22.08.11 07:11 Uhr
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Suizid setzt 255 Fahrgäste der Hitze aus

Weil eine Person Suizid beging, musste ein Regionalzug zwischen Ulm und Friedrichshafen, in Nähe von Biberach, außerplanmäßig auf offener Strecke halten.

In diesem Zug befanden sich allerdings auch 255 Fahrgäste, welche infolge der 33 Grad Außentemperatur den Zug verlassen mussten und entsprechend versorgt wurden.

Vor Ort waren etliche Notfallseelsorger und Feuerwehrmänner im Einsatz, damit entsprechenden Hitze bedingten Kreislaufproblemen entgegen gewirkt werden konnte.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Hitze, Suizid, Regionalzug, Selbtmord
Quelle: www.bild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 08:01 Uhr von PeterLustig2009
 
+36 | -13
 
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Oh nein welch Katastrophe: man musste doch tatsächlich bei sommerlichen Temepraturen an die frische Luft. Schrecklich schrecklich.

Ist bestimmt auch die Bahn dran schuld ;)

Wer Ironie findet darf sie behalten
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22.08.2011 08:17 Uhr von LocNar
 
+6 | -23
 
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22.08.2011 08:18 Uhr von Marius2007
 
+18 | -2
 
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Morgen! Ich habe bewusst darauf verzichtet die Deutsche Bahn mit in die Überschrift zu nehmen, weil sie daran wie es aussieht keinerlei Schuld trägt.
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22.08.2011 08:24 Uhr von dgtell
 
+10 | -1
 
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es gibt hier kein BiberBach: die Stadt heisst Biberach. Steht auch richtig in der schlechten Quelle....
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22.08.2011 08:42 Uhr von Mankind3
 
+13 | -3
 
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locNar: Die Regionalzüge der DB haben keine Klimaanlage. Im Sommer wirds in den Teilen ziemlich heiss.
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22.08.2011 09:09 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -0
 
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@Mankind: Lieder sihet man nicht ob auf der Strecke die "neuen" Regionalzüge (ca. 10 Jahre alt) oder die "alten" (ca. 20 Jahre alt) fahren.

Die neuen sind natürlich mit Klimaanlage ausgestattet. wie fast jede Regionalbahn in Deutschland. In den Teilen wird es also nur heiß wenn der Lokführer vorne alles abschaltet, oder der Streckenabschnitt "stromlos" gemacht wird, damit Feuerwehr und Polizei gefahrlos arbeiten können.

@Marius
An einem Suizidvorfall trägt die Bahn niemals schuld.
Freier Wille des "Opfers" von daher....
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22.08.2011 09:11 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -7
 
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ich habe fat jeden tag 10 stunden lang 33 ° und mich versorgt auch keiner.

@locnar, wenn man jemanden negativ sieht, dann kann es schon vorkommen, dass man die objektivität verliert.
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22.08.2011 10:16 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+4 | -1
 
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Johnny: dich vielleicht nicht aber es gibt nun mal nicht so viele menschen den ihr umfeld total egal ist

nennt man übrigens mitgefühl ;)
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22.08.2011 10:25 Uhr von gdi1965
 
+0 | -2
 
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Hoffe ja: mal das der Zugführer die Hinterbliebenen nicht auf Schadenersatz verklagt. Ich denke die haben genug damit zu tun den Tod des Angehörigen zu verkraften.

Das der Zugführer einen Seelsorger braucht kann ich ja noch verstehen, aber die Fahrgäste? Also man kann es auch übertreiben. Es wird immer Menschen geben die alles mitnehmen was nichts kostet. Aber es liegt an jedem Menschen selber, ob er daraus ein Drama macht.
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22.08.2011 10:30 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@gdi1965: Sorry aber ich glaube es gibt nicht viele die ein Zugunglück miterleben, evtl das Opfer sogar noch sehen "dürfen" und sagen shit Anschlusszug verpasst.

Den meisten Menschen geht ein Unglück welches visuell durch sichtbare Opfer unterstützt wird dann doch noch nahe.

Man kann übrigens darüber streiten, ob es legitim ist auf Schadensersatz, bzw. Schmerzensgeld bei den Hinterbliebenden zu klagen. Für mich ein nachzuvollziehender Schritt, denn kein Lokführer erlebt dies gerne. Auf der anderen Seite können die Hinterbliebenden ja nichts dafür dass ihr liebster meinte der Zug wäre der richtige Ausweg
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22.08.2011 10:54 Uhr von gdi1965
 
+1 | -1
 
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Wenn die: Leute dahin rennen um zu gucken, haben sie selber Schuld. Da muss ich mir vorher einen Kopf machen.

