22.08.11 14:50 Uhr
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Ausgeglichener Haushalt bereits für 2014 anvisiert

Erst am Montag veröffentlichte das Bundesfinanzministerium einen Bericht, in dem es heißt, dass bereits dieses Jahr das Defizit unter der im Euro-Stabilitätspakt festgelegten Grenze von drei Prozent bleiben wird. Und das deutlicher als erwartet.

Bisher rechnete man mit einem Defizit von etwa zwei Prozent. Nach aktuellem Stand der Dinge sollen es nur noch etwa 1,5 Prozent sein. Weiterhin heißt es in dem Bericht, dass ein ausgeglichener Haushalt bereits im Jahr 2014 erreicht werden könne.

Auch die Schuldenstandsquote soll sinken. Dieses Jahr soll diese auf 80 Prozent des BIP sinken, drei Prozentpunkte weniger als noch im Vorjahr. Bereits im Jahr 2015 rechnet man im Finanzministerium mit einer Quote von nur noch 71 Prozent. Die Grenze für diese Quote liegt eigentlich bei 60 Prozent.


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WebReporter: ladida91
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Staat, Konjunktur, Haushalt, BIP
Quelle: de.reuters.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 16:11 Uhr von Mordo
 
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Das wundert mich nicht. Schließlich wird die GEZ-Gebühr 2013 von "pro angemeldetes Empfangsgerät" auf "pro Haushalt"umgestellt.
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22.08.2011 18:17 Uhr von ZzaiH
 
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ahja: und wieviele rettungspakete werden bis dahin noch geschnürt oder lagert man das ganze aus und etikettiert es als investition um, die sogar noch geld bringen wird...
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23.08.2011 07:15 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Die schöngerechneten 3 Prozent können sie sich nun auch irgendwohin stecken.

Die Eurobonds kommen trotzdem.

Böse Zungen behaupten, hätten wir doch auch Schulden gemacht (am besten 30 Prozent Defizit) - dann würden uns heute die Nachbarn unsere funkelnagelneuen Straßen, Autos, Lohnzulagen, Renten und Häuser bezahlen - zumindest theoretisch....

In Griechenland, Spanien oder Portugal mag der Staat pleite sein - bei uns ist es der Bürger....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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