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Land Hessen geht in Berufung wegen Entschädigung für Kindsmörder Magnus Gäfgen

Das Land Hessen legt Berufung gegen das Urteil des Frankfurter Landesgerichts ein. Aufgrund dessen soll der verurteilte Kindermörder Magnus Gäfgen 3.000 Euro Entschädigung wegen schwerer Verletzung der Menschenwürde erhalten (ShortNews berichtete).

Innenminister Boris Rhein (CDU) bezeichnete das Urteil als falsch. Denn Gäfgen habe immer nur Schmerzensgeld gefordert, nicht aber eine Geldentschädigung. Das Gericht dürfe einer Partei nicht etwas zusprechen, was diese gar nicht beantragt habe.

Zudem sei das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte entscheidender. Dieser hatte die Androhung von Folter als Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention anerkannt, gleichzeitig aber betont, dass Gäfgen durch diese Anerkennung bereits Genugtuung erfahren habe.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Hessen, Entschädigung, Schmerzensgeld, Berufung, Magnus Gäfgen
Quelle: www.morgenpost.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2011 14:43 Uhr von Mailzerstoerer
 
+3 | -9
 
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Dass das Urteil dem Land Hessen mißfällt ist klar: aber darf ein Polizeibeamter Schmerz und Leid androhen, um ein Geständnis oder wie in dem Fall die Nennung des Ortes wo sich das Opfer befindet.Auch mir ist dieser Fall um Gäfgen nicht suspekt, aber ein Kriminalbeamter sollte seine Emotionen in Zaum halten können, ansonsten sollte er seinen Job an den Nagel hängen!
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23.08.2011 15:08 Uhr von karmadzong
 
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@mailzerstörer: exakt das ist passiert, der verantwortliche Polizist hat seinen abschied eingereicht
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23.08.2011 16:56 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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@karmadzong: nicht ganz, der wurde nach einstellung des disziplinarverfahrens versetzt und ist mittlerweile in pension.
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23.08.2011 17:03 Uhr von karmadzong
 
+1 | -0
 
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@tutnix: danke, war mir nicht ganz sicher ;)
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24.08.2011 05:15 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -0
 
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ich hätte nicht anders gehandelt wie der kriminalbeamte. wenn dieser gäfgen, wo er doch schon de entführung überführt war, dann kann man den ort nennen, wwo sich das kind befindet, um es eventuell noch lebend retten zu können.

ich kann nicdht begreifen, dass ein halbwegs intelligenter mensch, der zudem noch jura studiert so eine tat verüben kann. das mittelalter hatte da schon seine vorzüge, hände abgehackt, zunger herausgeschnitten und eier ab.

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