27.08.11 11:40 Uhr
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Forscher fordern von der UNO einen Anti-Fett-Vertrag

Gemäß einer Studie der University of Melbourne sollen mehr als 1,5 Milliarden Erwachsene weltweit übergewichtig sein. Die Forscher halten die Fettleibigkeit in den USA und Australien für eine größere Gesundheitsgefahr als das Rauchen.

Sie wollen deshalb die Regierungen weltweit dazu veranlassen, die Fettleibigkeit mit radikalen Schritten zu bekämpfen. Die Forscher fordern von den Vereinten Nationen eine Rahmenkonvention zur Kontrolle von Fettleibigkeit, ähnlich wie das beim Kampf gegen den Tabak bereits geschehen ist.

Als geeignetes Mittel gegen die Ausbreitung von Fettleibigkeit werden von ihnen Maßnahmen wie Werbebeschränkungen und Steuererhöhungen auf ungesunden Lebensmittel und Getränke gefordert.


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WebReporter: Nansy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Forscher, Vertrag, Forderung, UNO, Fettleibigkeit
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2011 11:40 Uhr von Nansy
 
+11 | -3
 
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Der Gesundheits- und Reglementierungswahn hat nach dem Rauchen ein neues Spielfeld gefunden (die Dicken). Ein weiteres Feld für Reglementierungen wird der Alkohol sein, natürlich immer unter der Führung der fast schon religiösen Weltgesundheitsorganisation (WHO).
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27.08.2011 11:43 Uhr von ichhabimmerrecht
 
+9 | -1
 
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kann ich nachvollziehen, aber ich bin bei weitem nicht übergewichtig und habe keine lust wenn ich abundzu was bei burger king esse mehr geld wegen steuern zu bezahlen :/
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27.08.2011 11:59 Uhr von HansGünter
 
+11 | -2
 
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Immer diese Bevormundung: Es kann dochnicht sein, dass erwachsenen Menschen Tag ein Tag aus vorgeschrieben wird wie sie leben sollen! Wenn Menschen lieber Fastfood esse als dünn zu sein, dann lasst sie verdammt nochmal in Ruhe!
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27.08.2011 12:05 Uhr von Polyhymnia
 
+8 | -7
 
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@HansGünter: Nicht solange sie mit ihren Fettkrankheiten und verfrühten Arbeitsunfähigkeit mein Sozialsystem ruinieren.
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27.08.2011 12:12 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -2
 
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Mittel zum Zweck: Seit über hundert Jahren gibt es Übergewichtigkeitsprobleme.

Der Ernährungsmediziner und Betriebsarzt der Stadtwerke Köln Dr. med. Rudolf Schwarz sowie der Arzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt der Adipositasberatung Dr. med. Detlef Pape zeigen, wo´s lang geht. Wer dann noch ein wenig zusätzlich etwas für die schlanke Linie tun will, der sei mit Elmar Trunz-Carlisi und Helmut Gillessen für ein wenig Sportbetätigung gut beraten.

Die vier haben das Buch

"Schlank im Schlaf"

geschrieben. ISBN 978-3-7742-8779-2
Verlag Gräfe und Unzer
München unterschiedliche Jahre mindestens aber 2009

Letztlich ist der Hypothalamus dafür verantwortlich, warum soviel gefressen wird. Eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Hormonsystem bringt Licht ins Dunkel der Zwanghaftigkeit. Dafür ist das Buch allemal geeignet.

Wenn zuerst die Leute mit Burgern & Co. angefüttert werden und dann zur Gesundheitspolizei sollen, ist dies ein weiterer Schritt zum Freiheitsabbau!

Kein Wunder, daß der Artikel beim "Spiegel" angesiedelt ist.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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27.08.2011 12:35 Uhr von Nansy
 
+0 | -1
 
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Anti-Fett-Vertrag, wie er aussehen könnte Schauen wir uns doch einmal an, was 167 Staaten in einem Zustand der geistigen Umnachtung beim Rahmenabkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs unterschrieben haben und was die Forscher nun dann auch analog für das Anti-Fett-Abkommen gerne haben wollen (Ich habe einfach die Begriffe Passivrauch, Tabakerzeugnisse und Tabakarbeiter durch "Übergewicht", "ungesunde Lebensmittel" und "Arbeitern in der Lebensmittelindustrie" ersetzt:

Artikel 8, Absatz 1 = "Die Vertragsparteien erkennen an, dass wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, dass "Übergewicht" Tod, Krankheit und Invalidität verursacht."

