Demografie: 2050 nur noch halb so viele Erwerbstätige
Im Herbst wird der neue Demografiebericht der Bundesregierung vorgestellt. Dieser kommt zum Ergebnis, dass die Zahl erwerbstätiger Personen in Deutschland von heute rund 50 Millionen auf 26,5 Millionen sinken könnte. Schuld ist der demografische Wandel, der ohne neue Zuwanderer nicht zu beheben sei.
Im Bericht warnt die Bundesregierung vor erheblichen Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial. Es werde zu einem Wettbewerb um Talente, auch in den Volkswirtschaften, kommen. Um die Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden, ist eine neue Zuwanderungsstrategie nötig. Diese soll 2012 vorgestellt werden.
Die FDP-Fraktion plädiert für mehr Einwanderer, die CDU ist dagegen. Der Bericht der Regierung lässt konkrete Zahlen offen. Rein rechnerisch seien aber zwischen 300.000 und 500.000 Zuwanderer jährlich nötig, um das Verhältnis von 2004 zu halten.