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Immer mehr Politiker fordern Guido Westerwelles Rücktritt

Nachdem in letzter Zeit die Regierung zunehmend kritisiert und Angela Merkel und Guido Westerwelle Unfähigkeit vorgeworfen wurde, erheben sich nun die ersten Stimmen, die zumindest den Rücktritt Westerwelles fordern.

Angela Merkel versucht derzeit, Ruhe in das eingetroffene Chaos zu bringen. Obwohl Kritiker von Westerwelle erwarten, beim Thema Libyen zu schweigen, spricht er dennoch darüber und lobt das angebliche Engagement Deutschlands (ShortNews berichtete).

Intern gilt Westerwelle bereits als Problem, der Zweifel an dem ehemaligen FDP-Chef wächst. Der FDP-Politiker Hans-Arthur Bauckhage spricht sich für einen Rücktritt Westerwelles aus, da er der Partei schade.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, FDP, Politiker, Rücktritt, Guido Westerwelle
Quelle: www.spiegel.de

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26.08.2011 07:17 Uhr von :raven:
 
+22 | -4
 
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Westerwelle ist schon lange untragbar! Er strahlt stets das Bild eines typischen, lobbyistengesteuerten Politiker aus. Aalglatt und realitätsfern knispelt der Trottel an seinem rosaroten Luftschloss und bringt Deutschland für das Ausland in den Bereich der politischen Nebelschwaden.
Er ist als Politiker für Deutschland so wichtig, wie eine Warze auf der Nase!

In den letzten Jahren konnte ich Westerwelle allerdings in einem einzigen Punkt immer nur loben. Er sorgt dafür, dass die FDP in der politischen Mottenkiste verschwindet. Mit ein bisschen Glück schon im September, wenn unser Kanzlerfurunkel ihr EU-Rettungs(Verräter-)paket nicht durch den Bundestag bekommen sollte, trotz grundsätzlicher Mehrheit im Parlament. Dann wird der berechtigte Ruf nach Neuwahlen immer lauter werden.
Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler nicht wieder an plötzlicher "Wahl-Amnesie" leiden ;-)

Alles wird gut!


@autor
M.M.n. gut geschriebene News, könnte sich manch einer hier eine Scheibe abschneiden...danke.

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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26.08.2011 07:49 Uhr von wmp61
 
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Schwesterwelle ist einfach nur peinlich Als Außenminister war er von Anfang an die völlige Fehlbesetzung. Ein eitler, machtgeiler Geck, der Deutschland mehr geschadet als genutzt hat.
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26.08.2011 08:48 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Meinung: "Doch dürften ihm Westerwelles Auftritte klargemacht haben, dass der Außenminister eine Belastung für die Partei bleibt."
Und das bestimmt der Spiegel?

"Vom ´Libyen-Debakel´ ist da die Rede, wahlweise von einer ´Blamage´ oder einem ´Desaster´."
Wer ist da denn so kriegsgeil?

"Die ´Zeit´ titelt: ´Eine deutsche Schande´."
Wieso eigentlich? In Ägypten und Tunesien hat sich Deutschland ebenso neutral verhalten. Wie im übrigen auch die USA!

"Denn während die Nato der Turnschuh-Armee den Weg freibombte, hat Deutschland sich lieber rausgehalten - zum Ärger der Verbündeten."
Welche Verbündeten denn? Die fünf Frauen, die in den USA den Einsatz in Libyen durchgesetzt haben? Sarkozy, der als großer Held für die französischen Präsidentschaftswahlen darstehen möchte?

"Es ist ein vernichtendes Urteil über die deutsche Außenpolitik." Soso, das bestimmt also der "Spiegel".

"Doch tatsächlich trifft Kohls Diagnose auf den Chef des Auswärtigen Amts ganz besonders zu - und zwar gerade jetzt." Die darzustellen hat der "Spiegel" leider versäumt.

