22.08.11 10:31 Uhr
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Bankautomaten-PIN mit Hilfe von Thermo-Kameras "sehen"

Drei Forscher von der University of California haben eine neue Methode entdeckt, um an die PIN an Bankautomaten zu kommen. Durch die abgegebene Wärme des Fingers, erwärmen sich die jeweiligen Tasten, sodass man mit einer Thermo-Kamera den PIN-Code fotografieren kann.

Ein winziges Problem hat der Täter jedoch. Er kennt zwar nun die Ziffern aber nicht deren Reihenfolge. Da sich aber die möglichen Varianten von 10.000 auf 24 verringern und zum anderen der Grad der Abkühlung hilft, wird es dadurch einfacher.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass metallische Tasten am sichersten sind. Die Forscher bitten die Hersteller, PIN-Pads zu nutzen, die weniger Wärme aufnehmen und weniger Andruck benötigen. Sie warnen vor Geräten mit Plastik, da diese die Wärme am längsten speichern.


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WebReporter: ManiacDj
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hilfe, Kamera, PIN, Bankautomat
Quelle: business.chip.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 10:34 Uhr von Jaecko
 
+16 | -3
 
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Das hab ich vor ein paar Jahren schon mal mit ner Wärmebildkamera der FFW probiert. Resultat damals: Geht zwar, aber zu auffallend, wenn man so nen Klotz an Kamera darüber montieren müsste.
Ausserdem geb ich meine Pin schon ewig mit der Rückseite des Autoschlüssels ein. Keine Thermoabdrücke und auch keine Fingerabdrücke.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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22.08.2011 11:04 Uhr von xdamix
 
+14 | -0
 
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Splinter Cell: Erinnert mich an den ersten Teil von Splinter Cell xD
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22.08.2011 11:04 Uhr von dexion
 
+2 | -2
 
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Erinnert mich an Splinter Cell... Ich suche noch die News :D
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22.08.2011 11:05 Uhr von DrOtt
 
+14 | -0
 
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hmm ich hab das auch schon mal gesehen...

mein Trick: ...wenn alles fertig ist, wild auf allen Knöpfen rumdrücken... Dann hat die Kamera auch keine Chance...

;)
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22.08.2011 11:05 Uhr von EvilMoe523
 
+0 | -0
 
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Mich würde mal eher interessieren, wieviele Opfer bereits bekannt sind, die durch diese Möglichkeit um ihr Geld erleichtert wurden.

Das Hauptproblem wurde ja bereits erwähnt, dass viel zu viele Kombinationen möglich sind und potentielle Betrüger sich schon glücklich schätzen könnten, wenn sie vier verschiedene Ziffern registrieren würden.

Sollte es dennoch mal Jemand probieren an einem weniger genutzten Automaten so Abends um 22 Uhr oder so, dann müsste er sich immer noch entscheiden ob ihn er der erspähte PIN wichtiger ist oder das Opfer, was sich währenddessen nämlich aus den Staub macht.

@ Jaecko

Ich glaub brauchbare Fingerabdrücke wird man bei einem Geldautomaten wohl kaum ziehen können :)
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22.08.2011 11:35 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Ich lös das Problem damit: dass ich grundsätzlich erstmal auf allen Knöpfen rumdrücke, nachdem ich das Geld geholt hab.
Da man eh etwas warten muss, bis das Geld aus dem automaten kommt, hat man hier immer bisschen Zeit.

Hinzu kommt, dass derjenige, der zwar meine PIN weiss, dann auch an meine Kartendaten kommen muss. Da das nur über SkimmingAutomaten geht und hier die Videoüberwachung der Bank das beweisen kann, bekommt man auch seinen Schaden zurück, falls Geld entwendet werden sollte.
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22.08.2011 11:38 Uhr von ted1405
 
+31 | -0
 
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simpler Gegenvorschlag Wenn die Tasten durch den Bankautomat schlicht ständig auf 37°C erwärmt werden würden, wäre dieser Weg des PIN Ausspähens auch erledigt. Die paar Tasten auf 37° zu halten kostet auch nur verschwindend wenig Energie. Eventuell ließe sich das sogar allein mit der normalen Abwärme des Automaten realisieren.
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22.08.2011 11:51 Uhr von arkan85
 
+7 | -0
 
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Gibt ein Plus von mir für die Idee mit der Abwärme,kostengünstig gedacht!
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22.08.2011 11:53 Uhr von Afkpu
 
+2 | -6
 
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@Matthias: stimmt..... etwas paranoid zu sein ist direkt ein Zeichen für eine Schädigung des Hirns? Wenn man sich deine Kommentare so ansieht solltest du das auch mal testen.

Haben Bankautomaten nicht eine begrenzte Anzahl an Versuchen? 3 und danach eine Wartezeit? Dann dürfte es doch dennoch relativ schwer sein schnell den Pin zu erraten
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22.08.2011 12:04 Uhr von xevii
 
+0 | -0
 
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sam fischer > banken ?_?
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22.08.2011 12:09 Uhr von PumaDAce
 
+0 | -2
 
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PIN: Nach 3 Versuchen spuckt der Automat die Karte aus und sagt dir das du dich bei deinem Berater melden sollst.

Hab das selbst mal erlebt mit meiner Prepaidkreditkarte...
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22.08.2011 12:30 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
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alte kacke. und immernoch nicht praxisrelevant. die 3 "forscher" arbeiten wahrscheinlich für "myth busters" oder so... ^^
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22.08.2011 12:51 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Also ich: muss erst den PIN eingeben und dann wieviel Geld ich brauche.
Wenn mein PIN nun 9548 ist und ich 100€ abhebe,
sieht der Betrüger, dass die Ziffern 0,1,4,5,9 und 8 gedrückt wurden.
Also kann er damit nichts anfangen!
Aber es gibt ja Automaten mit direkten Auswahltasten,
die nicht auf Ziffernzeile sind.
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22.08.2011 12:52 Uhr von Trekki1990
 
+2 | -0
 
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@Abwärme des Automaten: Im Sommer sind die Dinger in der Bank bei uns sowieso immer brütend heiß ^^ Da mit Wärmebildkamera? Nee, keine Chance
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22.08.2011 16:18 Uhr von badmaxx1990
 
+0 | -0
 
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ganz einfach zu umgehen: einfach den gewünschten betrag nich aufm bildschirm auswählen sondern selber eingeben
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22.08.2011 16:20 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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@Leeson: Guter Denkansatz. Noch besser wäre, anstatt 100 Euro 12
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22.08.2011 16:53 Uhr von damagic
 
+0 | -0
 
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man is das ne neue erkenntnis das gabs in jedem zweitklassigem agentenfilm seit den 80ern ständig zu "bewundern" -.-
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23.08.2011 09:37 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
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"Die Forscher bitten die Hersteller, PIN-Pads zu nutzen, die weniger Wärme aufnehmen"

-Seltsamer Tipp, ich würde aus der Information nicht auf Metalltasten kommen, es geht sich wohl eher darum, Tasten einzubauen, die die Wärme schnell weiterleiten. Man könnte auch das Tastenpad luftkühlen, dann hat der Betrüger ein kleineres Zeitfenster^^
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23.08.2011 20:15 Uhr von badmaxx1990
 
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@floxxor: man könnte die tasten auch beheizen dann würde des ganze auch wieder nich funktionieren
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24.08.2011 10:38 Uhr von Brille65
 
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Funktioniert aber nicht, wenn die Person eiskalte Hände hat. ^^

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