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Spieleentwickler sind rar in Deutschland - Es fehlt an Fachkräften

Die Spieleindustrie leidet zur Zeit an einem starken Fachkräftemangel. Momentan sind etwa 1.000 Stellen unbesetzt. Das Problem dafür sei vielseitig. Zum einen sehen viele Menschen das Berufsbild eines Spieleentwicklers falsch.

Ein weiteres Problem sind die fehlenden Qualifizierungen der Bewerber. Die meisten qualifizierten Absolventen ziehen nämlich die etablierte IT-Branche vor, statt sich bei einem Spieleentwickler zu bewerben.

Ein anderes Problem sind die fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten. Es gibt erst seit etwa zehn Jahren Universitäten, die in für Spieleentwicklern wichtigen Themen ausbilden. Diese sind aber häufig zu themenbeschränkt, weswegen es wenige Absolventen gibt.


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WebReporter: NGArtjom
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Qualifikation, Arbeitsmarkt, Bewerber, Fachkraft, Spieleentwickler
Quelle: www.next-gamer.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2011 09:08 Uhr von Joker01
 
+11 | -9
 
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kein Wunder ist halt ein unsicherer Beruf, man kann von heute auf morgen auf der Straße landen, wenn der Spiele-Publisher pleite geht.
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24.08.2011 09:14 Uhr von liebertee
 
+15 | -6
 
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Ausbildung? Wer bildet denn ´Spieleentwickler´ aus? Das sind doch immer nur leute, die Ihr Hobby zum Beruf machen. Sei es, das Spielen selbst oder das Gestalten.
Joker01, schon richtig. So viele Spielefirmen gehen Pleite. Da ist so viel Konkurrenz im Moment.
Wundert mich nicht, dass da keiner lust auf das Risiko hat.
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24.08.2011 09:17 Uhr von Lucianus
 
+22 | -0
 
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Das würde mich nicht einmal stören. @ unsicherer Beruf

Mich stören andere Punkte bei denen ... die haben Anforderungen jenseits von gut und böse, und Gehaltsvorstellungen eines Kindergärtners.

Die IT Branche zahlt einfach das doppelte.

Es liegt also NICHT an einem fachkräfte Mangel, sondern an den völlig surrealen Vorstellungen der personal Abteilungen.
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24.08.2011 09:20 Uhr von PuerNoctis
 
+7 | -0
 
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Die meisten lernen Java oder C#, wo gerade im Spielebereich viele C/C++ oder Python Entwickler gebraucht werden. Es gibt zwar bereits genug gute Spiele auf .NET-Basis, aber im Vordergrund stehen halt immer noch Sprachen die kaum einer mehr lehrt und die keiner mehr lernen will.

Das ist zumindest eine meiner persönlichen Erklärungen für einen Fachkräftemangel.

EDIT: @Lucianus: Das mit dem Gehalt ist selbstverständlich auch noch ein Faktor. Business-Projekte werfen halt, auch kurzfristig mehr Geld ab und die Leute können/werden besser bezahlt. Da hast Du vollkommen recht.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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24.08.2011 09:21 Uhr von Really.Me
 
+14 | -8
 
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@Lucianus: Ich denke Kindergärtner sollten ganz klar mehr verdienen als Spieleentwickler :-)
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24.08.2011 09:25 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -3
 
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Naja...wer heute noch jahrelang bei ein und derselben Firma arbeitet, duerfte aber auch nicht in der IT-Branche taetig sein...

Ich hab mich auch schon ma umgeschaut...UBISoft sucht viele in Duesseldorf...aber mein Studium hat mit der Spieleentwicklung hoechstens das Programmieren gemein...was die da suchen, davon hab ich noch nie was gehoert, auch wenn ich mir von Spielen her vorstellen kann, was da zu tun ist...aber da ist mir ein grundsolides IT-Studium doch lieber...
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24.08.2011 09:45 Uhr von NGArtjom
 
+3 | -0
 
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SAE: Beispielsweise bilden die SAE Institute alle Bereiche des gaming aus
http://www.sae.edu/...
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24.08.2011 09:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -1
 
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@Joker01: http://de.wikipedia.org/...

publisher gehen nicht oft pleite. schon gar nicht, wenn man sich einen der großen geangelt hat.
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24.08.2011 10:14 Uhr von Hodenbeutel
 
+5 | -0
 
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@liebertee: Du kannst auch Hobbymäßig Gärtnern, ohne Ausbildung wirst du dennoch in keiner Gärtnerei beschäftigt werden, und Programmieren lernst du durch Spielen genau so wenig wie Hecken schneiden durch Blumen angucken.

