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USA: Lehrer wegen homophoben Posts auf Facebook vom Unterricht suspendiert

Jerry Buell, Geschichtslehrer an der Mount Dora High School, ist vom Unterricht suspendiert worden, weil er einen homophoben Kommentare auf Facebook abgegeben haben soll. Auf seiner Pinnwand kommentierte er das New Yorker "Okay" zu Schwulen-Ehen als "Sündenpfuhl".

Einer seiner über 700 Freunde im Sozialen Netzwerk - nur die sind in der Lage seine Pinnwand zu sehen - beschwerte sich bei der Schulleitung über seine Posts gegen Homosexuelle. Daraufhin wurde entschieden ihn zunächst nicht mehr Unterrichten zu lassen.

Mit einem erneuten Kommentar hat Buell die Gegner seiner Post aufgefordert, ihn zu "entfreunden". Lehrer sind in Florida an einen Ethik-Code gebunden, der Diskriminierung wegen Rasse, Religion und sexueller Orientierung untersagt.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Facebook, Lehrer, Unterricht, Homophobie
Quelle: www.clickorlando.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2011 11:27 Uhr von Urrn
 
+32 | -12
 
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Ethik-Code: "Lehrer sind in Florida an einen Ethik-Code gebunden, der Diskriminierung wegen Rasse, Religion und sexueller Orientierung untersagt. "

Nur in Florida?
Ich dachte, heutzutage ist sowas selbstverständlich...
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20.08.2011 13:17 Uhr von DerMaus
 
+3 | -3
 
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@atze.friedrich: Ich glaub der Song sagt alles. http://www.youtube.com/...
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20.08.2011 13:31 Uhr von DieHunns
 
+10 | -17
 
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@ 1984: Bitte, unterlass solchen scheiss zu schreiben .. wenn sich viele nicht daran halten würden, wäre wir alle nur noch dabei, uns mit allen Mitteln auf untersten Niveau zu bewegen ... denk doch mal nach, schwätzer
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20.08.2011 13:41 Uhr von xDP02
 
+11 | -0
 
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Willkommen: im Zeitalter der Facebook Idioten
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20.08.2011 14:12 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+6 | -5
 
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Naja, das find ich jetzt schon etwas übertrieben: Natürlich ist Toleranz gegen Schwule wichtig, aber Meinungsfreiheit ist minestens genauso wichtig. Und so schlimm war die Beleideidigung jetzt auch nicht. Vielmehr klingt die Bezeichnung "Sündenpfuhl" für mich eher christlich motiviert. Mann kann also davon ausgehen, dass es sich hier um jemanden handelt der bloß wegen seiner Religion intolerant ist. Ist zwar auch nicht toll, aber ihn desswegen zu suspendieren, verstößt genauso gegen den Ethik Code, der Diskriminierung wegen Religion und sexueller Orientierung untersagt.
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20.08.2011 14:15 Uhr von leCauchemar
 
+8 | -6
 
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Nicht schade um den: Sind die Kinder einem Gestörten weniger ausgesetzt, der seinen Erstgeborenen opfern oder Darwins Schriften verbrennen würde.
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20.08.2011 14:15 Uhr von Randall_Flagg
 
+6 | -0
 
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mitTH_RAW_Nuruodo: Religion ist weder eine Entschuldigung für Gewalt, noch für Diskriminierung.
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20.08.2011 14:22 Uhr von jkhulk
 
+7 | -5
 
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wenn: man nicht mehr sagen kann was man denkt ist das ja wohl die wahre Diskriminierung.
Wenn er meint das es sündig ist schwul zu sein dann ist das sein recht, er hat ja niemanden speziell angesprochen.
UND nur weil alle verlangen zu denken das
schwul sein normal ist heisst es nicht das es so ist.
Nein ich hasse keinen der schwul ist und hasse auch niemanden anderen der anders denkend oder gepolt ist aber leute werdet mal munter das grenzt doch wohl sehr an gehirnwäsche.
Ohne mich ..... meine gedanken sind frei und ich werde mich nicht beugen oder zwingen lassen das zu denken was einige vorkauen.
Jeder hat ein recht auf freie Meinung und wenn das nicht beschnitten wird kommt der Respekt von allein denn offt spielt auch Trotz mit.
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20.08.2011 15:26 Uhr von leCauchemar
 
+4 | -3
 
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@jkhulk: Nur so aus Neugier:
Befürwortest oder verurteilst du die Entlassung von "Nazi-Lehrern" nach dem 2. Weltkrieg?

