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München: Kindertagesstätte warf Allergiker-Kind raus

In München hat eine Kindertagesstätte ein Kind raus geschmissen, weil es zu starke Allergien hatte. Die Eltern versuchten die Kündigung dennoch zu verhindern.

Das Risiko eines allergischen Schocks sei zu hoch, so die KiTa. Obwohl eine Notfallbox vorhanden war, wurde es den Betreuern eines Tages zu viel.

Das Amtsgericht München entschied zugunsten der KiTa, die privat geführt wird. Die Eltern gaben an, dass es sonst zu wenige KiTas im Raum München gäbe, in denen das Kind untergebracht werden könnte. Dies spielte für die Richterin letztendlich keine Rolle mehr.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Gericht, Allergie, Kindertagesstätte, Allergiker
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 18:13 Uhr von ZzaiH
 
+34 | -14
 
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gute entscheidung: obwohl es natürlich hart für kind und eltern, aber die kita müsste dann einen betreuer extra nur für das kind abstellen und das würde wohl jeden rahmen sprengen
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22.08.2011 18:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja ist ja auch i.wie verständlich: weil in diesem land ja sofort immer die betreuer oder die einrichtung schuld sind wenn dann i.was passiert...da würd ich des risiko auch ned eingehn!
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22.08.2011 18:34 Uhr von Bluti666
 
+19 | -9
 
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Kann ich verstehen Man kann heute ja schon nichtmal mehr ne normale Party schmeissen und was zu essen anbieten, da ist der eine Vegetarier, der andere hat die und die Allergie, der nächste isst dies nicht und das nicht und so weiter...macht echt keinen Spaß mehr...
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22.08.2011 18:47 Uhr von xlibellexx
 
+6 | -2
 
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Wenn Eltern solch ein: Stark betroffenes Kind haben , das so vorbelastet ist , ist es fast garnicht möglich für solch ein Kind in einer Kindertagesstätte eine Einrichtung zu finden , das ohne Angst auf den kleinen Wurm aufpasst ! eine kleine Unachtsamkeit , und schon hat es das Keks von dem anderen Kind gegessen (Bsp: Nussallergie?)
Ist schon schwer ..... :( nicht leicht für solche Eltern . Und wenn die noch das Pech haben , und Arbeitslos sind ? da könnt ihr euch ja Denken , was für ein Verständnis diese Ämter mit diesen Eltern haben !
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22.08.2011 19:19 Uhr von SilentPain
 
+13 | -37
 
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22.08.2011 20:31 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ silentPain: Problemchen? Ich glaube, du schätzt das nicht ganz richtig ein. Wenn ein hochgradiger Allergiker das falsche zu sich nimmt (und es besteht dabei auch das Risiko, dass noch nicht alle Allergien bekannt sind), besteht die Gefahr eines Allergieschocks, sprich akute Lebensgefahr!
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass eine Einrichtung diese Verantwortung nicht übernehmen will und kann. Die Betreuer einer KiTa sind schließlich Kinderbetreuer und keine Notärzte oder Fachärzte für Allergologie.
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22.08.2011 20:57 Uhr von AnotherHater
 
+3 | -6
 
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Eine richtige Entscheidung wenn auch unangenehm. Aber was ich mal loswerden will: Ist die Süddeutsche eigentlich die bayerische BILD oder mein ich das nur? Also vom Sprachstil her..
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22.08.2011 21:41 Uhr von AnotherHater
 
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@Bleissy: Du musst auch mal den Artikel dazu lesen, da steht unter anderem "So wurden offenbar die Betreuerinnen fortlaufend mit immer neuen Anweisungen konfrontiert - bis hin zu der Forderung nach einer »nussfreien Zone«". Ich denke, dass das Kind auf eine Vielzahl verschiedener Substanzen stark allergisch reagiert und die Eltern zudem zu sehr auf ihr Kind achtgeben. So dient die Entlassung aus der KiTa im Endeffekt dem Schutz des Kindes, da die Eltern sicher besser dafür sorgen können. Vielleicht wir das Urteil in der nächsten Instanz ja revidiert?

Dein Schreibstil ist übrigens genau so grausam wie der der Süddeutschen, hat aber mehr Rechtschreibfehler. Nichts für ungut. :D

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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22.08.2011 22:56 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -3
 
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@ bleissy: Wo steht im Grundgesetz, dass ein Dienstleister (und dabei handelt es sich hier im wesentlichen) jeden Klienten annehmen und behalten muss?
Bei staatlichen Einrichtungen mag es anders aussehen, es handelt sich jedoch um eine private.
Das Kind kann als hochgradiger Allergiker nunmal eindeutig (z.B. hinsichtlich Ernährung, aber auch medizinischer Versorgung) NICHT wie ein normales Kind behandelt werden. Wenn es, wie von dir gefordert, wie ein normales Kind behandelt werden würde, könnte das zum Tod führen.
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22.08.2011 23:46 Uhr von Faceried
 
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23.08.2011 08:11 Uhr von JesusSchmidt
 
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@bleissy: denn verklag mal schön den lieben gott, dass er nicht alle menschen gleich macht. :-D
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23.08.2011 09:13 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Bleissy: Du bist echt der Kracher...

