24.08.11 15:19 Uhr
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Ostdeutsche sind weniger solidarisch als Westdeutsche

Wissenschaftler bekamen bei einem Experiment heraus, dass sich Ostdeutsche weniger solidarisch gegenüber ihren Mitmenschen als Westdeutsche zeigen. Die Studie veröffentlichte "Journal of Public Economics".

Bereits 1995 testeten sie das Verhalten von West- und Ostdeutschen. Dabei benutzten sie einfache Methoden. Sie ließen Studenten Brettspiele spielen, wobei der Gewinner eine bestimmte Geldmenge gewinnen kann. Anschließend konnte der Gewinner entscheiden, wie viel Geld er den Verlierern abgeben würde.

Das Ergebnis überraschte: Wie 1995 waren die Westdeutschen erneut viel solidarischer und teilten mit ihren Mitmenschen mehr als es Ostdeutsche taten. Der Gewinn betrug 7,50 Euro.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Experiment, Solidarität, Ostdeutsche, Westdeutsche
Quelle: www.spiegel.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2011 15:19 Uhr von azru-ino
 
+16 | -11
 
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Ich glaube der Test wäre mit einem höheren Betrag anders abgelaufen, weil 7,50 Euro nicht viel sind.
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24.08.2011 15:22 Uhr von maexchen21
 
+9 | -73
 
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24.08.2011 15:28 Uhr von Pew_Pew
 
+49 | -3
 
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doch: Auch ossis zahlen soli
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24.08.2011 15:35 Uhr von CoffeMaker
 
+30 | -13
 
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So wie der Autor schon schrieb, man hätte die Gewinnsumme höher ansetzen sollen. Mal gucken wer dann noch teilt bei sagen wir mal 100000€.

Davon mal abgesehen seh ich keinen Sinn einen Gewinn mit einem fremden Menschen zu teilen. Man teilt unter Freunden und Verwandten....
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24.08.2011 15:35 Uhr von Really.Me
 
+28 | -7
 
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Wenn ich im Lotto gewinne und dann gefragt werde ob ich einen Teil zurück geben würde, wäre meine Antwort auch nein.

Was ist das für eine doofe Methode. Ich dachte hier wurde das Spendeverhalten o.ä. beobachtet.
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24.08.2011 15:48 Uhr von Nobody-66
 
+19 | -5
 
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zumal: wenn man selbst wenig hat, will man sich ja auch was von dem gewonnen geld leisten. und wenn man schon (mehr) hat, muss man sich auch nix so ansparen, kann also mehr abgeben
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24.08.2011 15:53 Uhr von Major_Sepp
 
+20 | -5
 
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maexchen21: Die Ossis zahlen natürlich auch Soli, also diejenigen die arbeiten.

Das sind zwar in Teilen Brandenburgs und Meck-Pomm jetzt nicht gerade soooo viele, aber.... ^^

Außerdem kann man den Soli sowieso nicht als Beispiel heran ziehen. Jeder weiß, dass dieser heutzutage nicht mehr zur Finanzierung des "Aufbau Ost" verwendet wird.

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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24.08.2011 15:56 Uhr von Nobody-66
 
+13 | -10
 
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@Major_Sepp: ach, die "wessis", die nicht arbeiten, zahlen soli?
ansonsten kannste dir aussagen wie "zahlen natürlich auch Soli, also diejenigen die arbeiten." echt sparen
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24.08.2011 16:04 Uhr von Leeson
 
+17 | -4
 
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Nicht solidarisch? Das hab ich anders in Erinnerung, damals als die Mauer noch stand, musste man sich gegenseitig helfen.

