26.08.11 08:12 Uhr
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Amerikanische Cherokee-Indianer verbannen Schwarze aus ihrem Stamm

Die Cherokee-Indianer in Oklahoma vertreiben ihre schwarzen Stammesgenossen. In den vergangenen Jahren haben viele Menschen geglaubt, alle Unterschiede zwischen Menschengruppen verschiedener Hautfarben und kultureller Herkunft seien weitgehend überwunden. Jedoch sieht es nun anders aus.

1883 wurden die Indianer gezwungen, in das heutige Oklahoma umzusiedeln. Manche Indianer hatten in Tennessee und Georgia Plantagen, auf denen sie Schwarze beschäftigten. Ab 1838 wurden die Cherokee zusammen mit ihren schwarzen Sklaven gewaltsam von Soldaten in Richtung Oklahoma vertrieben.

Die Schwarzen, die zusammen mit den Cherokee den "Pfad der Tränen" überlebt hatten, wurden als "Freedmen" auf einen Stammesbeschluss hin für immer in den Stamm aufgenommen. Nun wird jedoch die selbe Apartheid gegenüber den schwarzen Stammesbrüdern praktiziert, wie sie sie durch Weiße jahrelang erfuhren.


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WebReporter: AllesReinerZufall
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Indianer, Schwarze, Stamm, Cherokee, Apartheid
Quelle: www.dailymail.co.uk

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2011 08:12 Uhr von AllesReinerZufall
 
+7 | -3
 
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Es gibt jetzt bis zu 25.000 schwarze Ex-Cherokee-Indianer in Oklahoma, für die das schwere Folgen hat: Sie haben ab sofort keinen Anspruch mehr auf die den Cherokee zustehende kostenlose Gesundheitsversorgung, müssen für ihre Kinder künftig Schulgeld zahlen, und sie bekommen geringere soziale Leistungen als die »echten« Cherokee.
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26.08.2011 08:26 Uhr von Perisecor
 
+3 | -11
 
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Der Rassismus der Indianer betrifft in den USA auch schwarze massiv.

Genau wie die extreme Auffälligkeit von "Einwohnern südländischer Herkung" in Deutschland ist das jedoch dort ein Tabu-Thema.

Mittlerweile ist auch gesichert, dass die Indianer nicht die Ureinwohner Nordamerikas sind - schon tausende Jahre zuvor gab es eine Erstbesiedelung.
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26.08.2011 08:39 Uhr von AllesReinerZufall
 
+6 | -3
 
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so siehts aus perisecor: Vor etwa 8.000 Jahren besiedelten Einwanderer aus Asien die heutigen amerikanischen Bundesstaaten Georgia, North Carolina und Tennessee. Es waren die Vorfahren der Cherokee und anderer Indianerstämme wie der Creeks, Choctaw und Chickasaw. Im 16. und 17. Jahrhundert kamen dann Spanier, Franzosen und Engländer, die etwa ab 1800 immer tiefer in das Landesinnere vordrangen und die Indianer mit ihren überlegenen moderneren Waffen töteten oder vertrieben.
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26.08.2011 08:40 Uhr von AllesReinerZufall
 
+4 | -7
 
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wollen: wir wetten, dass alle selbsternannten Anti-Rassisten der Welt bei dieser Apartheid tapfer wegschauen?
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26.08.2011 08:48 Uhr von Bender-1729
 
+9 | -3
 
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Man sollte eigentlich meinen dass grade die Ureinwohner Amerikas es eigentlich besser wissen sollten.

