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Bayern richtet Internetseite gegen Linksextremismus ein

Durch angeblich zunehmende Gewalt von Linksextremisten sieht sich Bayern gezwungen, Bürger vor solchen Gefahren zu warnen. Deshalb richtete das bayerische Innenministerium eine Aufklärungsseite im Internet ein.

Der Titel der Seite lautet "Bayern gegen Linksextremismus", was als Pendant der seit zwei Jahren existierenden Seite "Bayern gegen Rechtsextremismus" gilt. Diese Seite verbuchte bisher 50.000 Seitenaufrufe pro Jahr.

Auf der Seite listet man zudem verschiedene Personen und Gruppen auf, die vom Verfassungsschutz wegen linksextremistischer Tendenzen beobachtet werden.


WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Einrichtung, Internetseite, Linksextremismus
Quelle: www.gulli.com

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25.08.2011 05:21 Uhr von Borey
 
+2 | -4
 
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"Auf der Seite listet man zudem verschiedene Personen und Gruppen auf, die vom Verfassungsschutz wegen linksextremistischer Tendenzen beobachtet werden."

Das darf man? Ist das nicht sowas ähnliches wie die "Kinderschänderanprangerseiten" in den USA. (Also. Vom Prinzip.)
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25.08.2011 05:24 Uhr von ElChefo
 
+3 | -4
 
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Borey: Wieso sollte man das denn nicht dürfen?
Im Endeffekt ist es durch nur ein gefiltertes Kompendium der Liste, die jährlich beim Innenministerium bzw. dem BKA veröffentlicht wird.
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25.08.2011 07:23 Uhr von Borey
 
+1 | -0
 
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Ich weiß nicht. Stell dir vor aus welchen Gründen auch immer tauchst du - tauchen Sie - da aufeinmal auf. Sicher alles nicht "einfach so" aber vllt. aus einer unglücklichen aneinanderreihung von Umständen.
Und Ihr Nachbar sieht das, wenn er nach Ihnen googelt.

Usw [...].

Oder aber, ich habe eine falsche Vorstellung, was man mir mit diesem Abschnitt mitteilen möchte.:)
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25.08.2011 07:25 Uhr von SniperRS
 
+3 | -3
 
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Na dann >Der Titel der Seite lautet "Bayern gegen Linksextremismus", was als Pendant der seit zwei Jahren existierenden Seite "Bayern gegen Rechtsextremismus" gilt.

Na dann ist es ja doch ausgewogen. Mein erster Gedanke war nämlich, dass das vornehmliche Problem in Bayern ganz sicher NICHT der Linksextremismus ist. ;-)
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25.08.2011 08:34 Uhr von usambara
 
+2 | -5
 
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Bayern hat auch steinewerfende Demonstranten per XY-Ungelöst mit mehrere Tausend Mark Belohnung suchen lassen...
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25.08.2011 13:12 Uhr von Danymator
 
+1 | -0
 
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*ROFL* ein virtueller Pranger. Ich weis wirklich nicht, ob man das gutheißen sollte oder nicht.

Hauptsache es erwischt nicht die falschen, dann ist nämlich das Geschrei riesengroß.

MfG
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25.08.2011 13:19 Uhr von Really.Me
 
+1 | -3
 
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Oh bitte "Bayern gegen Rechtsextremismus" gibt es schon länger und da hat auch keiner Bedenken.

Und jetzt, weil das linke Idiotentum auch mal angeprangert wird, fragt man ob das so überhaupt rechtens ist.

Ja ist es, ich brauch keine Linken und keine Rechten!
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25.08.2011 18:31 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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Borey: Naja, es wird bestimmt mal nicht so einfach sein, sich einen derartigen "Ruf" zu erarbeiten, das der Verfassungsschutz es für nötig hält, mich oder sonstwen zu beobachten.

Aber auch wenn das für mich unerfreulich wäre, so sehe ich doch durchaus auch, das mein Nachbar das Recht haben sollte, zu wissen, das neben ihm ein Radikaler wohnt. Natürlich in dem Rahmen, das es sich um derartige Individuen handelt, die sich durch Äusserung und/oder Aktion ausserhalb des Gesetzes stellen.

...natürlich verhält es sich damit wie mit allem anderen auch, es muss in Maßen genossen und mit Vorsicht geführt werden. Mißbrauchspotential hat es bei demselben Projekt mit "dieser anderen Zielgruppe da" auch schon gegeben, und siehe, wie einfach es heutzutage ist, jemanden mit dem "Rechtsextremismus-Vorwurf" mundtot zu machen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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26.08.2011 14:57 Uhr von HateDept
 
+2 | -1
 
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Interpretationen des Verfassungsschutzes: Ich habe mir die Seite mal angesehen:

Linksextremismus hat - parteispezifisch - u.a. also mit Kommunismus zu tun. Diesem wird laut Definition des Verfassungsschutzes jegliche Demokratie und jeglicher Individualismus abgesprochen - so einfach ist das.

"Das Menschenbild des Marxismus ist ein grundsätzlich anderes als das freiheitlicher Demokratien. Im Mittelpunkt steht hier nicht das Individuum in seiner unantastbaren Würde, sondern die Klasse."

Hier werden Begriffe zusammengewürfelt, die so nicht passen. Im Mittelpunkt stehen im Komm. u.a. die Befriedigung der Bedürfnisse des Individuums (Nahrung, Kleidung, Behausung, Bildung, Kultur, Arbeit ...).

Wikipedia: "Den entwickelten Kommunismus skizziert Marx mit gesellschaftlichem Reichtum, und dem Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!“.

Die Interpretation des Verfassungsschutz suggeriert aber, dass im Komm. alle gleischgeschaltet wie eine Horde Schafe vor sich hin leben - dies wird aber nicht logisch begründet - ebensowenig woraus dies hervorgehen soll.
Darüber hinaus schafft der Komm. wohl den Staat ab ...? Nanu ...? Laut Marx wird der Staat in einer hochentwickelten und reifen menschlichen Gesellschaft (wenn die Menschheit sowas noch erleben sollte) aber überflüssig und löst sich somit auf.
Das kann mit "Freiheit" natürlich nix zu tun haben - also wählt man die Worte eben so, dass der Böse Komm. die parlamentarische Demokratie abschaffen will - und fertig ists - na schön´ Dank für die kostenlose Bildung auf Eurer Seite!
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26.08.2011 15:43 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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HateDept: Allerdings dreht es sich bei Marx IMMER um den gewaltsamen Umsturz in ALLEN Systemen und Gesellschaftsordnungen bis zur Erreichung eines zufriedenstellend kommunistischen Systems.
...und gegen jeden, der es versucht, das vorhandene, freiheitlich-demokratische System zu beseitigen... etc.

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