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"Generation Wodka": Buchautoren befassen sich mit Alkoholkonsum von Jugendlichen

Am heutigen Dienstag stellen die Autoren Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher ihr neues Buch mit dem Titel "Generation Wodka" unter dem Motto "Wie sich unser Nachwuchs mit Alkohol die Zukunft vernebelt" in Berlin vor.

Die Autoren haben es sich zum Ziel gesetzt, die Verharmlosung von Spirituosen zu beenden, so Büscher. Sie kritisieren in ihrem Werk die Folgen des Alkoholkonsums und stellen fest, dass sich der öffentliche Konsum von einem Zeichen für soziale Schwäche zu einem Teil der Jugendkultur entwickelt habe.

Heute werde der Alkohol in allen Bildungsschichten gleichermaßen verzehrt. Man könne jedoch höher gebildete Jugendliche leichter aufklären. Die Autoren gehen auf die Problematiken ein und fordern einen erschwerten Zugang zum Alkohol, "zum Beispiel ein striktes Alkoholverbot an Tankstellen".


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gesundheit, Jugendliche, Literatur, Generation, Wodka, Alkoholkonsum
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2011 08:22 Uhr von Sascha B
 
+7 | -0
 
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Es ist zwar interessant, wie sie die sozialen Probleme und Ursachen für den jugendlichen Alkoholkonsum beleuchten. Jedoch sind ihre Forderungen völlig übertrieben. Wenn ich nicht mal mehr von einer Feier mit den Öffentlichen nach Hause fahren kann, weil da eine 0,5-Promille-Grenze besteht... das greift dann doch zu arg in die persönliche Freiheit ein. Und außerdem wurde früher ebenso Alkohol konsumiert. Nur damals nannte man es nicht saufen, sondern feiern und tanzen.
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23.08.2011 09:14 Uhr von gdi1965
 
+11 | -2
 
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Sind die: Schreiber vielleicht von Rewe gesponsort worden? Dann muss ja alles zeitig im Supermarkt gekauft werden.
Was kann ein Tankstellenpächter dafür das es Eltern gibt, die ihre Nachkommen nicht im Griff haben.
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23.08.2011 09:41 Uhr von Klassenfeind
 
+17 | -2
 
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Das es so ist, wie es ist: liegt auch daran, das diese "harten" Alkoholika für Jugendliche zu leicht zu beschaffen sind...und offensichtlich ( das ist traurig ) haben diese Jugendlichen keine wirklichen Hobbys mehr.

Wenn ich da mal zurück denke..entweder wir waren den ganzen Tag im Bad...( kostete damals nur 50 Pfennig )...machmal auch ( illegal ) haben wir nacht´s mit hübschen Mädchen nackt gebadet.

Heute ist das Bad zu.

Und für die Kid´s ist es wohl heutzutage auch gar nicht mehr bezahlbar in´s Bad zu gehen..wenn es eines gibt...Sport ( Fußball, Handball, Volleyball usw. ) ist wohl aus gleichem Grund nicht möglich...kein Wunder, wenn dann noch die Jugendzentren reihenweise zu gemacht werden, kommen die Jugendlichen auf blöde Ideen..


Und dann gucken die noch RTL,SAT1, RTL2 oder VIVA und sehen superreiche Teenis, die alles haben, obwohl die nie gearbeitet haben, das bestärkt in ihnen das Gefühl, das sie der letzte Dreck sind und so verhalten sie sich dann auch...
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23.08.2011 09:52 Uhr von Floxxor
 
+7 | -0
 
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Das ist Mal eine gut geschriebene, informative Nachricht. --> +

Einziges Manko: Ein altes Problem, die eigentliche ´News´, ist das da ein Buch drüber herausgekommen ist. Das hinterlässt den faden Werbe-Beigeschmack, aber wie gesagt...
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23.08.2011 10:21 Uhr von JesusSchmidt
 
+10 | -3
 
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bescheuerter titel: "generation wodka" sugeriert, dass es sich um ein neuartiges problem handelt. das ist kompletter unfug. drogenkonsum gab es immer und wird es immer geben. die autoren sind offenbar irgendwelche schleimigen streber, die in ihrer jugend zu keinen feiern eingeladen wurden. ;P
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23.08.2011 10:27 Uhr von Borey
 
+5 | -0
 
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Ich, als jemand dieser "Generation Wodka", frage mich manchmal ob das alles groß gepusht und aufgeblasen wird, ob es schlicht daran liegt, dass ich nicht in solch einer Gegend mit solchen verzogenen Freunden aufwachse, oder ob ich "nicht normal" bin. *.*

Zugegeben: Ich komme vom "Land". (Gebürtig aus Essen) Hier wird auch gut gesoffen (die Partys sind da denke ich viel mehr drauf ausgelegt als irgendeiner nette Discothek) - keine Frage, "Assi´s" die große Fresse haben gibts hier auch, aber eben halt alles im Rahmen.

Und falls man mir jetzt mit einem "nicht über den Tellerrand schauen"-Argument kommt: Ich kenne auch "einige" Leute aus größeren Städten, die zwar anders sind als ich was vorlieben angeht, aber immernoch nicht so Asozial, wie heutzutage ALLE Jugendlichen zu sein schein.

Naja. Machste nix. :]
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23.08.2011 11:32 Uhr von iTob
 
+3 | -0
 
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nach: Generation Porno, nun Generation Wodka...

was kommt als nächstes?

Generation Killerspiele-spieler???
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23.08.2011 15:04 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+1 | -0
 
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Schlimm gesoffen wurde doch immer schon Es gibt antike Weinschalen auf denen Weingelage gezeigt werden, bei denen die Teilnehmer sich hemmungslos besauffen und kotzend in der Ecke liegen. So was hat damals zum guten Ton gehört und auch im Mittelater war der tägliche Wein- und Bierverbrauch enorm hoch. Und jeder kann seine Eltern oder Großeltern fragen, die werden früher wohl auch gut gebechert haben. Der einzige unterschied zu früher und heute ist, dass die Kinder heute schon früh mir harten Sachen anfangen und sich schon mittags an öffentliche Plätzen die Kanne geben. Dementsprechend oft landen die dann auch im Krankenhaus.
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23.08.2011 18:58 Uhr von Der_Norweger123
 
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Norwegens Alkoholpiätismus: 18-20 Jahre alt, dann kann man nur bis 22% kaufen.
Getränke mehr als 5% gibt es im Staatlichen Weinladen, mit etwas beschränkten öffnungszeiten.
Bier im normalen Supermarkt kann man nur zwischen 0800 und 2000 kaufen. 0800 bis 1800 Samstags.
Normales Bier im laden kostet so 3€, und Wein im Weinladen fängt bei 10€ an (plörre).
Bier in ne Kneipe kostet 5-6€ aufwährts.
Alk trinken in der öffentlichkeit ist verboten.
Norweger trinken meistens ihr alk zwischen 2100 - 0300 Freitags und Samstags.
Vorglühen ist sehr verbreitet.
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24.08.2011 14:56 Uhr von erdengott
 
+2 | -0
 
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Populistisches Miesmachen der Jugend: Der regelmäßige Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist in den letzten Jahren eher gesunken als gestiegen.
Auch der Alkoholverbrauch je Einwohner an reinem Alkohol ist von 1995 von 11,1l auf 2009 9,7l gesunken. (Zahlen gibts bei dhs oder Robert Koch Institut).

Früher wurde mehr gesoffen, diese ständige falsche Miesmacherei der gegenwärtigen Verhältnisse nervt.

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