"Mit einem zurückhaltenden Tonfall etwa, vielleicht auch damit, in der Libyen-Frage einige Tage zu schweigen oder einige Worte des Danks an die Adresse der Alliierten zu richten, die den Haupterfolg mit militärischen Mitteln erkämpften." Wofür bedanken? Als Wahlkampfbeitrag für die französischen Präsidentschaftswahlen? Der Einwurf des Schweigens ist sicherlich nicht schlecht. Aber mehr auch nicht.

"(...) so, als gäbe es nicht Syrien, wo trotz der Sanktionen niemand das Regime Assads daran hindern kann, Menschen umzubringen." Der "Spiegel" als Kriegstreiber, wer hätte das gedacht. Der "Spiegel" hätte sich den Artikel in der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" in der Ausgabe von letzter Woche über Syrien durchlesen sollen. Assad sitzt fest im Sattel, als vom "Spiegel" politisch gewollt. Aber Deutschland muß ja noch die Bagdad-Bahn zuendebauen!

"In Berlin sorgen Westerwelles Auftritte nach dem Kollaps des Gaddafi-Regimes für Kopfschütteln." Wessen Kopf schüttelt denn? Das steht nicht im Artikel.

"Nicht nur das Medienecho ist verheerend, auch schwarz-gelbe Koalitionäre beobachten den Außenminister zunehmend verzweifelt." Es ist ja allgemein bekannt, daß der "Spiegel" eine suggestive Schreibform hat. Was das Medienecho betrifft: Sind nicht bei bestimmten Themen die Medien Hofberichtserstatter? Jedenfalls der Mainstream? Der "Spiegel" bleibt es schuldig, konkrete Namen von "schwarz-gelben Koalitionären" zu benennen.

"Westerwelle ist wieder zum Problem dieser Regierung geworden." Aber nicht durch sein Verhalten in Bezug auf die Libyen-Frage.

"Der Ex-Bundesinnenminister hatte vor Monaten schon den klaren Schnitt mit der Ära Westerwelle verlangt, auch dessen Entfernung aus dem Außenamt." Das ist aber eine völlig andere Fragestellung. Der "Spiegel" tut ja so, daß WEGEN Libyen Westerwelle entfernt werden müsste. Das führt doch dazu, daß dann hinterher niemand mehr wagt, sich gegen Bomberei im Ausland zu stemmen. Es war letztendlich für Deutschland positiv, sich nicht am Irak-Krieg beteiligt zu haben, trotz Bomberei im Kosovo. Man kann also unterschiedlich entscheiden - in unterschiedlichen Sachfragen.

"In der FDP-Führung wird über die Performance des früheren Parteichefs in der Libyen-Frage eisern geschwiegen." Wenn es nichts zu reden gibt, schweigt man halt auch.

"Doch dürften ihm Westerwelles Auftritte klargemacht haben, dass der Außenminister eine Belastung für die Partei bleibt."
Und das entscheidet also der ´"Spiegel"?

"Schon gibt es Stimmen, die seinen Rücktritt verlangen, wie die aus Rheinland-Pfalz vom Ex-Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage. Er hat Westerwelle gar nicht dessen jüngste Außenpolitik vorgehalten, sondern hält grundsätzlich fest, durch den Ex-Parteichef seien die Liberalen zu einer ´unsympathischen Partei´ geworden. Er müsse eigentlich ´jetzt anständig zurücktreten´, sagt Bauckhage im SWR."
Bauckhage ist eine kluge Person! Libyen hat mit dem Thema Westerwelle eigentlich nichts zu tun.

"Wie aber soll man ihn dann loswerden?" Das fragt sich der "Spiegel"!

"Wenn überhaupt, heißt es, könne er sich nur selbst demontieren." Das bleibt abzuwarten.

"Nun dürfte Rösler notgedrungen auch zu Westerwelle Stellung nehmen müssen." Warum?
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26.08.2011 10:05 Uhr von Birjand
 
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"erheben sich nun die ersten Stimmen": "erheben sich nun die ersten Stimmen, die zumindest den Rücktritt Westerwelles fordern."

