22.08.11 22:46 Uhr
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"Frankfurter Allgemeine Zeitung": Zweifel an der Aussage, Deutschland habe vom Euro profitiert

Das zweitschlechteste Wirtschaftswachstum der Eurozone, enormer Kapitaltransfer in die Euro-Peripherie mit der Folge der geringsten Investitionsquote aller Eurostaaten, verschenkte Exporte und Vermögen durch Finanzkrisen - nach zehn Jahren Euro zweifeln Ökonomen, ob die Euro-Rettungspakete gerechtfertigt sind.

Selbst das gerne ins Feld geführte Argument der Wechselkursrisiken sei unhaltbar, da sie sich in der Regel problemlos versichern lassen. Zudem seien Deutschlands Exportgüter weniger preiselastisch, sondern in erster Linie konjunkturabhängig. Ohnehin sank der Exportanteil in der Eurozone von 46 auf 40 Prozent.

Auch die Ausweisung von Exportüberschüssen als ökonomischer Gewinn krankt. Vielmehr würde eine Aufwertung importierte Vorleistungen verbilligen, die rund 40 Prozent Anteil am deutschen Export ausmachen. Der Euro verhindere auch, dass deutsche Konsumenten von preiswerten Importwaren und Dienstleistungen profitieren.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Export, Zweifel, Import, Profit
Quelle: www.faz.net

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22.08.2011 22:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+12 | -2
 
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Prof. Hans-Werner Sinn: "Deutschland ist der große Euroverlierer".
In diesem 20-Sekunden-Ausschnitt vom 2. Juli 2011 sagt er es Hr. Schäuble direkt ins Gesicht, siehe --> http://is.gd/...
Der ganze, sehr sehenswerte Vortrag zieht eine haarsträubende Bilanz für Deutschland nach 10 Jahren Euro, siehe ---> http://youtu.be/...
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23.08.2011 00:13 Uhr von BigVirt
 
+14 | -0
 
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Mal was ganz neues: Wer wirklich auf das vertraut oder glaubt was die heutigen Politiker sagen, der lebt eh in einer geistigen Umnachtung!!! Sobald einer der Politiker Spenden annimmt oder nachweislich Gesetze durchbringt nur wegen einer Lobby !!!muss endlich!!! wegen Landesverrat angeklagt werden!!!!!!!!!! und somit Lebenslänglich ins Gefängnis verrotten!!! Da die ihm zugesprochene Macht missbraucht wurde, um sich zu bereichern!!!!

[ nachträglich editiert von BigVirt ]
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23.08.2011 00:20 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -0
 
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"Monarchie bietet sich in moment an ist allemal besser wie unsere Scheindemokratie. "

Yepp das sag ich auch immer wieder, in Diktaturen weiß man wen man hängen muss. In diesen sogenannten "Demokratien" sieht man die eigentlichen Machthaber nicht und die Parteien schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu und keiner hat Schuld. Alleine daran das man wählen kann wen man will und die Politik sich nicht ändert sieht man das Hintermänner die wahren Fäden der Gewalt ausüben.

Muss nicht gleich Monarchie sein, denke mal ein Direkte Demokratie und das strikte trennen von Politik und Wirtschaft würde schon mal für den Anfang reichen.
Die Lobbyarbeit der Politiker sind legale Bestechungsgelder.
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23.08.2011 00:30 Uhr von verni
 
+3 | -0
 
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Alles gelogen: dieser ganze Euroschmarotz ist und bleibt erstunken und erlogen und das weiss ein jeder der im Bankenwesen mit zu tun hat und die kompletten Hintergründe kennt. Er hier bringt es ungeschminkt auf den Punkt was Sache ist: http://www.verkackeiert.com/...
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23.08.2011 00:45 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -3
 
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hinterher sind alle schlauer: und alle haben es schon immer gewusst.
Bringt leider nicht viel...
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23.08.2011 01:54 Uhr von lastfirst
 
+5 | -0
 
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ach ja: Wenn ich das schon höre - Wirtschaftswachstum!

Jedes Jahr aufs Neue!
Schauen wir uns das Wort und den Sinn mal genauer an.

Leisten wir genau das gleiche, wie im letzten Jahr, dann hat man Null Wachstum. Aber im vorigem Jahr hat die Leistung noch genügt. Warum in diesem Jahr nicht?
Warum immer Wachstum?

Wenn wir heute alles geben, wie sollen wir morgen noch mehr geben? Und wofür, wenn es doch reicht?
Warum reicht es morgen nicht mehr?
Wenn ich stets eine gleich gute Leistung erbringe, kann ich auch stets konsumieren und meine Lebensqualität, Monat für Monat verbessern.

Ist das Wachstum wohl möglich nicht für uns , sondern für die Zinsen?
Übrigens sind 1% Wachstum in Geld ausgedrückt nicht genauso viel wie letztes Jahr, da sich stets der Basisbetrag ändert.
Immer mehr leisten und immer weniger bekommen.
Na wenn das nicht motiviert?
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23.08.2011 02:09 Uhr von mayan999
 
+2 | -0
 
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Angela Merkel unterschreibt: Der Staatsbankrott kommt!
http://www.youtube.com/...

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