Zum Thema: Ich denke Deutschland ist einfach kein Attraktiver Ort für Spieleentwickler, hier gibt es gerade mal 2 oder 3 wirklich ernst zu nehmende Spieleschmieden und davon hat gerade mal eine viel mehr als Echtzeitstrategie oder XYZ Simulatoren in der Mache.
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24.08.2011 10:23 Uhr von sv3nni
 
+6 | -0
 
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also bei nem gehalt von 1000 eur/monat: isses ja auch kein wunder dass da keiner arbeiten will. da is fast jeder andere IT job besser bezahlt ;)

is ja auch kein wunder denn die ganze kohle für werbung ausgegeben wird statt dass die entwickler mal anständig bezahlt werden: http://geeksyndicate.files.wordpress.com/...

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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24.08.2011 11:00 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -3
 
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Wer sagt denn dass in der Spieleindustrie: schelcht bezahlt wird?

50000€ pro Jahr sind da als Einstiegsgehalt ncihts ungewöhnliches. Aber wie so oft, gefährliches Halbwissen mit Paradesprücehn und schon ist auch diese Branche so schlecht :)

Ich würd mal sagen die IT-Branche hat so mit die sichersteN Arbeitsplätze, denn Entwickler werden immer gebraucht
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24.08.2011 11:24 Uhr von kingoftf
 
+5 | -1
 
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Mein Sohn: hat einen Master in 3D und Animation, 3 Jahre Studium in Madrid, der hat bestimmt ein Jahr probiert einen Job zu bekommen in der Spielebranche, und es dann aufgegeben, die Einstellungsvoraussetzungen sind ein Witz, möglichst jung und dann gleich jahrelange Berufserfahrung.
In die großen Studios in den USA oder so kommt man nie rein, da gibt es xxxxx Bewerber für einen Job.
Und dann irgendwo 14 Stunden im Keller sitzen für kleines Geld, (so hat das ein Ausbilder in Madrid erzählt)
oder als Trainee sogar für umme......

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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24.08.2011 11:46 Uhr von Coryn
 
+3 | -0
 
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PuerNoctis: "im Vordergrund stehen halt immer noch Sprachen die kaum einer mehr lehrt und die keiner mehr lernen will."

Wir durften uns 2 Semester C++ und C anhören als davon dass es keiner mehr lernt kann nicht die rede sein.
Die etablierte IT-Branche bietet einfach mehr.
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24.08.2011 11:47 Uhr von Kraftkern
 
+6 | -1
 
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bin selber spiele entwickler und habe schon einige selbst aus eigenem interesse heraus entwickelt.
ich bekomme wöchendlich mehr als 10 angebote zugeschickt und das nur im raum berlin (hab keine lust weg zu ziehen ^^).
ich kann dazu nur folgendes sagen.

1. wer denkt spielentwicklung im studium oder in sonst irgend einem kurs selber zu lernen, der wird nie ahnung haben oder vernünftige angebote bekommen. man muss sich selbst dafür begeistern und jahrelang mit eigenem interesse dazu lernen. habe selber klein angefangen mit blitzbasic3d als "start"hilfe und ein 3d autorennen mit shooter elementen und netzwerkfunktion, modelerstellung usw. und alles selber erstellt, also ein 1 man 3d game, hat 3 jahre gedauert, aber spaß gemacht.
das ist sau viel arbeit, aber man lernt super viel. dazu kommen noch kleinere falshgames, c++ games, javagames usw., um mal zu sehen, was dahinter steckt ;-)
(flash games ist derzeit ne aufstrebende branche)

2. wer eine programmierspache gut beherrscht, der kann sogut wie alle anderen programmierspachen auch in wenigen wochen ausreichend bedienen. die syntax ist kein großes hindernis, alles im prinzip das selbe. ob c++, basic, php oder java... alles das gleiche und nicht schwer ;-)

3. die erwartungen an einen spielentwickler sind hoch, logisch, ich persönlich würde unter 5000-6000 euro brutto/monat keinen job annehmen, leider gibt es wenige die das zahlen wollen.

