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Kunden nehmen oftmals Preissenkungen nicht wahr

Das Beratungsunternehmen OC&C veröffentlichte eine Studie, die besagt, dass Kunden Preissenkungen nicht wahrnehmen und die Händler dadurch nur Verluste einfahren.

OC&C lagen Informationen von den 190 größten Händlern aus fünf Ländern vor. Der Absatz erhöht sich dann auch nicht, wenn man die Preise senkt. Unternehmen versuchten, damit ihre Marktposition zu stärken.

Viele Unternehmen wie zum Beispiel C&A hatten durch Werbekampagnen und Preissenkungen versucht, mehr Kunden anzulocken. Doch das Gegenteil war der Fall: Kunden hielten sie danach für teurer. Am erfolgreichsten sind jene Unternehmen wie Lidl, die ihr Preisniveau kaum ändern.


WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Unternehmen, Kunde, Statistik, Preiserhöhung, Preissenkung, Preispolitik
Quelle: www.fruchthandel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2011 16:39 Uhr von Freggle82
 
+20 | -2
 
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War vmtl. nicht nur eine Preissenkung: sondern wahrscheinlich einhergehend mit einer Qualitätsminderung (Bekleidung C&A).

Andererseits bleibt bei den Lebensmitteln der Preis relativ konstant, nur die Packungsinhalte schrumpfen ständig.
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25.08.2011 16:42 Uhr von xevii
 
+3 | -1
 
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@DesignerDrugV Geld des typischen deutschen Steuerzahlers wirft man stattdessen gern mal auch einfach so ausm Fenster raus! (Sofern man ein Auffangbecken mit seinen Freunden unten schon aufgebaut hat!)

LOL THEMASWITCH
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25.08.2011 16:58 Uhr von d-fiant
 
+20 | -7
 
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Bei HP hat man´s doch grad gesehen: Nachdem die den Ausverkauf gemacht hatten und Ihr HP Tablett von 599 auf knapp 100 Euro im Preis gesenkt hatten war die Nachfrage gewaltig.

Aber was beweist uns das? Die werden das mit Sicherheit nicht zum Selbstkostenpreis gemacht haben.

Also haben die vorher versucht diesen Tablett PC um das 4- 5fache des Herstellungspreises zu verkaufen.

Ich halte sowas für Unanständig. Das Doppelte des Herstellungspreises wär auch noch ok gewesen, aber das 4 bis 5-fache? Ich wette Apple hat eine noch größere Marge...

Pervers...
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25.08.2011 17:01 Uhr von BerndS.
 
+1 | -1
 
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@ Minipet: Was ist den Inflation? Richtig Preissteigerung.
Nur wird bei der Inflation ein Korb an Gütern genommen, der beobachtet wird. Das ist der Verbraucherpreisindex.
Davon gibt es verschiedene Ausstattungen.

Häuser werden aber zur Zeit nicht billiger...
Der Wert der Immobilie steigt und fällt mit der Inflation...
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25.08.2011 17:05 Uhr von BerndS.
 
+6 | -1
 
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d-fiant: vielleicht sollte die EU mal festlegen, dass alle mitteilen müssen, was sie an der Ware verdienen.
Die Banken müssen es ja schon.
Also warum nicht auch C&A und Co.
Dann sieht man ja, ob es ein Schnäppchen ist oder nicht.
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25.08.2011 17:22 Uhr von Ludoergosum
 
+4 | -2
 
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@d-fiant: HP hat auch den Support und die Weiterentwicklung des Betriebssystems des Tabletts und der Handys eingestellt. Die Preissenkung kam, schlicht und ergreifend aus dem einzigen Grund die Dinger loszuwerden.

Sie werden an den jetzt verkauften Tablets mit sicherheit insgesamt Verlust gemacht haben, wenn man nicht nur die reinen Materialkosten, sondern auch die Kosten für Forschung und Entwicklung und Marketing mit einbezieht.
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25.08.2011 18:30 Uhr von Bluti666
 
+1 | -1
 
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Kann ich als Ladeninhaber und Onlineshopbetreiber nur zustimmen, wenn es mal ne Weile nicht so läuft, ist man am überlegen die Preise zu senken, 2x habe ich das im Onlineshop auch getan, es bringt rein garnichts, es wird dadurch nicht öfter oder mehr gekauft. Man muss einfach die Flaute abwarten und dann gehts schonwieder weiter, mit den regulären Preisen!

Und ich glaube kaum, das Ketten wie C&A es nötig haben, durch Preissenkungen noch mehr Kunden anlocken zu müssen.

Eines frage ich mich jedoch, wie die Matratzenläden das schon Jahrzehnte so durchziehen können, da ist durchgängig alles um 50% gesenkt oder gerade ne Lagerräumung... Nennt man eigentlich auch Mondpreise und ist wettbewerbsrechtlich verboten....
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25.08.2011 20:22 Uhr von Leeson
 
+5 | -0
 
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Wenn ich: eine Hose brauche, warum sollte ich mir dann einen Pullover kaufen der im Angebot ist?
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26.08.2011 07:08 Uhr von achjiae
 
+5 | -0
 
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Und vorher: wurden die Preise ordentlich angehoben?

Mal ganz im Ernst. Wer glaubt noch an Preissenkungen? Mittlerweile hat doch jeder zweite Artikel eine leuchtendes Schild mit "50%Rabatt", "Sonderangebot" oder "19,99 alt / 9,99 neu".

Kein Wunder dass die Verbraucher nicht mehr an Preissenkungen glauben und diese somit nicht wahrnehmen.
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26.08.2011 07:57 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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c&a ist auch DAS top-beispiel jeans mit herstellungskosten unter 5 euro für 80 euro im sonderangebot animieren mich beispielsweise nicht gerade zu hamsterkäufen.

lidls erfolg hat genau wie bei anderen discountern wohl eher was mit generellen dumpingpreisen und ausbeutung von angestellten und zulieferern zu tun als mit stabilem preisniveau. waren des täglichen bedarfs werden auch öfter vrekauft als überteuerte klamotten.
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26.08.2011 10:59 Uhr von Pssy
 
+1 | -0
 
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@ d-fiant: Nette Idee nur Vermutungen zu posten bringt garnix!

HP hatte kurz zuvor sogar sich das BS teuer gekauft und die Tabletts sind nur so billig, da HP diese Sparrte so schnell wie möglich einstampfen will.
Die haben insgesammt draufgezahlt und das nicht wenig, aber da man gemerkt hat, dass die Konkurrenz nicht mehr eingeholt werden kann, haben sie zumindest noch ein wenig Verlust wieder wett gemacht.
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28.08.2011 16:45 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Angebot und Nachfrage Solange dieses Verhältnis nicht korrekt ist, kaufe ich nicht...

Bsp: Wer 20x den Preis für überteuerten Schrott senkt, braucht sich nicht wundern, wenn keiner kauft...

Beste Beispiele sind manch Matratzen oder Teppichläden, mit der alltäglichen Aufschrift:
***Heute um 60 % Preise gesenkt...

Schlagen Sie jetzt zu und sparen Sie 45 %...

Und das, obwohl die Preise meist die Gleichen sind.

Bauchladenpolitik, nein Danke.

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