Skandal im College-Sport: Geld, Prostituierte und Kopfgeld auf Gegner
Eigentlich dürfen Studenten, die für amerikanische Colleges in diversen Sportarten auflaufen, keine Geld- oder Sachprämien annehmen. Dass manche Universitäten es damit nicht so genau nehmen, ist bekannt. In der jüngeren Vergangenheit waren etwa die Top-Spieler Reggie Bush und Cam Newton betroffen.
Was Nevin Shapiro, ehemaliger Gönner der Miami Hurricanes, jetzt offenbart, geht deutlich weiter: zwischen 2002 und 2010 gab es schon mal 10.000 Dollar für eine Zusage und es wurden ganze Hoteletagen für Prostituiertenpartys angemietet. Als er es für nötig hielt, zahlte Shapiro wohl für eine Abtreibung.
Shapiro setzte sogar Kopfgelder von 5.000 Dollar dafür aus, die Star-Spieler des Gegners durch harte Attacken aus dem Spiel zu nehmen. Ob es Konsequenzen im College-Sport geben wird und welche, ist unklar. Shapiro sitzt bereits wegen Beteiligung an einem Schneeballsystem im großen Stil im Gefängnis.