Jemand der mehr hat, kann natürlich auch mehr teilen.
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24.08.2011 16:05 Uhr von Major_Sepp
 
+7 | -20
 
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24.08.2011 16:10 Uhr von Nobody-66
 
+10 | -2
 
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@Major_Sepp: "Das sind zwar in Teilen Brandenburgs und Meck-Pomm jetzt nicht gerade soooo viele, aber.... ^^ "
weisst du auch, wieso dieser satz teilweise wahr ist?
und auch in vielen anderen regionen arbeiten die leute, ohne soli zahlen zu müssen. aber das wird die politik auch so schnell nicht ändern (wollen).

"beleidigt sind sie auch schneller als die Polizei erlaubt...."
ich habe nur was gegen stammtischparolen / blöd-zeitung wissen...
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24.08.2011 16:14 Uhr von Floppy77
 
+13 | -2
 
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Bis die Mauer aus den Köpfen verschwindet: kann es scheinbar noch einige hundert Jahre dauern.
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24.08.2011 16:27 Uhr von ElkCloner
 
+15 | -1
 
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Dieser ganze Ost-West-Scheiss kotzt mich einfach nur noch an.
Solange es Menschen gibt die solche Studien durchführen und Menschen gibt, die sich darüber das Maul zerreißen wird es nie ein vereintes Deutschland geben. Ich meine damit nicht, das wir die Vergangenheit ignorieren sollen. Aber irgendwann muss doch auch mal gut sein. Leider wird das erst der Fall sein, wenn alle die die Wende miterlebt haben abgekratzt sind. Klingt hard, aber es ist nunmal so...
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24.08.2011 16:53 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -3
 
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@elkcloner: volle zustimmung. mich kotzen diese ost-west-vergleiche einfach nur an, denn das sorgt dafür, dass die mauer in den köpfen auch 20 jahre nach der wiedervereinigung noch nicht niedergerissen wurde. und wenn es dann noch dauernd irgendwelche schwachsinnigen studien gibt, deren einziges ziel es ist, die ostdeutschen auf irgendeine art und weise in den medien zu denunzieren, da geht mir das messer in der tasche auf, vor allem mir als sachse. und ich bin stolz darauf, sachse zu sein. ich liebe mein bundesland und ich fühle mich hier am wohlsten.

und wie hier auch schon andere erkannt haben, ist die studie von grund auf verfehlt. nicht nur weil es um so niedrige beträge ging, sondern darum, mit fremden leuten einen gewinn zu teilen. würde ich auch nicht machen. da wär ich ja bescheuert. wieso sollte ich? wenn ich einen gewinn mit jemandem teile, dann mit leuten, die ich kenne und von denen ich weiß, dass sie es verdient haben, z.b. meine eltern oder gute freunde. ich spende im übrigen auch nicht in die 3. welt, weil ich weiß, dass das geld erstens meist sowieso nicht dort ankommt wo es soll oder nicht immer dafür eingesetzt wird, für das es eingesetzt werden soll. und zweitens, weil die dritte-welt-spenderei ein loch ohne boden ist und damit nur symptome bekämpft werden. wenn die leute, die wirklich was ausrichten können, wirklich wöllten, dann würde man das übel bei der wurzel packen und die ursachen bekämpfen. und solange dies nicht der fall ist, wird sich an dem zustand in der 3. welt auch weiterhin nichts ändern.

desweiteren verstehe ich unter solidarität nicht ausschließlich geldliche angelegenheiten, sondern eigentlich viel mehr hilfsbereitschaft im allgemeinen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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24.08.2011 17:08 Uhr von Kappii
 
+2 | -7
 
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@all: die meinen die Methode des Experiments wäre falsch und bei einem Lottogewinn würde es anders aussehen:

Natürlich würde niemand bei 10.000€ 25% oder mehr weggeben, trotzdem würde als Ergebnis dieser Studie Westdeutsche mehr abgeben als Ostdeutsche. Und wenn jemand von euch eine Methode gefunden hat bei der man Solidarität objektiv in Hilfsbereitschaft messen kann ohne das Experiment komplizierter zu machen, meldet euch doch einfach mal :)
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24.08.2011 17:26 Uhr von Nobody-66
 