Habe auch mal in einer Bimelbahn gesessen und ein PKW-Fahrer meinte er schafft es noch. Der Bahnübergang wurde gesperrt und ich habe mich dahin verzogen wo nichts zu sehen war. Sowas brauche ich nicht.
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22.08.2011 11:14 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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In Zeiten: von Liveleak wundert es einen sogar echt noch, dass es kein Video von diesem Unfall gab.
Musste selbiges in Stuttgart am Hauptbahnhof in der S-Bahn station miterleben.
Du siehst die Person, wie sie anlauf nimmt und du stehst da und kannst dich nur schnellstmöglich wegdrehen.
Solchen Menschen sollte man es in irgendwelchen Einrichtungen ermöglichen sich selbst "hinzurichten", anstatt andere Menschen dadurch zu belasten. Natürlich mit voriger Seelsorge.
Manchmal kommen diese Szenen einem im Traum wieder hoch und man kann wochenlang nur sehr schlecht schlafen...
Ich wünsche es echt Keinem, dass er jemals so etwas miterleben muss. Man kann sowas verarbeiten, aber es bleibt im Hirn bis an dein Lebensende.
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22.08.2011 11:19 Uhr von BLUE-MATRIX
 
+0 | -1
 
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auch in den Berliner Bussen kommt man um, die neuen haben zwar alle eine Klimaanlage aber die ist bei fast allen defekt und die Fenster sind abgeschlossen. In den Kisten geht man ein, ich bin echt am überlegen, ob ich da ne Klage einreiche, denn bei Temperaturen ab 25 Grad, defekter Klimaanlage und abgeschlossenen Fenstern ist das Quälerei.

Dann sollen sie lieber Viehtransporte auf den Buslinien einsetzen, die sind allemal angenehmer.

Mittlerweile habe ich mir einen Schlüssel für die Fenster besorgt, damit die Luft in den Bussen ein wenig zirkulieren kann.
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22.08.2011 11:29 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -6
 
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wieso musste der zug halten? ?
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22.08.2011 11:33 Uhr von BLUE-MATRIX
 
+3 | -2
 
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@Alice_undergrounD: OMG, du bist ja noch schlimmer als der Selbstmörder.


"wieso musste der zug halten?"

Er hätte ja deiner Meinung nach weiterfahren können, nachdem er die Person zu Schachlik verarbeitet hatte, die ist eh tot und wird durch Anhalten auch nicht wieder lebendig.
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22.08.2011 12:20 Uhr von Aviator2005
 
+3 | -0
 
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Wenn einer eine Reise tut muss er auch vorbereitet sein. Je nach Witterung sollte jeder immer ein kleines "Notfallset" parat haben.

Sich im Sommer ohne Getränke auf dem Weg zum machen ist schon wirklich fahrlässig.

Egal ob Auto, Zug oder sonstirgendwie.

Typisch deutsch.... Leiden auf hohen Niveau.

Dann noch: "etliche Notfallseelsorger"......

Kannten alle den Selbstmörder oder wurden die Fahrgäste von Körperteilen getroffen????

Auch so eine typische Eigenart in Deutschland ....
zu jeden kleinen Unfall kommen gleich dutzende Notfallsellsorger.....

... und wenn`s mal richtig scheppert und es evtl. noch kalt und regnersich ist, kommt keiner.....

Selbst erlebt....

Das ist Deutschland......

... und meine Frau kommt mit unseren Jüngsten nicht mal in den Zug, weil es keine Möglichkeiten gibt, den Kinderwagen an den Bahnsteig zu bekommen...

Tstststst....
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22.08.2011 12:41 Uhr von Sera257
 
+0 | -0
 
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@LocNar: der Streckenabschnitt zwischen Ulm und Friedrichshafen ist noch nicht elektrifiziert. Ergo auch keine Oberleitungen ;)
Ob dann die Klimaanlage bei den Diesellokomotiven auch im Leerlauf noch funktioniert, weiß ich leider nicht...
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22.08.2011 13:53 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"Ob dann die Klimaanlage bei den Diesellokomotiven auch im Leerlauf noch funktioniert, weiß ich leider nicht... "

Die werden die nur nicht einschalten dürfen weil das Mehrkosten sind ;) Da gabs doch mal einen Bericht drüber glaub ich :)
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22.08.2011 19:13 Uhr von pirat112
 
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Es gibt eine Vorschrift bei der Deutschen Bahn, dass ein Lokführer, dem einer vor den Zug gesprungen ist, nicht weiterfahren darf, sondern den Zug anhalten und auf einen Ersatz Lokführer warten muss.

Deshalb musste der Zug rund 2 Stunden warten.

Das zu den, sorry meiner Meinung nach blödsinnigen, Schaschlik Kommentaren.

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