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5D Glas Discs - Haltbares Speichern von 260 GB Daten

An der University of Southampton hat ein Forscherteam ein neues Verfahren entwickelt, mit dem bis zu 260 GB Daten auf 5D Glas Discs besonders haltbar gespeichert werden sollen. Mit dem "femtoprint" Verfahren werden die Daten auf in etwa CD großen Glasscheiben untergebracht.

Gedacht ist diese Technologie zunächst um die Daten der medizinischen Bildgebung haltbarer zu sichern. Gerade bei MRI und CT Untersuchungen fallen große Datenmengen an, die mit dem Verfahren optimal gesichert werden sollen.

Beim "femtoprinting"-Verfahren werden mittels kurzer Laserpulse dreidimensionale Punktmuster in die Glas-CDs eingebracht. Diese Punktmuster lassen sich zudem überlagern, um eine größere Speicherkapazität zu erreichen. Die Forscher wollen die Technologie bald auf den Markt bringen.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten, Glas, Speicherung
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2011 11:27 Uhr von Mensahib
 
+78 | -1
 
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hmm: etwa CD-großen Glasscheiben.. :)
dann ist die Hand bei dem beigefügten bild aber riesig :P

/ironie off.. konnte nicht anders :P
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23.08.2011 11:39 Uhr von Jaecko
 
+18 | -0
 
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Ist mir auch aufgefallen. Entweder haben die extrem kleine CDs oder die Hand gehört jemandem mit Akromegalie.
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23.08.2011 11:41 Uhr von skriptkiddie
 
+2 | -1
 
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hier sieht man es ein kleines bisschen besser: http://www.yourimage24.de/...

aber sonst findet man wirklich nichts dazu im internet ??
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23.08.2011 11:42 Uhr von nobody4589
 
+8 | -0
 
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oder: oder das ist einfach n prototyp und die später verwendeten werden größer
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23.08.2011 11:55 Uhr von Jaecko
 
+10 | -0
 
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Noch was wenn das wirklich "normales" Glas ist... dann hoff ich doch, dass die in ner einigermassen brauchbaren Hülle geliefert werden. Ne normale CD hält ja fallenlassen auf Fliesen noch aus. Aber die Teile?
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23.08.2011 12:14 Uhr von DaBenji
 
+5 | -1
 
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Mini-CD: Kennt ihr Mini-CDs? Die sind auch kleiner und funktionieren in einem handelsüblichen CD-Laufwerk. Im CD-Fach ist meistens dafür ein kleinrer Ring eingefasst, damit die Mini-CD passt.

Das in dem Bild könnte also auch einfach ein kleineres Format sein. Allerdings sogar kleiner als Mini-CD und Mini-DVD.
Davon wird es dann sicher auch die normalgroße Variante geben.

[ nachträglich editiert von DaBenji ]
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23.08.2011 12:51 Uhr von little_skunk
 
+2 | -0
 
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Gibt es schon lange: Daten auf tiefere Schichten zu schreiben ist nicht das Problem. Das hat man zum Beispiel schon mit Tesafilm gemacht. Man hat aber bisher keine Möglichkeit gefunden die Daten aus den tieferen Schichten wieder auszulesen. Siehst so aus als hätte sich an diesem Problem auch noch nichts geändert. Ich lese jedenfalls in der News nicht wie sie dieses Problem gelöst haben wollen.
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23.08.2011 13:07 Uhr von Cheshire
 
+3 | -1
 
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@Jaecko: Glas ist eine bezeichung für eine vielzahl von stoffen, glücklicherweise nicht nur für das zeug aus dem fenster und trinkgefäße gemacht sind.
z.B. fällt plexiglas auch unter die kategorie glas und plexiglas kann man recht gut auf fliesen fallen lassen...

wenn man sich die originalquelle der Universität Southhampton anguckt liest es sich so als ob sie erstmal eine neue art von glas mit einer speziellen nanostruktur entwickelt haben bevor sie daraus dann eine CD gemacht haben...
Mit ein bischen glück haben sie dabei tatsächlich auch auf bruchfestigkeit geachtet
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23.08.2011 13:12 Uhr von MacGT
 
+6 | -4
 
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@Cheshire: Nö, Plexiglas fällt mit Sicherheit nicht unter Glas. Der normalsterbliche nennt dieses Zeug nur Plexiglas, weil es (optisch) halt Glasähnliche Eigenschaften hat und sich keine Sau den richtigen Namen "Polymethylmethacrylat" merken kann. ;o)
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23.08.2011 13:22 Uhr von internet1985
 
+0 | -0
 
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M-Disc: DVDs für die Ewigkeit:

http://www.pcgameshardware.de/...

Jeder machts halt anders.
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23.08.2011 13:45 Uhr von MoHardcore
 
+0 | -0
 
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erinnert: mich irgendwie an man in black mit der kleinen cd^^
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23.08.2011 13:47 Uhr von Lord_Prentice
 
+0 | -0
 
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Warum CD´s? Leben wir nicht in einer Zeit wo Speicher quasi nix mehr kostet?

Serverfarm und schnelles Inet machens doch möglich -.- Ansonsten auch eigene Server mit rotierenden Festplatten, oder sogar Bandgeräten...naja, die wissen schon wie Sie Geld verschnwenden...
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23.08.2011 15:33 Uhr von djskynet
 
+0 | -4
 
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Glas: Wenn das Glas ist und es dann mal runter fällt ist es schrott !
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23.08.2011 16:15 Uhr von Cheshire
 
+0 | -1
 
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@MacGT: wie Klaus Ch. Wein bereits richtig geschrieben hatte fällt plexiglas zu den gläsern, vielleicht hilft es dir wenn du mal den wikipedia artikel zum thema glas durchliest...

du wirst darin folgenden satz finden:
"Viele Kunststoffe, wie zum Beispiel Plexiglas, fallen wegen ihres amorphen Aufbaus und eines Glasübergangs ebenfalls in die Kategorie Gläser, obwohl sie eine völlig andere chemische Zusammensetzung aufweisen als Silikatgläser. Sie werden daher oft als organisches Glas bezeichnet."

wie ich schon sagte, glas ist mehr als nur das zeug aus dem fensterscheiben bestehen, es ist eine bezeichnung für eine gruppe von stoffen
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23.08.2011 17:14 Uhr von Cyphox2
 
+1 | -0
 
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@Greg201070: das wort "datenarchivierung" ist dir ein begriff?

festplatten sind alles andere als für dauerhafte datenspeicherung geeignet

[ nachträglich editiert von Cyphox2 ]
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24.08.2011 08:08 Uhr von Spelter
 
+0 | -0
 
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Kann ich mich nur anschliessen. Datenarchivierung und Backups sind für soetwas der ideale Anwendungsbereich. 250 GB Speicher unkomprimiert, das kann man sicherlich noch ausbauen :)
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24.08.2011 10:18 Uhr von Pre
 
+1 | -1
 
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@Greg201070: Wäre doch sehr erfreut, deine Meinung in 20-30 Jahren nochmals zu lesen.
Dann, wenn alle deine Urlaubsfotos im digitalen Nirvana gelandet sind, da deine tolle SSD einen elektronischen Defekt hatte.
Oder beim letzten Kopiervorgang auf neue SSD-Platten die Hochzeitsbilder vergessen wurden und deine Frau dich mit dem Nudelholz durch die Stadt treibt.
Einfach die Domain http://www.ich-hatte-keine-weitsicht.de registrieren und uns auf dem Laufenden halten...

[ nachträglich editiert von Pre ]

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