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Arbeitgeber, der Detektiv beauftragte, muss Kosten selbst tragen

Geklagt hatte ein Mann, dem Mitte 2010 fristlos gekündigt wurde. Nach einer Aushandlung mit dem Arbeitgeber sollte dieser 4.400 Euro Abfindung erhalten. Im Gegenzug verlangte der Arbeitgeber die Erstattung der Detektivkosten in Höhe von 21.000 Euro.

Der Fall kam vor dem Landesarbeitsgericht Hamm. Das Gericht entschied zu Gunsten des Arbeitnehmers.

Das Gericht sah keine vorsätzliche Pflichtverletzung seitens des Arbeitnehmers. Des Weiteren seien die Kosten für den Detektiv unverhältnismäßig hoch, so das Gericht.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Kosten, Arbeitgeber, Hamm, Detektiv
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2011 12:07 Uhr von TheRoadrunner
 
+12 | -0
 
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Ideen haben die Leute Der Mann hätte also, wenn es nach seinem Arbeitgeber ginge, unter dem Strich 16.600 Euro und seinen Job verloren.

Und: 21.000 Euro Detektivkosten? Das dürfte bei einem Kraftfahrer (und um einen solchen ging es) fast ein Jahresgehalt sein.
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24.08.2011 12:56 Uhr von Mailzerstoerer
 
+5 | -0
 
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Gut das es auch menschliche RICHTER gibt: der AN sollte bestimmt Überstunden fahren oder war krank geschrieben, aber als gestresster LKW-Fahrer hat man ja viele Möglichkeiten, wie mir ein alter Nachbar erzählte der seinen 40 Tonner vor einer Polizeiwache abstellte und sich in die Psychiatrie einweisen lies.
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24.08.2011 14:48 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ Mailzerstoerer: Gutes Urteil keine Frage, aber ich glaub auch jeder noch so bekloppte und unmenschliche Arbeit müsste dem Arbeitnehmer in dem Fall recht geben.

Vielleicht jetzt nicht bei der Abfindung die ihm zusteht (oder nicht) aber warum sollte der Arbeitnehmer auch etwas bezahlen, was er nicht in Aufrag gegeben hat. Da hätte der Chef auch gleich noch verlangen können, dass der AN seinen Porsche abbezahlt oder weiß der Geier :)

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