Zeigt aber mal wieder sehr schön, dass der Mensch an sich ganz einfach nur dumm ist. Egal welche Rasse.
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26.08.2011 09:23 Uhr von LhJ
 
+4 | -8
 
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@Bender-1729: die Rassentheorie gilt seit ca. 1965 als überwunden.
Mit anderen Worten: es gibt keine verschiedenen Rassen bei Menschen.
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26.08.2011 10:45 Uhr von usambara
 
+1 | -0
 
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26.08.2011 11:05 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -2
 
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@lhj bei wikipedia hast du die möglichkeit, oh, bin ich ein depp, das weiß ja heutzutage jedes kind, dass man sich dort bestens informieren kann, dein kenntnisstand auf den neuesten stand zu bringen. ich habe es auch getan.
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26.08.2011 11:19 Uhr von TrangleC
 
+1 | -0
 
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@ AllesReinerZufall: Vor einigen Jahren fanden Archeologen wohl Hinweise darauf dass vor den asiatischen Einwanderern deren Nachfahren die sog. Indianer sind schon eine aus Europa stammende Bevölkerung in Amerika existierte, die dann von den Asiaten verdrängt wurden.
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26.08.2011 13:19 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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"die Rassentheorie gilt seit ca. 1965 als überwunden.
Mit anderen Worten: es gibt keine verschiedenen Rassen bei Menschen. "

Das ist falsch. Ich selbst habe Unterteilung der verschiedenen menschlichen Rassen noch in der Schule gelernt.

Der Mensch klassifiziert Hunde,Katzen,Pferde und was auch immer, bei sich selbst wird er aber so erhaben dies nicht mehr zu tun aus Angst Rassismus zu schüren.
Es hat sich soweit verschärft das man nicht mal mehr sagen darf das ein Mensch schwarz (oder ein Schwarzer) ist sondern man muss "Bürger afrikanischer Herkunft " sagen. Ich nenne sowas idiotisch, irgendwann ist die Erde nicht mehr rund sondern eine Scheibe....

Man sollte die verschiedenen Rassen die die Natur hervor gebracht hat als Geschenk sehen. Gerade diese Vielfalt macht die Welt doch bunt und interessant. Wenn ich nach Afrika reise und da nur weiße Europäer sehen würde könnte ich gleich mal zu Hause bleiben.
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26.08.2011 13:32 Uhr von Molotov_HH
 
+0 | -0
 
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das ist doch normal...

die franzosen haben auch 9 jahre nach ihrer befreiung auch wieder gefoltert und unterdrückt..(algerien,indochina)
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26.08.2011 14:52 Uhr von Bender-1729
 
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@ LhJ: Du hast recht. Vielleicht ist "Rasse" hier in der Tat das falsche Wort. "Volk" trifft es glaube ich eher. Ich wollte einfach sagen, dass dieses Beispiel wieder sehr schön zeigt, dass der Mensch einfach auch nur ein (dummes) Tier ist, das andere Menschen aus völlig schwachsinnigen Gründen hasst..

Oder anders gesagt: Man sollte meinen, dass grade die amerikanischen Ureinwohner mit den Auswirkungen von Rassismus vertraut sein sollten. Daher ist mir diese Reaktion absolut unverständlich.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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26.08.2011 17:54 Uhr von Perisecor
 
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@Bender-1729: Ich habe es in meinem ersten Beitrag leider verwechselt.

Ein Teil der indianisch stämmigen Bevölkerung in den USA diskriminiert nicht nur Schwarze, sondern auch Weiße (auch nicht Amerikaner) und Latinos, Asiaten etc.

Der Rassismus, der teilweise unbegründet den Weißen vorgeworfen wird, wird von diesen Personen offen gelebt.

Dabei geht es nicht um die Relativierung von vergangenen Taten, auch wenn das doch etwas komplexer ist als "die bösen Weißen kamen und haben die guten Indianer getötet und dann haben die fiesen USA alle deportiert".


@ AllesReinerZufall

Es gab offenbar schon vor dieser Zeit eine Besiedlung und die Vorfahren der Indianer haben diese Ureinwohner verdrängt.

Das ist natürlich prinzipiell völlig egal, das einzig interessante ist, dass die Ureinwohner eben gar keine Ureinwohner sind.

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