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Physiker propagieren würfelförmige Neutronen im Innern von Neutronensternen

Mit Neutronen verbindet man im Allgemeinen ein kugelförmiges Erscheinungsbild. Zwei Physiker vertreten die Ansicht, dass Neutronen unter bestimmten Bedingungen deutlich von dieser sphärischen Form abweichen können. Ihrer Meinung nach können sie eine regelrecht würfelförmige Gestalt annehmen.

Gaspar Moreno Navarro (Univ. Complutense de Madrid, Spanien) und Felipe J. Llanes-Estrada (TU München) haben Berechnungen durchgeführt, mit denen sie die Verformbarkeit von Neutronen beschreiben. Daraus ging hervor, dass zur Deformierung eines Neutrons eine Energie von etwa 150 Megaelektronenvolt nötig ist.

Der Pulsar "PSR J1614-2230" könnte im Laufe nachfolgender Beobachtungen Belege für oder gegen diese Hypothese liefern. Im Innern des 1,97 Sonnenmassen schweren Sterns herrschen möglicherweise die idealen Druckbedingungen, unter denen sich der würfelförmige Zustand der Neutronen einstellt.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Stern, Physiker, Neutron, Neutronstern
Quelle: www.astropage.eu

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2011 06:06 Uhr von alphanova
 
+16 | -3
 
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Das strapaziert die Vorstellungskraft noch mehr als es Neutronensterne sowieso schon tun. Ich bin gespannt, ob der Pulsar dieses Geheimnis preisgeben wird.
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23.08.2011 08:33 Uhr von jetjones
 
+5 | -1
 
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So theoretisch ist das garnicht: Vielleicht verstehe ich das komplett falsch, aber ist es nicht gut vorstellbar, dass Teilchen, deren normale Erscheinungsform einer Kugel gleicht, unter bestimmten Druckbedingungen zu einer eckigen Form neigen? Ist immerhin platzsparender und Zwischenräume werden verdrängt - vergleichbar mit Bienenwaben, oder...

Möglw. sehe ich das aber auch zu plastisch (sind ja keine Legosteine) ^^
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23.08.2011 11:22 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Grundlagenforschung. Grad bei der Teilchenphysik weis man nie, wozu man die Ergebnisse nochmal brauchen könnte.
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23.08.2011 12:13 Uhr von Lachendeswiesel
 
+1 | -0
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Viele Forschungen, die für uns heute als komplett irrelevant abgetan werden, könnten später von Nutzem sein. Wenn wir an die tolle Geschichte mit dem Apfel denken (an alle physikalisch Desinteressierten: es ist von Isaac Newton die Rede...), war das ganze ja anfangs auch nur ein "mathematisches Konstrukt" und ist heute in der Physik nicht mehr wegzudenken.

[ nachträglich editiert von Lachendeswiesel ]
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23.08.2011 12:55 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -1
 
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hm, die Vorstellung würfelförmier Neutronen ist sicher nicht abwegig. Ein Neutronenstern hat ja z.b. so gut wie keine Erhebungen, oder irre ich mich da? Die Teile sind ja ziemlich kompakt^^ Insofern halte ich diese Theorie für plausibel.
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23.08.2011 14:41 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -0
 
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@Sire_Tom_de_Jank: "(überbevölkerung, nahrungsmittelknappheit, umweltzersörung, wasserknappheit ... lässt sich beliebig forsetzen)"

Nun, Physiker sind glücklicherweise xD nicht die einzigen Forscher. Es lebe der Reduktionismus! Haha.

Aber diese Probleme haben mehr mit den/der Überzeugungen/Bequemlichkeit der Gesellschaft gemein, als mit dem Handeln der Forscher.
Solange der Mensch nicht fähig ist, sich mit anderen Individuen zu organisieren und Lösungsvorschläge vorleben wird sich daran auch nicht viel ändern.
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23.08.2011 15:09 Uhr von Lachendeswiesel
 
+2 | -0
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Ich will jetzt in keiner Weise deine Meinung herabsetzen, aber nach deiner Argumentation müssten unsere Kinder ja dann auch in der Schule nichts über die Welt lernen, weil ihnen dies momentan überhaupt nichts bringt. Wer nur für den moment forscht, ist meist erst mit der Forschung fertig, wenn es zu spät ist.
Das es zu einer Kriese kommen wird ist klar, nur bringt es meiner Meinung nach mehr langfristige Forschungen zu betreiben, als einen kurzfristigen Unfug zu fabrizieren (als bestes Beispiel dient dabei wohl unsere politische Führung)

Ich kann deine Meinung sehr wohl verstehen und ich hoffe du verstehst auch meinen Ansatzpunkt.

[ nachträglich editiert von Lachendeswiesel ]
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23.08.2011 17:34 Uhr von limasierra
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Wenn man mal das Wort Gott, auf der Suche danach, außer Acht lässt, dann sollte einem klar werden, dass es die persönliche Zufriedenheit ist und nicht irgendeine handelnde Form oder Person.
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23.08.2011 19:19 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -1
 
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@limasierra: "Wenn man mal das Wort Gott, auf der Suche danach, außer Acht lässt, dann sollte einem klar werden, dass es die persönliche Zufriedenheit ist und nicht irgendeine handelnde Form oder Person."

So ist es.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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23.08.2011 22:50 Uhr von Lachendeswiesel
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Solche Sachen werden sie vermutlich weniger finden, da gebe ich dir vollkommen Recht. Mein Physikwissen beschränkt sich auch nur auf Abiturniveau, weshalb mir ebenfalls das Hintergrundwissen fehlt, aber ich stelle mir das ganze wie ein Puzzlespiel vor. Man kann entweder an einem Punkt anfangen und krampfhaft versuchen an diesem Punkt weiter zu bauen, oder man entdeckt kleine zusammenhängende Stücke die nach und nach größer werden und evtl ein ganzes ergeben.

Früher hieß es ja auch bei Ingenieuren in vielen Unternehmen: Hier haste mehrere tausend Mark, mach was draus!
Diese Mentalität hat uns einen Großteil unserer heutigen Innovationen eingebracht. Es war ihnen eigentlich egal, was ihre Ingenieure bauen, weil sie wussten, dass es einen Zweck haben wird (irgendwann). Unser heutiger Stand geht leider immer weiter zurück, da nun nur noch nach exaktem Plan geforscht wird und da wesentlich weniger Innovationen entstehen.
Ich will jetzt nicht ins negative verfallen aber unser "Wissen" ist der einzige deutsche Wirtschaftsfaktor den wir exportieren können und den machen wir uns immer mehr kaputt.

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