25.08.11 09:30 Uhr
 1.041
 

Griechenland-Hilfe: Sicherheiten für Finnland sind vom Tisch

Die umstrittene Sicherheitsleistung, die Finnland und andere Länder im Gegenzug für die Rettungskredite an Griechenland verlangen wollten, sind ad acta gelegt. Das zwischen Finnland und Griechenland ausgehandelte Sicherheitspfand wird von den EU-Finanzministern nicht genehmigt.

Finanzmarktexperten in Brüssel haben Griechenland in diesem Zusammenhang davor gewarnt, den Geberstaaten des Euro-Rettungsschirms EFSF Sicherheiten zuzugestehen. Griechenland laufe dadurch Gefahr, von privaten Anlegern verklagt und durch Rating-Agenturen noch weiter herabgestuft zu werden.

Grund: Private Anleger können sich auf die "negative pledge clause" in griechischen Staatsanleihen berufen. Danach darf Griechenland das Ausfallrisiko anderer Gläubiger nicht mit Hilfe besonderer Sicherheiten senken.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Griechenland, Hilfe, Finnland, Garantie
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Niederlande: Gericht spricht Geert Wilders schuldig - aber keine Strafe
Bundesregierung will mit Passentzug gegen Genitalverstümmelung vorgehen
Bayern beschließt nach 16-stündiger Debatte kontroverses Integrationsgesetz

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.08.2011 11:27 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wer es glaubt, wird seelig A) Finland wurde am 21. Juli auf dem Brüsseler Notgipfel ein Mandat für Verhandlungen unter der Prämisse erteilt, dass dieses Ergebnis allen Kreditbürgen gleichermaßen zusteht. Das trickige Pfandmodell selbst ist im Übrigen ein griechisches Angebot an Finnland als Ersatz für ein echtes Pfand, welches übrigens Bände zur Einstellung gegenüber der gesamten Rettungsaktion spricht. Wofür Tafelsilber verscherbeln, wenn die Umschuldung nach Absozialisierung der Restschuld von Banken auf die Steuerzahler ohnehin kommt - ja vielleicht das gesamte Problem demnächst mit der Druckerpresse eingestampft werdenkann? Übrigens: Das Athener Modell wurde von Helsinki dankend angenommen.

B) Haarig Schäubles Reaktion zur finnischen Extrawurst: Die Bundesregierung wisse um die innenpolitisch schwierige Situation in Finnland. "Da muss man sich manchmal gegenseitig ein wenig helfen", so seine zitierte Antwort nach einigen Telefonaten mit Helsinki.

C) Wer 1+1 jetzt zusammenzählen kann, hätte nicht getitelt "Sicherheiten für Finnland sind vom Tisch". Sie werden (diskret) kommen, andere werden dafür haften und am Ende werden hiesige Bürger für alles haften. o wird es fortan immer öfters laufen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen
25.08.2011 11:33 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Eine See voller Schulden: Griechenlands Schulden:

http://www.youtube.com/...
Kommentar ansehen
25.08.2011 13:37 Uhr von exekutive
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"keine sicherheit kein geld": für deutschland heißts aber-

totale unsicherheit, dafür gaaaaanz viel kohle fürs loch ohne boden...

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht
Fußballstar Cristiano Ronaldo nahm 2015 600.000 Euro pro Tag ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?