21.08.11 20:59 Uhr
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Griechenland-Nothilfe: Nach Finnland fordern nun auch andere Euro-Staaten Pfand

Nachdem bekannt wurde, dass sich Finnland und Athen im Austausch für milliardenschwere Kredite auf ein Pfandmodell geeinigt haben, verlangen nun auch Österreich, die Niederlande, Slowenien und die Slowakei Garantien. Dafür würden vor allem die deutschen und französischen Steuerzahler zahlen.

Das griechisch-finnische Pfandmodell sieht vor, dass die Hälfte der geborgenen finnischen Milliarden umgehend als Pfand auf ein Konto des nordischen Landes einzuzahlen sind. Folgt Griechenland in den nächsten 25 bis 30 Jahren seinen Kreditverpflichtungen, erhält es sein Geld samt Zinsen zurück.

Eine Einzelabmachung sei nicht mit den jüngsten Beschlüssen in Brüssel vereinbar, so die Kritik vieler EU-Regierungen. Wien bemängelt, Athen beabsichtige das Geld der anderen Kreditgeber einfach als Pfand auf finnische Konten umzuleiten. Derweil feiert Angela Merkel die große Verbundenheit innerhalb der EU.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Finnland, Pfand
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2011 20:59 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+27 | -3
 
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Meine Prognose: Der Euro zerbricht, denn nach der finanziellen folgt nun allmählich auch die politische und ideologische Krise.

Meine Großmutter brachte mir schon als Kind bei: Getrennte Kassen sind der beste Weg, sich gut mit seinen Nachbarn zu verstehen. Auseinanderbrechende Vielvölkerstaaten wie die Sowjetunion, Jugoslawien oder zuletzt die Tschecheslowakei beweisen immer wieder, dass beim Geld die Freundschaft der Völker aufhört. Daher ist die Eurozone keineswegs ein friedensstiftender Hort der Glückseeligkeit, sondern ein Dynamitfass, dessen Lunte längst brennt.


[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.08.2011 21:19 Uhr von ZzaiH
 
+13 | -1
 
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echt: eine unverschämtheit von den finnen einen pfand von griechenland zu fodern - die griechen wirtschaften doch so solide (man musste doch nur im letzten halbjahr ihnen dreimal das ganze jahr bezahlen - da wird doch nochmal ein 2jahresetat drin sein) - ist doch alles alternativlos...
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21.08.2011 21:39 Uhr von Guidoo
 
+8 | -1
 
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Pfand hin oder Pfand her,glaubt denn wirklich jemand,dass die Griechen und die anderen Schuldenstaaten in Europa,die gegebenen Kredite jemals bedienen werden?Machen wir uns nichts vor,dass Geld ist weg & zwar für immer!
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21.08.2011 22:06 Uhr von XaLox
 
+3 | -1
 
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http://www.youtube.com/...

Mehr hab ich nicht zu sagen, wir versuchen schon längst wörter für sätze zu finden die schon längst totgeredet sind! :(
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21.08.2011 22:28 Uhr von Marie52
 
+13 | -1
 
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clever: Damit verliert der Steuerzahler in Finnland nur maximal 50% seiner ausgebenen Kredite. Der deutsche Steuerzahler verliert dagegen bis zu 100%.

Was sagen Sie dazu, Frau Bundeskanzlerin?
Haben Sie nicht geschworen, Unheil vom deutschen Volk abzuwänden?
Würden Sie sich öffentlich hinrichten lassen, wenn die Griechen dem deutschen Steuerzahler das, was sie den Griechen in seinem Namen "ausgeliehen" haben, nicht zurückzahlen?

PS.
Ich scheiße auf Ihr Ehrenwort!
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22.08.2011 02:33 Uhr von Peter323
 
+1 | -3
 
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trennt Staat von der Währung: Die Währung muss endlich wirklich unabhängig werden...
Keine Zentralbanken, die im Auftrag der Politik, Geld im großen Stil druckt oder sich selber bereichert...

Wir brauchen ne Währung die völlig autonom und selber funktioniert. Bitcoins sind ein Ansatz, brauch aber noch einiges an Verbesserungen.

Der Euro iss am Ende
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22.08.2011 08:47 Uhr von Marie52
 
+2 | -1
 
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Möglichkeit: Falls Griechenland unbezahlbare antike Kunstwerke besitzt, die ein sich leicht transportieren lassen und einen unschätzbaren Wert für das Land haben, kann Griechenland sie doch als Gegenleistung für die 100.000.000.000 Euro, die es fordert, abgeben. Sobald Griechenland seine Schulden bezahlt, bekommt es sie wieder zurück.

Inseln wären auch eine Alternative. Finnland hätte bestimmt gerne Staatsgebiet im warmen Mittelmeer.

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