Wahrscheinlich Gesine Lötzsch und Klaus Ernst von den "Linken"! Hoffentlich sind sie sich jetzt wenigstens mal einig!
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26.08.2011 11:14 Uhr von Ktest
 
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wer ? Westerweller wer ?
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26.08.2011 11:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Sire_Tom_de_Jank: "na du scheinst ja ein echter schwesterwellefan zu sein. leg doch mal die rosa rote brille ab und sieh das realistisch."
Weil ich die Richtlinienkompetenz von Merkel verteidige? Es war eine gemeinsame Entscheidung der beiden. Es gab von einzelnen Medien - auch den öffentlich-rechtlichen - von Anfang an Kritik daran, daß man sich im Sicherheitsrat der UNO der Stimme enthalten hat. Dieser Meinung muß man nicht folgen. Als Hintergrund sollte man auch die französische Strategie der Ausweitung der EU im Blick haben. Sarkozy strebt eine Mittelmeerunion an. Ihm schwebt wohl ein gallo-romanische Reich aus der Zeit von 300 nach Christus vor. Dies finde ich nicht gut. Die EU hat genug mit sich selbst zu tun, wie die Euro-Problematik zeigt. Hätte man auch noch eine Mittelmeerunion, gäbe es noch mehr Probleme.

"aussenpolitisch hatte er doch von anfang an keinerlei ahnung und erfahrung."
Das mag sein, aber wer hat da schon Ahnung? Die meisten Bundespolitiker haben nicht beim Auswärtigen Dienst gedient.

"es war doch nur sein geltungsdrang der ihn auf diesen posten trieb."
Davon gibt es aber eine Menge.

"die gesammte fdp ist steuerpolitisch absolut unfähig. reden immer von steuererleichterungen, die aber bei otto normalverbraucher nie wirklich ankommen und nur reiche und unternehmer hätten was davon."
Das hat aber nun gar nichts mit dem Verhalten Deutschlands im UN-Sicherheitsrat zu tun.

"das westerwelle motto ´arbeit muß sich wieder lohnen´ ist ja schön und gut, aber im selben zusammenhang sich gegen mindestlöhne zu stellen ist absolut widersprüchlich. lohnt sich dann nur für arbeitnehmer

*edit* das könnte man endlos fortsetzen. seine politischen debakel sind doch unzählbar. er wird nie die qualitäten eines fischer oder genscher erreichen. nur seine eitelkeit und selbstverliebheit sind unübertroffen *edit end*

kein wunder das er der unbeliebteste politiker der republik ist. das merken inzwischen auch seine eigenen leute. über das schicksal der FDP wird das volk entscheiden und sie hoffentlich in die bedeutungslosigkeit wählen (dank herrn westerwelle)"
Alles schön und gut, aber auch das hat nicht dem Verhalten Deutschlands im UN-Sicherheitsrat zu tun.

Was mich stört, ist der unterschwellige Vorwurf, daß Deutschland nicht die Ziele der Westalliierten des Zweiten Weltkrieges mitträgt. Und dazu gehört eben auch das Eindringen in die arabische Welt. Und wenn man sich an die Rede Obamas in Kairo erinnert, war das auch nicht die Absicht des U.S.-Präsidenten, sondern die der U.S.-amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton. Obama hat sehr wohl die Ägypter zur Gewährung von mehr Freiheiten gedrängt, von einer militärischen Intervention war aber nicht die Rede.

Ich halte auch das Thema "Libyen" für ungeeignet, innenpolitische Abrechnungen mit Westerwelle vorzunehmen. Genau das aber macht der "Spiegel"-Artikel.

Und was nun Syrien angeht, gibt es gewisse Parallelen zum Irak. Auch in Syrien hat eine religiöse Minderheit - die Alawiten - das Sagen - wie im Irak die Sunniten das Sagen hatten. Bei einem Sturz Assads wird genau diese Problematik innenpolitisch zum Tragen kommen. Trotz des Rückzugs der U.S.-Amerikaner aus den Städten, gibt es nach wie vor Bombenexplosionen in den Städten. Es sind somit nicht die U.S.-Amerikaner das Problem gewesen, sondern die Entmachtung der Sunniten - einer Minderheit.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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26.08.2011 12:04 Uhr von Chuzpe87
 
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Guido: Datt hab ich schon vor Jahren insgeheim gefordert.
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26.08.2011 13:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Ackermann hat das Sagen: s. Monitor-Bericht: "du schreibst viel text, aber alles nur bla bla bla."
Ich zitiere Sie.

