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Erboster S-Bahn-Lokführer tritt 21-Jährigen

Weil ein 21-jähriger Gast seinen Fuss in eine Münchener S-Bahn Tür stellte, damit seine Freundin noch den bereits zur Abfahrt bereiten Zug erwischen konnte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem S-Bahn Lokführer.

Im Verlauf dieser Auseinandersetzung beleidigte der S-Bahn Lokführer den 21-Jährigen über die interne Sprechanlage der S-Bahn und lies ausländerfeindliche Beleidigungen ab. Daraufhin machte sich der 21-Jährige auf den Weg zum Führerstand, welcher seitens des Lokführer aber nicht geöffnet wurde.

Am nächsten S-Bahn-Halt eskalierte die Situation dann, weil der 21-Jährige ein Foto von dem Zugführer machen wollte. Daraufhin trat der Zugführer dem 21-Jährigen gegen die Hand, so dass das Handy auf den Boden flog. Nun ermittelt die Bundespolizei gegen S-Bahn Lokführer.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bahn, Gewalt, S-Bahn, Lokführer
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2011 18:32 Uhr von MrMaXiMo
 
+21 | -29
 
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ganz typisch wenn da ne 80 jährige Schachtel angewackelt kommt wartet der Fahrer selbstverständlich und alle haben verständiss dafür.

Wenn ein junger Ausländer allerdings da angerannt kommt, werden die Türen auch mal gern etwas früher geschlossen.

[edit;prepina]
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24.08.2011 18:35 Uhr von Mathimon
 
+8 | -11
 
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Pff: Mein Gott. Er hat in den Bahnverkehr eingegriffen, ne ordentliche Ansage erhalten und fertig. Erlebt man hier in Berlin öfters mal. Ich sag nur: "Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Waggon!!!!!!!!!!"
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24.08.2011 18:36 Uhr von cheetah181
 
+10 | -15
 
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lol: Diese Rechtfertigungsversuche wieder - typisch für SN.
Dann aber bitte auch gegen die geschätzten tausend anderen ermitteln, die das jeden Tag machen, um z.B. alten Leuten noch zu ermöglichen einzusteigen.

Der Zugführer soll lieber dankbar sein, dass es noch Leute wie den 21-Jährigen gibt, die einen Beruf als Krankenpfleger ausüben.

Ich bin auch sicher 5 Sekunden länger zu warten hat vielen Menschen ihren "Rhytmus" versaut (im Gegensatz zu dem, was sich der Fahrer geleistet hat). Offensichtlich manchen ja schon allein beim Lesen dieser News. :)
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24.08.2011 18:39 Uhr von Mathimon
 
+16 | -11
 
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@MrMaXiMo: So ein Blödsinn. Die Züge fahren ja nicht einfach so los.
1. Kommt die Ansage zurückbleiben bitte
2. 5-10 Sekunden später schließen die Türen
3. Der Zug fährt los.

Und jetzt noch nen Judenvergleich zu bringen?!? Aus welchem Gutmenschenloch bist Du denn gekrochen?!?
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24.08.2011 18:49 Uhr von Cansan
 
+7 | -9
 
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DerBelgarath: Nein du bist kein Rassist.
Kommst direkt von einer Sache die alltäglich passiert zu Rassismus...
Was hast du getan für Deutschland?
Unzivilisiertes Verhalten hast du.
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24.08.2011 18:49 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -5
 
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Sachbeschädigung? Der Typ wollte einfach jemand anderes Fotografieren. Wenn ich keine Lust darauf hätte würde ich das Ding jemand anderes auch aus der Hand schlagen.

Der Rest ist ja Gerechtfertigt, aber sorry für die Aktion mit dem Handy hat er selber schuld.

Und für die Aktion mit der Tür sollte man eher Fragen wo das war und wie oft da eine Bahn fährt.

Nen Freund von mir ist Bus gefahren, also neben dem Studium. Er sagte er wartet ja oft und auch gerne wenns z.b. Nachts ist, aber er muss nicht warten wenn dort alle 5 Minuten ein Bus oder eine Bahn fährt.
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24.08.2011 19:20 Uhr von TheRoadrunner
 
+11 | -6
 
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Fassungslos noch mehr über die Kommentare hier sowie deren positiven Bewertungen als über das eigentliche Geschehen.

