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Winfried Hermann: Kfz-Steuer stärker nach Umweltaspekten differenzieren

Die Besitzer klimafreundlicher Autos sollten durch eine geringere Kfz-Steuer belohnt werden. Im Gegenzug sollten klimaschädliche, spritfressende Fahrzeuge höher besteuert werden. Das fordert der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Herrmann.

Von einer Pkw-Maut hält Herrmann dagegen nichts. "Damit ist nichts gewonnen", erklärte er in einem Kurzinterview gegenüber der Deutschen Presseagentur.

Allerdings befürwortet der Minister, die Lkw-Maut, die derzeit nur für Schwerfahrzeuge gilt, auf Kleintransporter und Sprinter auszudehnen. So könne der zurzeit zu beobachtenden "Versprinterung" des Transportwesens entgegengewirkt werden.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Steuer, Kfz-Steuer, Kfz, Winfried Hermann
Quelle: www.dvz.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2011 15:41 Uhr von kickingcrocodile
 
+3 | -0
 
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Unter "Versprinterung" ist wohl zu verstehen, dass dort, wo früher nur ein großer Lkw eingesetzt wurde, heute mehrere kleine Lieferwagen unterwegs sind - mit zunehmender Tendenz. Diese Aussage halte ich für fraglich. Denn für Unternehmer ist der Einsatz mehrerer kleiner Fahrzeuge nicht unbedingt billiger. Der Grund, warum immer mehr Sprinter unterwegs sind: Die Zahl kleiner Sendungen nimmt immer mehr zu. Das gilt vor allem für Privatversender und -empfänger. eBay, Amazon & Co. lassen grüßen.
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26.08.2011 15:50 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -0
 
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So ein Mist: Über die KFZ-Steuer das regeln wollen.

Wenn jemand einen Hummer mit 700PS in der Garage stehen hat und den 1x im Jahr 10km rumfährt bläst weniger in die Luft als der 15-jährige Mofa-besitzer, der selbst bei 100m Fußweg das Stinkteil anwirft. Letzterer zahlt aber gar keine Steuer. (nur eine läppisch kleine Versicherung)

Was soll die Scheiße? Der Spritverbrauch eines Referenzfahrzeugs hat rein _gar nichts_ mit der tatsächlichen Umweltbelastung zu tun.

Wenn man diese "Spritfresser" anders besteuern will, dann muß man das wohl eher über eine neue ´Luxussteuer´ regeln, die beim Kauf des ´Luxusgutes´ anfällt. Aber das geht ja ned, denn dann würden sich die Politiker ja selbst ins eigene Fleisch schneiden.
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26.08.2011 18:14 Uhr von Marie52
 
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Wer heute noch einen Trabbi fährt sollte den Führerschein entzogen bekommen. Schlimmere Drecksschleudern gibts kaum.
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27.08.2011 05:24 Uhr von gdi1965
 
+1 | -0
 
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Und wer kann: sich die klimafreundlichen Autos leisten? Genau, die Bonzen. Und die dürfen sich dann über eine Steuerersparnis freuen. Doch der einfache Arbeiter ist wieder mal angeschissen und muss die Zeche zahlen.

Die Regierung sollte Anreize für kleine Einkommen schaffen, dann würde sich wohl jeder dritte oder vierte ein Umweltfreundliches Auto kaufen. Und könnte auch Steuern sparen.

Die Abwrackprämie war ja auch nur für Reiche und Neureiche. Das gemeine Volk durft in die Röhre gucken.

[ nachträglich editiert von gdi1965 ]

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