4. der releasedruck ist oft sehr groß, jede firma will schnelles geld machen und das nervt. kreativität und freier spielraum bleiben da oft auf der strecke. daher haben viele heranwachsende eine andere/falsche vorstellung von spieleentwicklung.

5. zur zeit bin ich ehr im webbereich php, sql, javascript (super einfache sprachen ^^) tätig und habe letztens ein firmeninternes managementtool erstellt.
das bringt mehr geld und ist entspannteres arbeiten ;-)

nur mal so ein paar anregungen aus der "front" ^^

daher ist diese meldung für mich nix neues, ich sehe es jede woche in meinem email postfach ;-)

[ nachträglich editiert von Kraftkern ]
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24.08.2011 12:40 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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@PeterLustig2009: 50k€ als Einstiegsgehalt für einen Programmierer wären sehr gut, sind aber meines Wissens eher die Ausnahme. Realistisch sind eher um die 30k€ oder sogar weniger.
Siehe auch:
http://www.spieleentwickler.org/...
oder auch:
http://www.gehalt.de/...

Und wenn man studiert hat, dann erwartet man ein besseres Gehalt und einen sicheren Job.
Den findet man eher in anderen Bereichen der IT-Branche, und weniger im Spielesegment.

Ich vermute, dass früher oder später große Teile der Programmierung nach Indien ausgelagert werden. Und dann gibt es hier nur noch Projektleiter die sich mit globalen Projektteams rumschlagen müssen.
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24.08.2011 12:45 Uhr von kaderekusen
 
+4 | -0
 
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da ist deutschland selbst schuld! sogar cyrtek (Crysis und Crysis 2) ist aus deutschland ins ausland verlegt worden wegen den deutschen gesetzen die es erschwert haben ein vernünftiges spiel auf den markt zu bringen.

http://www.spieleradar.de/...
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24.08.2011 13:02 Uhr von Stachelschwein0505
 
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Ja wundert euch das denn? Im Ausland gibt einfach viel bessere Berufschancen als hier in Deutschland bzw. dort gehört man z.B. nicht wie hier schon 45 zum alten Eisen und hat kaum noch eine Chance auf einen Arbeitsplatz!!!
Ein Bekannter von mir, der gelerntrer Tischler ist, hat trotz exelenter Qualifikationen nirgendwo einen Arbeitsplatz erhalten und das nur, weil er schon 50 Jahre alt ist!!!
Dann wanderte er nach Österreich aus und bekam sofort einen Arbeitsplatz!!!
Denn z.B. dort interessiert es keine Sau, wie alt man ist, hauptsache man ist gut in seinem Beruf!!!

[ nachträglich editiert von Stachelschwein0505 ]
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24.08.2011 13:17 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Ubisoft: Previous experience as 3D Artist in the videogame industry;
knowledge in the technical aspects of animating, rigging and skinning characters;
ability to manage SFX and lighting;
ability to create concept art;
passion and enthusiasm for videogames;
written and oral French.


Die Voraussetzung kann man doch gar nicht erfüllen, wenn man frisch anfangen will....
Mein Sohn hat sich auch weltweit beworben, und immer nur (wenn überhaupt eine Antwort) Absagen, weil er keine Berufserfahrung hat
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24.08.2011 14:05 Uhr von Sanya1990
 
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Spieleentwickler ist zwar an und für sich eigentlich ein toller Beruf, ich würde ihn gerne ergreifen wenn man dafür kein Studium bräuchte ;)
Aber wenn ich sehe, was alles an Spielen für die Casual Gamer auf den Markt geworfen wird... (z.B. "Mein Ponyhof" o.ä.) da überlegt man es sich eigentlich 3x.
Die Spiele, wo man gerne mehrere Stunden und Tage dran verbringt, sind mittlerweile eine bedrohte Art...

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