+7 | -0
 
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@Kappii: es geht doch einfach nur darum, das geld einen unterschiedlichen wert hat. für manchen sind 10 euro viel, für manchen 10.000.
wenn man jetzt das experiment mit einem deutschen und einen afrikaner (aus einer hungersregion) gemacht hätte, glaubst du, der afrikaner hätte die kleine schüssel essen mit dem deutschen geteilt? und wenn der deutsche gewonnen hätte, meinste nicht, das er da viel / alles abgegeben hätte, weil die schüssel essen für ihn kaum wert hat?

genauso ist es bei den 7,5 euro. die haben nicht für alle den selben "wert"
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24.08.2011 17:34 Uhr von anderschd
 
+1 | -2
 
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floppy77: Das ist der Sinn solcher News in den "freien" Medien.
Einig Volk nur böses beschert.
Die Politik geht mit bestem Bsp. vorran.
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24.08.2011 17:37 Uhr von Marie52
 
+2 | -18
 
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24.08.2011 17:42 Uhr von DasKeksmonster
 
+2 | -0
 
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das ganze thema ist reisserisch es werden immer nur negativ aspekte genutzt wie gesagt jeder hat einen anderen bezug aufs geld.
zb. was war den damals als die jahrhundert flut dresden unter wasser gesetzt hat?
da hiess es auch nicht ossi oder wessi da hiess es deutschland da sind sie ach aus aller herrenlande gekommen und haben geholfen ohne etwas dafür zu wollen.
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24.08.2011 17:50 Uhr von anderschd
 
+10 | -2
 
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Stimmt Marie52: Hätte man lieber mal ein wenig von dem Geld in deine Bildung gesteckt...Wobei, das wären auch Perlen vor die Säue.
Dann doch lieber nach MeckPom. Dafür bin ich auch dankbar.


Ja ich weiss, auf den Müll von M..52 soll man nicht reagieren, aber ich konnte nicht anders.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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24.08.2011 17:59 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -1
 
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@marie52 und dann kam der troll aus den tiefen der wälder, um bei shortnews sein unwesen zu treiben.
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24.08.2011 18:57 Uhr von Djerun
 
+10 | -3
 
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folgende lage: ich lebe jetzt zu etwa gleichen teilen im osten und im westen, was die zeit angeht, geboren bin ich im osten, mein lebensmittelpunkt ist im westen
wie sieht jetzt meine spendenbereitschaft aus?

und an die "dumme ossis" schwafler: ihr seid euch schon bewußt, das der bildungsstand in der "ehemaligen besatzungszone der udssr" höher ist als der in den "ehemaligen besatzungszonen von england, frankreich und den usa"
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24.08.2011 21:00 Uhr von Nobody-66
 
+3 | -0
 
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@mcmoerphy: und warum?
was meinste, wäre da besser gewesen / geworden?
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24.08.2011 21:02 Uhr von Kati_Lysator
 
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@ Marie52
ich wette es werden sich viele ossi in einen netten brief bei dir bedanken, wenn du hier deine adresse hinterlässt. trau dich nur, es kommen bestimmt nur dankesbriefe. wenn du auch noch sagen kannst wie viel geld du welchen ossi in den letzten 20 jahren in den arsch gesteckt hast, gibts bestimmt ein extra dankeschön.

ich schreibe dir auch einen dankesbrief und wenn du willst besuche ich dich auch. ich bring auch kuchen mit. DENN OSSIS HABEN BEDEUTEND MEHR DRAUF WIE NUR IN DER NASE BOHREN.
aber wer die mauer direkt vor den augen hat, kann die realität nicht sehen.

wer die mauer im herzen hat, hat die zum schutz dort. gelle
ich mach mich dann mal los
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24.08.2011 21:04 Uhr von JagdSieAlle
 
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ich hoffe: "Journal of Public Economics". hat die Einnahmen der Studie gespendet ?

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