"schau dich mal im lande um und höre dem volk zu, dann wirst du sehen das du mit deinen ansichten völlig falsch liegst."
Haben Sie Angst vor meiner Meinung?

"selbst unter schröder ging es geordneter zu."
Ach so, HARTZIV! Und bei Gaddafi schaute er im Beduinenzelt Videos, deren Inhalt darin bestand, daß ständig Minen hochgingen.

"joschka fischer ist auch "nur" in das amt gesprungen, hat sich aber duch sachverstand, kompetenz und einfühlungsvermögen sehr viel respekt und anerkennung in der gesammten welt verschaft."
Für mich ist Joschka Fischer ein riesengroßes Arschloch!

"all das muß man der westerwelle absprechen."
Habe ich etwas anderes behauptet?

"der macht uns in der welt eher lächerlich."
Schreibt da ein Experte?

"die beste konsequenz daraus sollte ein schneller rücktritt aus allen politischen ämtern sein."
Aber nicht mittels des Themas "Libyen"!

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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26.08.2011 14:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Hi, how are you, Sire_Tom_de_Jank? "hier zeigt sich mal wieder das du zwar ne meinung hast, aber keine ahnung."
Das ist natürlich ein Argument. Mal wieder? Wann denn noch?

"wer keine ahnung hat, einfach mal fresse halten."
Was geht mich Dieter Nuhr an?

"nimm nen holzbrett und hau dir damit selbst so lange vor den kopf bis du umfällst."
Da müssen ja ganz schön viele Aggressionen bei Ihnen im Spiel sein, nur weil ich meine Meinung geschrieben habe. Nur ich verstehe nicht, warum.

"hiermit möchte ich diese unterhaltung wegen deiner inkompetenz abbrechen, egal was du davon hälst"
Wo sind wir denn hier? Ohne meine Erlaubnis werden Sie die Unterhaltung überhaupt nicht beenden! (Ironie off)

"SABONA (sprache: swasi, bedeutung: good bye)"
Es geht dabei nicht darum, welche Meinung in Afrika über Gaddafi besteht. Es ist eine Meinung, die ich vertrete. Und wer dies nicht ertragen kann, sollte dann tatsächlich die Unterhaltung beenden. Wer aber eine Meinung kundtut, sollte auch andere Meinungen ertragen können. Das muß ich bei Ihnen ja auch tun! Ich muß Ihre Meinung ertragen. Aber es ist halt nicht meine. Und da es so schön ist: Wenn man also einen Dieter Nuhr braucht, um sich selbst rechtfertigen zu können, über den kann man ja denken, was man will. Und auch eine Meinung haben. Und manchmal platzt es dann raus, obwohl ein Dieter Nuhr völlig unbekannt ist - jedenfalls bei titelthesentemperamente habe ich ihn noch nicht gesehen. So kann man also absolut nicht den Mund (Dieter Nuhr-Slang: fresse) halten. Vor allem: Ich habe den Mund gar nicht aufgemacht.

"oder besser: nimm nen holzbrett und hau dir damit selbst so lange vor den kopf bis du umfällst." Ist das Sire_Tom_de_Jank-Slang? Das sind ja schöne Wünsche! Ironie off!

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26.08.2011 15:25 Uhr von Volksfreund
 
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Solche Tagediebe wie Westerwelle: wären in China besser aufgehoben. Für Demokraten-Export nach China!
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28.08.2011 12:31 Uhr von RaphaelChristani
 
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@Drachenmagier: Was die Linke in deiner Aufzählung zu suchen hat, ist mir schleierhaft.

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