Das Stehen in der Lichtschranke, um mitreisenden Fahrgästen das Mitfahren zu ermöglichen, ist zumindest in München absolut üblich. Solange es nicht minutenlang dauert, bis die weiteren Gäste zugestiegen sind, regt sich auch keiner der anderen Fahrgäste darüber auf.

So, und selbst wenn das Verhalten des jungen Mannes gegen Beförderungsrichtlinien verstößt, dann gibt das dem Lokführer sicher kein Recht, ihn zu beleidigen, egal ob diese Beleidigungen nun ausländerfeindlich sind oder nicht.
Es ist nur verständlich, wenn der junge Mann dann ein Bild des Lokführers haben wollte, da eine Anzeige sonst vermutlich abgewiegelt worden wäre mit der Begründung, dass man angeblich nicht sicher sein könnte, wer den Zug gefahren hat, in dem sich der Mann befand. Wer nicht fotografiert werden will, soll sich eine Hand vors Gesicht halten oder sonstwas, aber man kann doch bitte nicht wegen eines Fotos handgreiflich werden?

Wir sind immer noch in Deutschland, und dort ist Selbstjustiz nunmal verboten.

Immerhin haben sich die anderen Fahrgäste solidarisch mit dem jungen Mann gezeigt. Ich möchte nicht wissen, was hier in Regionen passiert wäre, die ohnehin aufgrund ihrer Fremdenfeindlichkeit berüchtigt sind.
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24.08.2011 19:43 Uhr von Cansan
 
+7 | -7
 
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Chrissi1205: Rede doch kein Unsinn mit Notwehr.
Mit der Beleidigung die eine Straftat darstellt hat der Lokführer seine Rechte bezüglich der Bilder verloren.
Nichts anderes als wenn du einen Bankräuber fotografieren wolltest.
Mich wundert heute die 40er Jahre des letztens Jahrhundert nicht mehr.
Ich würde gerne deine Meinung wissen wenn geschrieben steht
"Ausländischer Lokführer schlägt deutscher Oma Handy aus der Hand."
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24.08.2011 20:02 Uhr von Cansan
 
+7 | -3
 
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DerBelgrath: "Dabei ist generell keine Prüfung der Verhältnismäßigkeit erforderlich."

Wenn jeder sich so verhält sind wir am Ende.
Wie ich schon schrieb ein unzivilisiertes Verhalten.

[ nachträglich editiert von Cansan ]
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24.08.2011 20:10 Uhr von Marie52
 
+2 | -6
 
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Warum hat er die Blockierer nicht einfach wieder: aussteigen lassen?

Der Chauffeur wacht über die Ordnung im Zug. Wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, darf er nicht mitfahren. Die Fahrgäste hätten ihn schon des Zuges verwiesen, spätestens nach 5 Minuten Wartezeit.
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24.08.2011 20:18 Uhr von Cansan
 
+3 | -3
 
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Oder wenn ihr es genau wissen wollt Ich finde es nicht OK das der Passagier die Tür aufgehalten hat.
> Wenn dabei eine Straftat vorlag hat der Fahrer die Polizei einzuschalten.

Ich finde es nicht OK das der Fahrer stattdessen eine Beleidigung ablässt.
>Wenn dabei eine Straftat vorlag hätte der Passagier die Polizei einschalten sollen.

Ich finde es auch nicht ok das der Passagier ein Foto machen wollte.
>Wenn dabei eine Straftat vorlag hätte der Fahrer eine Anzeige machen können.

Ich finde es doof das der Fahrer ihm das Handy aus der Hand schlägt.
>Wenn dabei eine Straftat vorlag dann hätte der Passagier...ach was rede ich denn da ....er hat ja die Polizei eingeschaltet.

Fahrer hatte schlechten Tag und evtl. Job los und Passagier Handy los.
Keine Gewinner nur Verlierer.
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24.08.2011 20:27 Uhr von Cansan
 
+4 | -5
 
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Nein: du verwechselt Ursache und Wirkung.
Der Busfahrer hat mit der Beleidigung die Rechte des Fahrers verletzt und damit auch seine Anonymität gegenüber den beleidigten verloren.

