Amerikanische Cherokee-Indianer verbannen Schwarze aus ihrem Stamm
Die Cherokee-Indianer in Oklahoma vertreiben ihre schwarzen Stammesgenossen. In den vergangenen Jahren haben viele Menschen geglaubt, alle Unterschiede zwischen Menschengruppen verschiedener Hautfarben und kultureller Herkunft seien weitgehend überwunden. Jedoch sieht es nun anders aus.
1883 wurden die Indianer gezwungen, in das heutige Oklahoma umzusiedeln. Manche Indianer hatten in Tennessee und Georgia Plantagen, auf denen sie Schwarze beschäftigten. Ab 1838 wurden die Cherokee zusammen mit ihren schwarzen Sklaven gewaltsam von Soldaten in Richtung Oklahoma vertrieben.
Die Schwarzen, die zusammen mit den Cherokee den "Pfad der Tränen" überlebt hatten, wurden als "Freedmen" auf einen Stammesbeschluss hin für immer in den Stamm aufgenommen. Nun wird jedoch die selbe Apartheid gegenüber den schwarzen Stammesbrüdern praktiziert, wie sie sie durch Weiße jahrelang erfuhren.