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Länder prüfen rechtliche Schritte gegen Gigaliner-Feldversuch

Mehrere Bundesländer wollen rechtlich gegen den Start des Feldversuchs für 25-m-Lkw vorgehen. Das erklärte Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Sonnabend in Potsdam. Vogelsänger ist gleichzeitig Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz der Länder.

Den Ländern missfällt, dass der Feldversuch ohne die Zustimmung des Bundesrats gestartet werden soll. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hält diese nicht für notwendig (ShortNews berichtete). Jetzt soll geklärt werden, ob dies die Rechte der Länder verletze, sagte Vogelsänger.

In der Länderkammer bekäme Ramsauer keine Mehrheit, da nur eine Minderheit der Bundesländer an dem Versuch teilnehmen will. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) warf Ramsauer vor, in dieser Frage die Lobbyinteressen einer Spediteursminderheit zu vertreten.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verkehrsminister, Gigaliner, Feldversuch, Winfried Hermann
Quelle: www.dvz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 12:39 Uhr von kickingcrocodile
 
+6 | -9
 
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Was für ein Hickhack um dieses Thema - als ob es nicht wirklich wichtigere Dinge gäbe. Ich bin weder für noch gegen den 25-m-Lkw. Aber ich befürworte den Test. Nur so kann sich zeigen, ob das Gigaliner-Konzept etwas taugt oder nicht. Also hört mit diesen Querelen auf und lasst den Test endlich zu.
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22.08.2011 12:49 Uhr von Marie52
 
+6 | -1
 
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pro & contra: + im Fernverkehr braucht man nur noch halb so viele Fahrer
- Elefantenrennen werden zu Dinosaurierrennen
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22.08.2011 14:03 Uhr von jodta
 
+4 | -0
 
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Wie wäre es: wenn wir die LKWs irgend wann ganz von der Strasse holen und lieber Entwicklungsgeld in solche Projekte pumpen, die viel mehr Sinn machen?
WIe:
http://www.welt.de/...

Oder wir ändern unser aller Kunsumverhalten und kaufen nur noch Produkte aus der nächsten Umgebnung. (Warum soll ich in Sachsen, Milch aus Bayern trinken?)

Es gibt viele zukunfts weisende Konzepte.
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22.08.2011 15:18 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@jodta: Ja mir wäre auch lieber meine Handy würde in der Stadteigenen Handyfabrik produziert werden.

Und um Container unterirdisch zu transportieren bräuchte man schon andere Dimensionen als für Müll.

Gigaliner sind nunmal besser als normale Lkw, man sollte nur verhindern das dadurch die Güter von der Schiene auf die Straße fließen.
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22.08.2011 15:34 Uhr von jodta
 
+1 | -0
 
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@Dracultepes: Du solltest Dir den Artikel nochmal vollständig durch lesen. Du hast Ihn nicht verstanden.
Ja, es gibt Sachen, die werden etwas weiter weg produziert aber die, die es hier gibt will ich aus meiner Region und nicht erst x-km durch die Landschaft fahren.
Ich bin übrigens auch dafür, geschäftliche Dienstreisen einzuschränken. Gibt andere Möglichkeiten.
Also es geht nicht nur um Deine geliebten LKW sondern allgemein, um stumpfsinniges km-fressen wegen ner halben Stunde Meeting oder ach wegen ner Kiste Kartoffeln, die mein Bauer viel frischer hat.
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22.08.2011 15:46 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@jodta: Und keine Angst ich weiss was du meintest, ändert aber nichts daran das man es auf die Schippe nehmen und überspitzen kann.

Und ich kenne auch die Technik bzw. das System, es ist nicht neu. FTS werden sogar immer beliebter. Es bleibt trotzdem das Problem was ich verballhornt habe.

Viele bis alle Waren die wir Importieren kommen in Containern an. Man kann es also Standard nennen. Umladen ist teuer und kostet Geld und Zeit. Diese Systeme sind super aber zumindest in meinen Augen nicht überall sinnvoll. Steht übrigens auch im Artikel und darauf zielte das mit dem Container ab.

Wie auch deine wirklich berechtigte Forderung nur aus dem näheren Umkreis die Regionalen Waren zu kaufen.

Und ganz zum schluss. Ich mag Lkw nicht, ich steh mehr auf die Eisenbahn.
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22.08.2011 17:20 Uhr von AsphaltCowboy
 
+1 | -3
 
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Ich weiß nicht was: alle gegen die Gigaliner haben?
Die schonen die Straße (Geringeres gewicht pro Reifen)
Sie sind wendiger, bzw. Mindestens genau so wendig wie die Sattelschlepper, dank einer Lenkachse mehr
Die sind sicherer oder mindestens genau so sicher wie aktuelle LKW und sie werden hauptsächlich auf Autobahnen eingesetzt, das heißt man wird sie nie in Städten oder Gemeinden sehen...

Ich wüsste nicht was dagegen sprechen soll, zumal dass Gesamtgewicht bei max. 44t bleibt...
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22.08.2011 21:55 Uhr von maretz
 
+1 | -0
 
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@jodta: Hast du mal geguckt wieviel du wirklich aus deiner näheren Umgebung bekommst? Fangen wir mal mit deinem Computer an: Den kannst du dir aus Teilen bauen die du beim IT-Laden um die Ecke bekommst (und je nach Laden für das 3fache des Preises was der Händler nen paar KM entfernt möchte). NUR: Diese Teile hat der ja nicht wirklich gebaut - sondern da sind Dinge drin die locker mal eben um die halbe Welt geflogen sind... Dasselbe gilt schonmal für nahezu jedes Elektrogerät was du hast...

