26.08.11 09:09 Uhr
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Bund veröffentlicht vorgesehenes Streckennetz für Lang-Lkws

Sollte der Feldversuch mit Lang-Lkws zugelassen werden, dürfen diese auf 64 Autobahnen mit 79 Streckenabschnitten unterwegs sein. Das geht aus der vorläufigen Karte für das vorgesehene Streckennetz hervor, einer Anlage für den kürzlich vorgestellten Verordnungsentwurf (ShortNews berichtete).

Das Bundesverkehrsministerium hat diese Karte auf der Basis von Ländermeldungen erstellt. Außer auf den markierten Autobahnabschnitten soll der Lang-Lkw auch auf 20 Bundesstraßen und einer Staatsstraße rollen dürfen.

Die Karte ist noch vorläufig; die Länder haben noch bis zum 2. September Zeit, Strecken nachzumelden. Auffällig: In Nord-Süd-Richtung ist die Autobahn A7 durchgehend befahrbar. In West-Ost-Richtung hingegen sträubt sich Bremen und behindert damit auch den Verkehr innerhalb Niedersachsens.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Autobahn, Bund, Lkw, Feldversuch
Quelle: www.dvz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2011 09:09 Uhr von kickingcrocodile
 
+1 | -2
 
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Der einst bundesweit geplante Feldversuch ist nach der Weigerung zahlreicher Länder, daran teilzunehmen, nur Flickwerk. Besonders erstaunlich ist dabei die Ablehnung Nordrhein-Westfalens. Meines Erachtens würde gerade in dieser hochindustrialisierten Region der Einsatz von 25-m-Lkw Sinn machen. Dahinter könnte allerdings nicht nur politisches, sondern auch wirtschaftliches Kalkül stecken - die Angst, vor der Konkurrenz aus den benachbarten Niederlanden, die seit Jahren über Lang-Lkw verfügt.
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26.08.2011 09:37 Uhr von xevii
 
+1 | -0
 
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kommentar find ich gut, news auch, danke.
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26.08.2011 10:48 Uhr von kickingcrocodile
 
+1 | -1
 
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@comic1: Du hast völlig Recht - es wäre viel besser, wenn jeder Supermarkt eine eigenes Bahnanschlussgleis hätte. Am allerbesten wäre es, wenn jeder sein Gemüse zu Hause im Garten anpflanzen und auch seinen Schnaps selbst brennen würde. Dann hätten wir überhaupt kein Transportproblem mehr. +++Ironie aus+++

Im Ernst: Dass Lkw Schäden an den Straßen verursachen ist bekannt - dafür werden sie seit ein paar Jahren auch kräftig zur Kasse gebeten.

Dass es schwarze Schafe unter den Transporteuren gibt, ist auch richtig. Deshalb ein ganzens Gewerbe zu verdammen, ist jedoch einfach nur kurzsichtig. Ich behaupte mal, dass es unter Bankern noch mehr schwarze Schafe gibt.

Es sei hier nochmal erwähnt, weil es anscheinend in die Köpfe der Boulevard-Zeitungsleser, die immer noch die deutsche Bevölkerung durch "Monstertrucks" und "Riesen-Lkw" bedroht sehen, nicht hineingeht:

+++Der 25-m-Lkw fährt mit bis zu 44-Tonnen innerhalb der bislang zugelassenen Gewichtsgrenze.+++ Die Fernverkehrsrouten sind ausgewählt, in den Städten fährt er nicht.+++ Die Fahrer müssen speziell geschult sein.+++ Die Fahrzeuge sind mit zusätzlicher Sicherheitstechnik ausgestattet.+++ Zwei Lang-Lkw ersetzen drei herkömmliche Gespanne und sparen etwa zwischen 15 und 30 Prozent Diesel und CO2-Emissionen.

Was also ist daran falsch, wenigstens den Versuch einmal durchzuziehen?

[ nachträglich editiert von kickingcrocodile ]
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26.08.2011 11:02 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ comic1: "Dummköpfe"

Bevor du andere beleidigst, solltest du dich mal informieren - z.B. darüber, dass diese LKW länger sind, das Maximalgewicht aber gleich bleibt. Durch die Verteilung auf mehr Achsen als bisher werden auch die Belastungen für die Straßen entlastet.
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26.08.2011 12:17 Uhr von kickingcrocodile
 
+1 | -0
 
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@Shortnews-Team: Liebes ShortNews-Team, das immer so auf Rechtschreibung und Grammatik bedacht ist. Ich hatte es schon einmal mitgeteilt, aber offenbar gibt es bei Euch ein anderes Grammatik-Verständnis als in den Fachmedien und bei mir:

Es gibt keine Lastkraftwagens. Auch in der Mehrzahl heißt es Lastkraftwagen. Insofern kann es auch keine Lkws geben, sondern nur Lkw.

Meine Überschrift habt Ihr wieder verschlimmbessert:

Ich bitte um Korrektur.

LG
kickingcrocodile
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30.08.2011 10:38 Uhr von Radler1960
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor: Das ist ja der Lug und trug, für den Feldversuch hat Ramsauer das Gewicht wie bisher auf 44t belassen, später für den Einsatz sind aber dann 60 t vorgesehn! Die 60t hätte er aber nicht durchgebracht, ausserdem gehts im erstmal um die Machbarkeit (Kreisverkehr, Überholbarkeit etc.)
Bei 60t würde man theoretisch 1 von 3 bisherigen LKW sparen, es sei denn es werden noch mehr Güter von der Schiene auf die Straße verlegt.

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