Zivilisation ist nicht mit Recht begründet sondern mit einer besonderen Art des des Verhaltens und Miteinander.
Genau das kapieren die ganzen unzivilisierten ja nicht.

Sind wir doch ehrlich es waren beide ein bissle chaotisch.


[ nachträglich editiert von Cansan ]
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24.08.2011 20:27 Uhr von cheetah181
 
+5 | -5
 
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what: "Dabei ist generell keine Prüfung der Verhältnismäßigkeit erforderlich."

Sorry, aber das kann nur Schwachsinn sein.
Wenn ich jemanden (unbewaffneten) schwer verletze, der mich ausrauben wollte, kann es sein, dass ich wegen Unverhältnismäßigkeit Probleme bekomme.
Aber wenn jemand ein Foto von mir machen will, dann darf ich ihn in Notwehr erschießen? (da ja angeblich keine Prüfung auf Verhältnismäßigkeit erforderlich ist)

Natürlich lasse ich mich mit Quelle vom Gegenteil überzeugen.

Zudem ist es fraglich, ob das "Recht am eigenen Bild" hier Anwendung findet, denn das Bild wurde ja nirgendwo veröffentlicht. Inzwischen ist es zwar auch verboten, Leute in Privaträumen zu fotografieren (z.B. durchs Fenster), ich glaube aber kaum, dass die Kabine des Zugführers dazuzählt - vor allem, wenn er mutmaßlich eine Staftat begangen hat.
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24.08.2011 20:35 Uhr von Cansan
 
+4 | -4
 
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@Chrissi1205: "Dem Täter das Handy wegzunehmen oder aus der Hand zu schlagen kann dabei definitiv gerechtfertigt sein."
Für dich ist der Passagier der Täter.

Für mich ist es eine Aufnahme zur Identifikation .
Wäre ich dabei gewesen hätte ich den Fahrer dabei gefilmt wie er das Handy wegschlägt.

Aber es fehlen auch zu viele Information über die zeitlichen Zusammenhänge.

Also schönen Tag noch ich bin draussen und sorry wenn zu persönlich angegriffen....

[ nachträglich editiert von Cansan ]
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24.08.2011 21:00 Uhr von Jaecko
 
+4 | -5
 
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Mich würd mal interessieren wie blöd der geschaut hätte, wenn die Sicherheitseinrichtung der Türe nicht funktioniert hätte, die Tür seinen Fuss festgehalten hätte und die Bahn einfach losgefahren wäre.
Sowas würde nicht zum ersten Mal passieren.
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24.08.2011 21:09 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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Rechtslage: Wenn man schon die Rechtslage betrachtet, dann sind hier evtl. auch "Notwehrprovokation" sowie "Notwehrexzess" interessant.

@ chrissi: das Beispiel ist nicht gerade hilfreich, da es lediglich die Rechtsauffassung des Autors wiedergibt. In seinem Beitrag lässt er z.B. auch die oben genannten Aspekte vollkommen außer Acht.
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24.08.2011 21:49 Uhr von EvilMoe523
 
+5 | -3
 
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Stelle mich mal auf die Seite des 21 Jährigen.

Mal ehrlich, Leute die sich darüber künstlich aufregen, dass es mal zu einer Verzögerung von 10 Sekunden kommt, weil der junge Kerl nicht ohne seine Freundin losfahren wollte, können sich dann auch gleich in Bussen oder so aufregen, wenn sie zur Arbeit müssen und jede Haltestelle Jemand raus muss, meine Fresse ;)

naja, Dreistigkeit hin oder her. Da kann man als Fahrer ja eine Ansage machen und als Gast könnte man sich ja auch entschuldigen. Wenn man dafür aber gleich rassistische Kommentare erntet, für etwas was viele Deutsche auch für ihre bessere hälfte machen würden, dann hätte ich mich auch bei der Gesellschaft beschwert. Damit muss man als Fahrer dann auch rechnen und die Eier in der Hose haben. Das er den Kerl noch angegriffen hat beweist ja wohl wer sich nicht unter Kontrolle hatte.

Und überhaupt: ich finde generell dass man den Lokführer entlassen sollte wenn es sich tatsächlich so zugetragen hatte. Rassismus hat im öffentlichen Dienst nichts zu suchen.

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