Artikel 13, Absatz 1 = "Die Vertragsparteien erkennen an, dass ein umfassendes Verbot der Werbung, der Verkaufsförderung und des Sponsorings den Konsum von "ungesunden Lebensmitteln" vermindern würde.

Artikel 22, Absatz 1b ii) "...um nationale Strategien, Pläne und Programme zur Eindämmung der "Fettsucht" zu schaffen und zu stärken, die unter anderem auf Folgendes abzielen:
ii) gegebenenfalls durch Unterstützung von "Arbeitern in der Lebensmittelindustrie" bei der Entwicklung geeigneter wirtschaftlich und rechtlich realisierbarer alternativer Erwerbsmöglichkeiten ...)

Und solch Abkommen wird dann auch wohl noch für Alkohol folgen.
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27.08.2011 12:36 Uhr von c3rlsts
 
+5 | -0
 
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Auch wenn ich das Ergebnis befürworten würde so wäre das doch ein Eingriff in die persönliche Freiheit, was in einer Demokratie einfach nicht sein darf.

Die sollten lieber durch Werbung die Menschen davon abbringen, in dem sie ihnen erklären, wie ungesund das genannte Essen sein kann.
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27.08.2011 15:05 Uhr von achjiae
 
+4 | -0
 
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Hahaha: wie ich mir die Person an der Kasse vorstelle, die eine Tüte Chips kaufen will:

Tüte über den Scanner gezogen *Piep*

´Gewichtsnachweis erforderlich´

"Würden sie sich bitte auf die Wage stellen."

"Tut mir leid, wir dürfen solche Lebensmittel nur an Personen unter 50kg/m verkaufen"
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28.08.2011 00:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Wer hat denn da zweimal Minus geklickt? Stört der Titel "Schlank im Schlaf"?

Oder stört es, überhaupt schlank zu werden?

Wer dick bleiben möchte, sollte auch nicht schikaniert werden!
Warum nicht?

Aber es ist doch so, daß es tatsächlich immer mehr richtig Fette gibt. Es ist schwer vorzustellen, daß dies wirklich freiwillig geschah. Und bevor man also eine Gesundheitspolizei einführt, sollte man doch aufklären, was im Körper geschieht. Dann kann man immer noch selbst entscheiden, bevor die UNO die Vormundschaft übernimmt.

Mir scheint es jedenfalls, daß künstlich Märkte geschaffen werden, die völlig unnötig sind. Und die werden dann zwangsweise bewirtschaftet. Was bleibt da denn noch bezüglich Vertragsfreiheit?
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28.08.2011 08:22 Uhr von Nansy
 
+1 | -1
 
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Sag_mir_Quando_sag: 1. Zitat: "Kein Wunder, daß der Artikel beim "Spiegel" angesiedelt ist."

Der Artikel ist zwar beim "Spiegel" angesiedelt, die Meldung kommt aber nicht daher. Die manchmal merkwürdigen Ideen der Zwangsbeglückung von Menschen entstammen den Gehirnen von Medizinern, Forscher und Bürokraten der WHO.

2. Mit schöner Regelmäßigkeit, ganz im Sinne der Pharmaindustrie und der WHO, taucht die Meldung vom Übergewicht als Epidemie in den einschlägigen Zeitschriften auf. Dabei sind epidemische Krankheiten im engeren Sinne als Infektionskrankheiten definiert. Weder ist die Krankheit ansteckend, noch so dramatisch wie oft dargestellt wird.
Siehe: http://www.nachrichten.ch/...

3. Die sogn. Forscher beziehen sich immer wieder auf den völlig überholten Body-Mass-Index, der zudem noch von der WHO verändert wird. In den USA galt bis 1997 jemand erst mit einem BMI von 32,2 und mehr als adipös. Als dann der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene BMI von unter 25 einführt wurde, galten plötzlich mehr als 35 Millionen US-Amerikaner als übergewichtig. So schnell kann die Gewichtszunahme zustande kommen.

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