Laberst was von Gleichstellungsgesetz und Chancengleichheit für NORMALE Menschen und bezeichnest im selben Abschnitt Menschen die du gar nicht kennst mit faulen Tucken... und räumst auch gleich noch mit ein, dass du auch noch ein homophober Hobbit bist.

Du selber hast mit Sicherheit kein Kind um überhaupt Vorstellungen zu haben, wie schwierig es schon sein kann bei EINEM Kind drauf zu achten, dass es sich nicht von der einen auf die nächste Sekunde irgendwas in den Mund steckt. Wie (meistens) zwei Personen ca. 15-20 Kinder betreuen, den Stress kannst du dir gar nicht vorstellen.

Und wenn man dir schon einen Katalog in die Hand drückt, auf was du alles den ganzen Tag aufpassen musst, damit das Kind nicht binnen von einer Minute abdankt, dann würdest auch du dir überlegen ob du dafür die Verantwortung auf dich nimmst und dafür gerade stehst, wenn was passieren sollte womit du absolut nicht rechnen konntest.
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23.08.2011 11:33 Uhr von Homechecker
 
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quelle lesen, dann meckern: 1. private einrichtung
2. angesehene einrichtung die mehrer kitas im raum münchen betreut (die werden schon wissen ob sie das verantworten können)
3.kündigung rein rechtlich zum 15 des nächsten monats, die kita war so frei in ihrem vertrag eine 3 monats klausel einzuführen
4. beide eltern berufstätig, an geld solltes nunmal nicht scheitern um sich nach einer anderen um zu schauen
5. "nussfreie zone" schaut auf eure nahrungsmittel, 50% aller hergestellten lebensmittel können spuren von nüssen enthalten, im sinne eines unternehmens ist es nur recht so zu handeln, das der finanzielle einschnitt für spezielle nahrung doch sicherlich enorm wäre und wenn man das den eltern in rechnung stellen wollen würde dann könnten die sich sicherlich gleich nen privaten pädagogen suchen
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23.08.2011 12:07 Uhr von Marvolo83
 
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@homechecker: Und weiter?
Wenn schon eine angesehene Einrichtung damit nicht fertig wird, wie soll es dann eine andere KiTa werden?

Die Frage ist, ob diese Allergie (auch in diesem Ausmaß) bei Eintritt des Kindes bereits bekannt war, wenn ja, wäre das dann auch zu hinterfragen...

Nur wohin jetzt mit dem Kind? Ein Elternteil daheim bleiben? Sprich nur mehr ein volles Einkommen? Gibt es spezielle Einrichtungen?

Oder ist ein Kind mit Allergien NUR als Last zu sehen?
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23.08.2011 12:45 Uhr von Sandkastenrebell
 
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was ist mit den anderen Kindern? Wo bleibt die geforderte Gleichstellung, wenn zwei Betreuer die ganze Zeit an einem Kind rumtüdeln müssen, das Kind extra viel Aufmerksamkeit bekommt und die anderen Kinder, weil sie "normal" sind, quasi durch Vernachlässigung gestraft werden (rationalisier das mal mit Kindergartenkindern).

Es geht ja zudem nicht um eine Nussallergie, die zu etwas Bauchweh führt oder ´ne Intoleranz, die zu ein paar Pickeln führt.

Wer weiß, ob noch Kontaktallergien dabei waren. Wenn dann gleich ein ganzes Geschwader an Allergien, deren Auswirkungen schwer sind, bei einem Kind auftauchen, ist das einfach nicht mit gutem Gewissen Kind und den anderen Kindern gegenüber machbar.

Wer weiß dazu noch, wie die Eltern drauf sind? Was ist ggf. mit den Versicherungsbestimmungen, im Falle einer Klage seitens der Eltern?
Dann wären da noch die Eltern der anderen Kinder, die genauso Kohle hinlegen! Die werden auch entzückt sein, wenn ein Elternpaar verlangt, dass die Betreuer sich nur auf auf ein Kind konzentrieren.

Da braucht es nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie "entspannt" die Atmosphäre sein muss.

Dazu kommt, das, was andere ansprachen: nussfreie Zone und Co. Ich könnte mir vorstellen, bei einer Nahrungsgruppe würden Eltern das Spiel vielleicht noch mitmachen. Aber wenn der "Patient" mehrere Allergien hat, die zum Schock führen, da würd´ ich auch auf die Barrikaden gehen, wenn ich meinem Kind bald nur noch Karotten und drei Tage alte Brötchen mitgeben darf.

Ein gewisses Maß an Rücksicht, dagegen würde sich sicher keiner sperren. Aber wenn der gesamte betriebliche Ablauf sich nur noch nach einer Person richten soll, dann geht das einfach nicht.

