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Stuttgart: Pornorolle und Beihilfe zur Prostitution kosten Polizisten seinen Job

Das Verwaltungsgericht in Stuttgart hat einem 42-jährigen Grenzschutzpolizisten seinen Beamtenstatus aberkannt.

Der Mann hatte im Jahre 2000 an einem Pornofilm mitgewirkt und seiner damaligen Lebensgefährtin seine Wohnung zur Prostitution überlassen. 2002 wurde er aus dem Dienst entlassen und zu einer Geldstrafe verurteilt.

Nachdem das Urteil rechtskräftig ist, darf er nie wieder als Polizist tätig sein. Laut Gericht hat er damit jegliches Vertrauen seiner Dienstherren und der Allgemeinheit verloren.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Stuttgart, Porno, Job, Prostitution, Beihilfe
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 18:15 Uhr von heinzelmann12
 
+10 | -2
 
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Tja, ein Polizist ist eben kein Friedmann, da wäre ihm sonst nix passiert.
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22.08.2011 18:25 Uhr von atrocity
 
+10 | -4
 
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Muss man das verstehen warum ein Polizist nicht das selbe machen darf wie andere Menschen?
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22.08.2011 18:39 Uhr von spencinator78
 
+2 | -0
 
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@atrocity: wenn das so wäre hätte auch von Boetticher nicht zurücktreten müssen ;-)
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22.08.2011 18:56 Uhr von syndikatM
 
+1 | -5
 
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Muss man das verstehen warum ein Bankangestellter nicht in der selben Kleidung vorm Schalter sitzen darf wie ein Bademeister?

manche kommentare sollte man mit napalm zerstören dürfen.
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22.08.2011 19:48 Uhr von gdi1965
 
+3 | -3
 
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Was soll: der Blödsinn denn? Er wird den Film in seiner Freizeit gemacht haben. Und da geht es Niemanden etwas an, was er macht. Und das seine Lebensgefährtin Geld verdient hat, verstößt gegen das Gesetzt? Schlimmer geht es immer. Peinliches Deutschland.
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22.08.2011 20:13 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -2
 
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Anmerkung: Beamte, besonders auch solche der Exekutive, genießen besondere Privilegien (Pernsion, Beamtenstatus etc.) und wissen von Anfang an, dass sie als Beamte auch immer das Land und ihren Dienstherren repräsentieren. Auch im privaten Bereich.

Natürlich darf er seine Sexualität frei ausleben, aber eben in einem Rahmen, der nicht das Ansehen seines Dienstherren beschädigen könnte. Ein privater Pornofilm wäre da kein Problem, aber einer, der öffentlich für die Allgemeinheit zugänglich ist, eben schon.
Zudem ist "Förderung der Prostitution"(§180a StGb) ein Straftatbestand, der ihm als Polizisten durchaus bekannt sein dürfte.

Von daher ein korrektes Urteil.
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23.08.2011 03:20 Uhr von Achtungsgebietender
 
+1 | -3
 
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Weil Friedmann ja auch voll Pornos gemacht und: die Prostitution gefördert hat. Oder ist das ein subtiler Anti-Juden-Kommentar???
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23.08.2011 06:00 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -1
 
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@hawkeye1976 ich gebe dir vollkommen recht, dass er korrekt nach bestehendem gesetz verurteilt wurde. ist aber das gesetz korrekt oder schon veraltet und passt nicht mehr in unsere lebensform.
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23.08.2011 10:24 Uhr von ChampS
 
+1 | -1
 
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guddes urteil ! vor polizisten sollte man respekt haben, zumindest vor den meisten. Ich mein es wird sich jetzt schon ständig über sie lustig gemacht, wie würde das sein wenn jetzt auch noch polizisten nebenbei pornodarsteller werden?
ich finde richtig entschieden, ich mein wenn ihr in iner firma arbeitet, und dann besoffen pöbelnd iwo in nachrichten auftaucht, sied ihr auch gleich gekündigt könnter wissn^^

find ich auch nich verkehrt
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23.08.2011 16:20 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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@champ ich denke ein polizist ist genau so ein mensch wie du und ich. warum darf er keinen pornofilm drehen? der hat sein minimalgehalt eventuell aufbesern wollen. er hat keine straftat begangen und wenn er die gemeinsame wohnung für seine frau zur verfügung gestellt hat, hat er sie ja nicht zur prostitution gezwungen. disser menssch hat nur seine finanziellen vorteitele gesehen.

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