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China wirft dem Westen Arroganz vor

Chinas Vize-Außenministerin Fu Ying äußerte sich über das Verhältnis zwischen ihrer Heimat und dem Westen. Der Westen betrachte China oftmals nur als menschenrechts-verletzenden Staat an.

Das Beispiel Ai Weiweis, einem Menschenrechtsaktivisten, der 80 Tage im Gefängnis verbrachte, sei nur ein Fall von wenigen, der nicht auf ganz China übertragbar sei. Weiterhin prangert Fu an, dass der Westen über seine Verhältnisse lebe und trotzdem China dauerhaft kritisiert.

Der Westen muss einsehen, dass es auch andere politische Formen gibt. "Demokratie allein bringt eben noch kein Essen auf den Tisch", so Fu.


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WebReporter: azru-ino
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, China, Vorwurf, Westen, Arroganz
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2011 07:30 Uhr von LLCoolJay
 
+24 | -3
 
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Da hat er Recht: Demokratie ist wirklich nicht die einzig wahre Regierungsform und unsere Arroganz muss für Menschen mit anderem Lebensstil und anderer Weltanschauung wirklich fürchterlich sein.

Aber ob ich gerade China dabei als gutes Beispiel anführen würde, dass es anders geht?

Das glaube ich nicht, Tim.
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22.08.2011 08:12 Uhr von Peter323
 
+18 | -2
 
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China ? Naja China hat keine Regierungsform, die ich irgendwie als erstrebenswert empfinde.

Die direkte Demokratie der Schweiz betrachte ich mit viel Neid :)

Ich selbst hab schon in der Schweiz gelebt, was die Menschen dort drüben ein Einfluss auf die Politik haben, das wäre hier in Deutschland unvorstellbar.

Dagegen leben wir mit unserer "Schein"-Demokratie echt in der Steinzeit.

Wir dürfen nur Wählen, von wem wir gerne veräppelt werden möchten :) Nicht mehr und nicht weniger !
Die dürfen allesamt ALLES versprechen und müssen NICHTS halten, das hat auch das Verfassungsgericht so entschieden. Das Verfassungsgericht sprach: "Die Politiker und Parteien sind nur ihrem Gewissen verpflichtet bei seinen schriftlichen und mündlichen Ausführungen"....
Anders gesagt: Die dürfen erzählen was se wollen und morgen sagen: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ich bin gewählt worden...." und sowas nennt sich dann Demokratie :)

Dann gibs immer wieder Kandidaten, auch hier im Forum, die tatsächlich meinen, sie könnten irgendwas verändern, wenn sie statt FDP, CDU, Grüne oder SPD wählen oder umgedreht. Mein Cousin ist bei der SPD, was die eine Gehirnwäsche mit dem veranstaltet haben, echt krass, der wird auf Linie gebracht und macht dafür Karriere...
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22.08.2011 08:25 Uhr von maki
 
+8 | -13
 
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Zuim Glück machts der "Westen" nicht mehr lange *freu*
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22.08.2011 08:36 Uhr von wussie
 
+13 | -1
 
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Naja: irgendwo schon verständlich. Der Westen führt sich echt auf als ob er die Moral mit Löffeln gefressen hat, dabei ist er keinen Deut besser und heuchelt nur. Auch hier werden Menschen lange ohne Grund eingesperrt, Existenzen vernichtet die politisch ungeliebt sind und und und. Es wird halt keiner umgebracht, oder eher selten.
Und sozial gesehen ist selbst Deutschland auf dem absteigenden Ast, dank korrupter Politiker und Bankster.
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22.08.2011 10:54 Uhr von Urrn
 
+3 | -2
 
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Gute Frau Ying China ist ja auch ein menschenrechts-verletzender Staat o_O
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22.08.2011 12:13 Uhr von Urrn
 
+1 | -1
 
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@BastB: "
"Demokratie allein bringt eben noch kein Essen auf den Tisch"

Ja und Kommunismus/Sozialismus erst recht nicht. "

Erinnert mich an eine Interflug-Doku. Strecke Leipzig-Berlin:

"Wir konnten den Passagieren im Sommer kein Wasser und keine Softdrinks mehr anbieten, also gabs den ganzen Flug über nur Rhabarbersaft." :D
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22.08.2011 20:07 Uhr von maki
 
+3 | -2
 
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Naaaaaja "Wir konnten den Passagieren im Sommer kein Wasser und keine Softdrinks mehr anbieten, also gabs den ganzen Flug über nur Rhabarbersaft"

Dafür war dieser aber auch im Flugpreis inbgeriffen und eine Ausnahme dürfte es auch gewesen sein - wenn ich mich recht entsinne, hab ich auf jedem Flug (waren allerdings nicht viele, aber auch im Sommer) Tomatensaft gesoffen.

"Ja und Kommunismus/Sozialismus erst recht nicht."
Das ist eine rotzfreche Lüge.
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23.08.2011 02:16 Uhr von lastfirst
 
+1 | -0
 
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Das Kind und seine Namen: Ein System ist immer nur so gut, wie die Person, die es lenkt.
Hat man eine Diktatur, dann kann man einen grausamen oder einen gütigen Diktator bekommen. Somit wäre die Diktatur nicht zwingend schlecht. Aber auf die Dauer (Generationen) kommt früher oder später ein Übeltäter.

Bei einer repräsentativen Demokratie wählt man gewissermaßen auch ein Diktat. Man kann es also auch schlecht erwischen, hat aber die Option das Schlechte sozusagen abzuwählen.

Problematisch wird eine repräsentative Demokratie, wenn es gestattet ist, Lobbyistenwünsche zu erfüllen und Spenden anzunehmen. Warum dürfen wohl Personen im öffentlichen Dienst keine Geschenke annehmen?

Da diese Verbote nach meinem Kenntnisstand fehlen, besteht die ernsthafte Gefahr, dass die demokratische Wahl nur einem Schauspiel gleicht
und die Interessen der Wähler nur bedingt berücksichtigt werden.

Somit sollte besonders in den heutigen Tagen die Frage gestellt werden, ob mit Deutschland, aus einem Politikermund, das Volk oder die Lobby gemeint ist.
Es ist gut für Deutschland!

[ nachträglich editiert von lastfirst ]

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