Mal davon ausgehen, dass die Weinenden hier mal zur Schule gingen oder vllt. sogar arbeiten: wie groß wäre Euer Tätschelbedürfnis, wenn es in der Schule oder auf der Arbeit aufeinmal heißen würde, wegen einem einzigen Mitschüler/Mitarbeiter darf es jetzt nichts mehr mit Nüssen, Laktose, Weizen usw. mitgebracht werden?
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23.08.2011 14:40 Uhr von AnotherHater
 
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@Bleissy: "ich hab nen behindertes kind und weiss genau wovon ich spreche"
Im Ernst?
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23.08.2011 15:13 Uhr von AnotherHater
 
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@Bleissy: Wer ist denn hier menschenfeindlich? o.O
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23.08.2011 16:42 Uhr von Dracultepes
 
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Absolut richtig gehandelt.

Es sind Erzieher und keine Sanitäter und so wie die Eltern in dem Beitrag rüberkommen(was nichts heißen muss) verklagen die Gott und die Welt wenn dem Kind was passiert.

Es gehört nicht zum Aufgabenspektrum eines Erziehers Epi zu geben oder sonstiges, abgesehen davon das man dann Probleme kriegt wenn etwas passiert und die Eltern es drauf anlegen.

Der Kindergarten hat das Kind aufgenommen und das Risiko in kauf genommen, das ist in Ordnung. Die Erzieher dürfen sogar unterrichtet worden sein wie man die Spritze im Falle eines Schockes setzt. Und dann verspielen es sich die Eltern und sind dann auchnoch empört.

Und das die Freiheit der anderen beschränkt werden soll ? Langsam hackt es, ne Nussfreie Zone. Darf jetzt mein Kind(hab natürlich keins) keine Kekse mehr weil ein anderes allergisch ist?

Und es geht wahrscheinlich eher weniger um die Nussfreie Zone sondern wie sie gefordert wurde. Wahrscheinlich wären die Eltern besser damit gefahren auf einem Elternabend das Problem zu erläutern und die anderen Eltern zu bitten drauf zu achten. Wahrscheinlich hätte sich dann keiner gestört. Ich würde es machen bis zu einem gewissen Grad.

Scheint sowieso eher ein Kindergarten zu sein indem es intelligenter zugeht.

Es ist witzig das ungefähr diese Konstellation mal bei Boston Legal ausgefochten wurde. Und ich meine mich zu erinnern das es auchmal um das verhängen dieser Nussfreien Zone ging. Ob das BL war weiss ich nichtmehr. Ansonsten kann ich die Serie nur empfehlen. Besonders die letzte finale Staffel.

[ nachträglich editiert von Dracultepes ]
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23.08.2011 16:56 Uhr von Homechecker
 
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Marvolo83: nunja wenn dus genau wissen willst:

die eltern können sich an eine staatliche kita wenden die evtl auf sowas spazialisiert ist und wenn die eltern meinen eine kind MÜSSE permanent in kontakt zu gleichaltrigen stehen (nich falsch verstehen.....bezogen auf das zitat der eltern) dann müssen sie in die nähe einer solchen kita ziehen, oder eben ein elternteil muss seinen job aufgeben, wenn die allergien zu drastisch sind kann man sich das bestimmt mit der krankenkasse absprechen ob nich zumindest ein paar mal in der woche eine begleitperson für die paar stunden mit in die kita kann

wenn sogar eine notfallbox dort untergebracht war, gehe ich davon aus das das die allergiene doch schon sehr fortgeschritten sind

nein als last ist ein kind mit allergien keinesfalls zu sehen aber sich das recht raus zu nehmen jeder müsse sich auf das kind dieser eltern anpassen nur weil es das ein wenig schwerer hat als andere ist auch ein bisschen unfair
man kann doch kompromisse machen, sich absprechen das das kind nich jeden tag in der kita ist und wenn es dort is, ein elternteil oder bekannter anwesend ist um zu helfen (gibt immer was zu tun) oder eben wie, o.g. die Kraka fragen

wenn man sein kind liebt dann findet man immer eine lösung.

ein gehbehinderter regt sich doch auch nicht den ganzen tag auf oder verklagt die öffentlichen das es oftmals keine möglichkeiten gibt in die verkehrsmittel ein zu steigen
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23.08.2011 20:03 Uhr von Thomas66
 
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Bluti666: aber ich kann den Vergleich mit der Party und der KITA nicht verstehen.
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23.08.2011 20:03 Uhr von Thomas66
 
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Bluti666: aber ich kann den Vergleich mit der Party und der KITA nicht verstehen.
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23.08.2011 20:06 Uhr von Thomas66
 
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Faceried: Vielleicht sollte man es ehender mit so Leuten wie dir machen. Zumindest vom Pc fernhalten.
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26.08.2011 11:44 Uhr von omar
 
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Privat bleibt Privat: Da kann man selbst entscheiden, wen man reinlässt. Hausrecht eben...
Wenn es eine öffentliche Einrichtung wäre, dann wäre das nicht ok. Aber bei Privatunternehmen sehe ich kein Problem mit der Entscheidung (auch wenn es mir für das Kinde und die Familie leid tut).

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