Klar - die Milch usw. bekommst du beim Bauern um die Ecke. Aber sofern du nicht mit der Milchkanne selbst hinläufst muss die erstmal vom Bauern zur Fabrik. Dann muss noch der Verpackungskarton zur Fabrik, evtl. andere Dinge benötigt die Fabrik auch noch (Energie, Schmiermittel usw...). Achso - nicht zu vergessen die Mitarbeiter... Und danach muss der Karton noch zum Supermarkt. Allerdings (je nach Supermarktkette und Lage) geht das erstmal zum Zentrallager und von dort aus wird es verteilt... Es kann also durchaus sein das die Milch die dein Bauer 3 KM von dir entfernt produziert hat trotzdem erstmal durchs halbe Land gekarrt wird...

Noch besser finde ich den Vorschlag mit den Dienstreisen. Klar - es macht nicht unbedingt Sinn das man für jedes Meeting 3h durch die Gegend fährt. Dies machen auch nur wenige Firmen - da es sich Gehaltstechnisch gar nicht lohnt. Denn das Benzin für das Auto ist noch das günstigste - wenn ich 3h fahre koste ich auch 3h Arbeitszeit - und DAS ist deutlich mehr als die paar Liter Benzin die ich dann durch den Auspuff jage! Dennoch gibt es durchaus Gespräche bei denen man auch persönlich anwesend sein muss - sei es um den Kontakt mal vernünftig aufzubauen (du glaubst doch wohl nicht das du nen größeren Auftrag bekommst nur weil du mit dem Kunden ne Videokonferenz abgehalten hast, oder?), um mit den Kollegen gemeinsam was zu entwickeln (versuche mal eine komplexe Idee am Telefon mit 8 Leuten zu besprechen... 3 hören eh nicht zu, 2 versuchen ständig dazwischen zu reden weil die was nicht verstehen - und die anderen beiden haben mit der ganzen Sache eh grad nix zu tun...) oder um einfach auch mal den persönlichen Kontakt herzustellen (du glaubst gar nicht was es für einen Unterschied macht wenn man zur Stimme am Telefon auch mal ein Gesicht hat!). Ganz davon abgesehen: Selbst wenn ich sogar im IT Bereich arbeite vertrete ich die Ansicht das ein simples Blatt Papier und ein Bleistift oft deutlich schneller zur Realisierung / Erklärung einer Idee führt als der schnellste PC - und das Blatt Papier kann ich schlecht durch eine Videokonferenz jagen... (Achte mal drauf: Am PC neigen die Leute dazu ständig was in die Tippkiste einzugeben oder zu verfeinern - beim Blatt papier darf der Strich auch krumm sein, man weiss was gemeint ist).

Von daher: Das gibt eine Menge Ansätze - und auch gute... Aber es lässt sich halt nicht vermeiden das man eben auch unterwegs ist... Ich kenne keinen (mich eingeschlossen!) der sagt: Klar fahre ich gern Beruflich durch die Gegend. Ich würde meinen Job auch gern hier um die Ecke haben so das ich zu Fuß hingehen kann (oder mit dem Fahrrad). Macht mehr Spass als im Berufsverkehr zu fahren. Und je nach Ort wo ich bin dann noch durch Autobahn-Baustellen zu fahren habe, im Stau stehen darf(und alles über die normale Fahrzeit ist mein Privat-Vergnügen!) usw - ich glaube das macht keiner gerne. Aber leider ist es so das man eben ab und an nicht umzu kommt. Klar - ich könnte auch Bahn fahren -> aber über den Service müssen wir wohl nicht reden, oder?
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22.08.2011 22:49 Uhr von jodta
 
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@maretz @Dracultepes: Das wird eine Endlosunterhaltung. :-)
Es gibt immer Dinge die zu transportieren notwendig sind und solche die es nicht sind,
Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Bsp. ! Container lassen sich nicht nur per Hochseeschiff verfrachten. Das geht auch mit Binnenschiffen und Eisenbahn und Kurzstrecken dann eventuell über die Kapseln. Es wird auch immer Transporte geben wo LKW sinnvoll sind. Irgendwo müssen wir aber anfangen.
Auf Dienstreisen sehe ich einen Laster am anderen. Das muss doch nicht sein.
Ach ja, nur nebenbei. Ich bin schon für 4h Meeting 500 km gefahren. Einfache Strecke, wohlgemerkt. Wenn der Kunde das so will fährt man halt. Aber erzählt mir nicht das sich das rechnet. Fahrzeit 10 h , effektive Arbeitszeit 4 h. Wir kannten uns schon vorher :-), also auch keine Kennenlern-Geschichte. Naja, gegenteilige Beispiele werden wir immer wieder finden. Auf der Seite habt Ihr Recht.

[ nachträglich editiert von jodta ]
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23.08.2011 16:41 Uhr von WTMReaper
 
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solche gigaliner sollten (wenn überhaupt) nur auf strecken eingesetzt werden, wo entweder 3 spuren vorhanden sind oder der standstreifen als zusätzliche spur genutzt werden kann. aber dann müssten die motoren nochmals überarbeitet werden, denn sonst rollen diese giganten zb. bei der kassler strecke wieder zurück... generelles überholverbot ist bei denen sowieso ein muss!

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