Privaten Versicherungsbranche verbittet, liegt die Durchschnittsrente übrigens um 50% höher.

Unterdessen schrumpft in Deutschland das Gnadenbrot immer weiter – erst am 1. Juli wieder erneut um real 1,5%. Begündung des Ursula-von-der-Leyen-Ministeriums: Die "Rentengarantie" der vorhergehenden Jahre – jenes Wahlkampfversprechen, welches Rentner in den vielen Jahren der Lohnminusrunden schützen sollte (Renten sind an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt). Diese "Überhänge", so von der Leyen, müssten nun in den nächsten Jahren abgebaut werden. Unglaublich – da wird den Leuten etwas von "XXL-Deutschland" erzählt, und dann dieser Betrug an den Rentnern.

Macht Euch nicht allzuviel Hoffnung, im Alter noch Geld vom Staat zu sehen – die Inflaton wird ihr Übriges dazu beitragen. Wählt diese Regierung und ihre tiefe Vernetzung in die Versicherungs- und Bankenbranche - das Hauptübel für die staatliche Rente - ab, um zur alten Rentenformel zurückzukehren. Riester & Co. sind alle für die Katz.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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