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Alligatoren-Fett eignet sich als Biosprit

Forschern aus den USA ist es gelungen, aus dem Fett des Alligators Biosprit herzustellen.

In den USA werden jährlich rund 6.800 Tonnen dieser Fette durch die Fleischindustrie als Abfall weggeschmissen. Berechnungen durch die US-Forscher ergaben, dass sich aus dieser Menge rund 4,6 Millionen Liter Biodiesel gewinnen lassen würden.

Biodiesel wird in den USA hauptsächlich durch Sojabohnen gewonnen. Durch die große Nachfrage steigt der Preis für Nahrungsmittel. Daher wurden auch schon verschiedene alternativen erforscht wie zum Beispiel verbrauchtes Friteusenfett und Abwasser, welche sich ebenfalls als Biodiesel eignen.


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WebReporter: ***Dolly***
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Fett, Biosprit, Alligator
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2011 11:56 Uhr von ***Dolly***
 
+17 | -3
 
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Im ersten Moment klingt das nicht schlecht, da so die vorhandenen Ressourcen des Alligators mehr genutzt werden. Am Ende, sofern dies auch wirklich umgesetzt wird, werden allerdings die Tiere sicherlich auf endlosen Farmen gezüchtet und abgeschlachtet.
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23.08.2011 12:32 Uhr von JesusSchmidt
 
+10 | -1
 
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6000 tonnen alligatorfett? wo kommt das denn her? dass die alligatoren kommerziell verwerten, ist mir nicht neu, allerdings war mir nicht bewußt, dass das in dieser größenordnung stattfindet.
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23.08.2011 12:41 Uhr von Boron2011
 
+4 | -0
 
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Das ist absolut keine Neuigkeit. Hier von "ist es gelungen [...]" zu sprechen ist gelinde gesagt ein Hohn. Mittels der Um-Esterung kann man schon seit Jahren alte Fette und Öle zu Bio-Diesel umwandeln. Eigens dafür gibt es schon für rund 500 € - 2000 € verschiedene Anlagen für den Heimgebrauch zu kaufen womit sich der Privatmann seinen eigenen Diesel Kraftstoff herstellen kann.
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23.08.2011 13:36 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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Mir ist es kürzlich gelungen aus Koalas zu Biosprit zu verarbeiten. Ich warte lediglich auf den Abschuss der Roten Liste und den Zuschlag über 30.000 hektar australischen Eukalyptuswald.
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23.08.2011 13:43 Uhr von kingoftf
 
+3 | -2
 
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Und: aus der Vorhaut von benglischen Königstiger-Penissen kann man hervorragendes Scheibenwaschwasser für PKW´s herstellen.


Was für keine kranke Welt
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23.08.2011 14:21 Uhr von m36b
 
+0 | -2
 
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Schon: hart, dass Tiere für unsere Zwecke missbraucht werden! Und dann brauch mir keiner was von Überpopulation zu erzählen... Alles was der Mensch meint essen oder erforschen zumüssen, kommt in nen Käfig... oder das gute alte Bolzenschussgerät wird benutzt.
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23.08.2011 14:36 Uhr von AnotherHater
 
+1 | -0
 
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Crocodile Dundee dankt, falls seinem Wagen irgendwann mal in der Savanne der Sprit ausgeht und er keinen Bock hat zu laufen.
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23.08.2011 16:13 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+1 | -0
 
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Sprit aus Abfall. Klingt ganz hervorragend.
Was gibt es da zu meckern?
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23.08.2011 22:39 Uhr von qwertzumir
 
+2 | -0
 
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Das Signal zum ausrotten.
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24.08.2011 09:33 Uhr von liebertee
 
+1 | -0
 
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Die sollen: Mal lieber in alternative Energiequellen investieren anstatt andauernd weiter nach Verbrennungs-Material zu suchen ...
In New York wird übrigens aus Altöl (Frittenfett etc.) das gleiche gemacht, weils dort so viel davon gibt.
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25.08.2011 16:28 Uhr von Mika_lxxvii
 
+1 | -0
 
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das Problem: wird dasselbe wie immer sein, solange es aus dem gewonnen wird was sowieso ab fällt ist es in Ordnung, sobald man aber extra Viecher züchtet, um den Sprit zu produzieren ist es nicht mehr in Ordnung

ebenso war es mit dem Bio-Diesel in Dtl. der ursprünglich nur für die Bauern und ihre Trecker gedacht war, da war das ein Abfallprodukt, dann musst das für alle PKW durchgepresst werden und schon musste man extra ÖlPflanzen anbauen um genug Diesel zu produzieren

genauso ist es mit Bio-Ethanol, als E85 an der Tanke war es ein Nischen- und Abfallprodukt und somit gut für die Umwelt, jetzt musste unbedingt E10 her, dafür reicht der Abfall nicht mehr und schon produzieren wir extra Bio-Masse für den Ethanol und vergessen unser Brot

so ist es immer, als Nischen- und Abfallprodukt gut und echt umweltfreundlich, dann müssen alle mitmachen und schon wird es umweltschädlich

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