Lehrer sind Vorbilder für Kinder und da sollte man schon drauf achten, was sie öffentlich sagen. (Zumindest bei uns war das so, dass Schüler mit (einigen) Lehrern auf Facebook befreundet waren.)

[ nachträglich editiert von leCauchemar ]
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20.08.2011 15:26 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -2
 
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Offentlichtlich hatte er mit homosexuellen ohnehin ein Problem, aber jetzt wird er sich ganz bestimmt lieben.
Wie bescheuert kann man eigentlich sein ihm auch noch einen richtigen Grund zu geben?
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20.08.2011 16:40 Uhr von jkhulk
 
+2 | -4
 
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@leCauchemar: ich hätte wetten können dass nun wieder das Wort NAZI fällt .... Kann es sein das wenn ihr nicht weiter wisst das ihr dann alte Deutsche Geschichte ausbuddelt? Die Zeit haben wir hinter uns und wenn du parallelen mit der nazigeschichte brauchst um unrecht zu rechtfertigen dann bist du sicher einer der die für Gehirnwäsche verantwortlich bist. Es kann ja nicht sein das du mit dem Druckmittel böser deutscher Geschichte Menschen zwingst etwas zu denken.
Sicherlich sind Lehrer Vorbilder für unsere Kinder aber man kann trotzdem lehren ohne seine Überzeugung oder Meinung an kids weiter zu geben. Du unterstellst der Person dies zu machen nur weil er in seiner Freizeit seine Meinung in FB schrieb.
Es gibt schlechte und gute Lehrer aber das ist nicht nur so wegen derer Meinung oder Weltanschauung.
Lehrnt erst einmal Respekt zu haben und zwar zu allen Menschen, das fände ich viel wichtiger, auch zu anders denkenden.
Jeder der sich nicht mit eurer Meinung deckt ist nicht gleich in die Naziecke zu stellen. Solches denken und handeln ist viel gefährlicher

PS. Antwort: Nein befürworte ich nicht denn wenn diese "Nazilehrer" ihren Job machen und niemanden mit ihrem Naziunsinn behelligen sind sie genauso fähig wie jeder andere. Der Mensch macht immer wieder den gleichen Fehler, alles was Angst produziert muss man zerstören.
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20.08.2011 22:16 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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Wenn man nicht mehr sagen darf was man denkt, wird man nie das meinen was man sagt.

(kleiner Denkanstoß)
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21.08.2011 01:00 Uhr von DerBeamte2002
 
+3 | -1
 
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Übertrieben. Ein wenig übertrieben ist das jetzt schon. Der Lehrer hat niemanden beleidigt und schon gar nicht das Wort gegen eine bestimmte Person gerichtet.

Was ist bloß aus der Meinungsfreiheit geworden?

Und warum wird er direkt als Homophob bezeichnet? Phobien sind ja im Prinzip Krankheiten des "Geistes" bzw. des "Verstandes". Warum wird also der Lehrer als "krank" bezeichnet?

Wenn jetzt jemand Birnen nicht essen will, ist er dann "Birnophob"?
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21.08.2011 05:21 Uhr von uncut
 
+1 | -2
 
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ich: dachte da gilt meinungsfreiheit
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21.08.2011 13:21 Uhr von ente214
 
+2 | -2
 
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richtig so: die leute müssen endlich im 21. jahrhundert ankommen, wir leben nicht mehr in den 50ern. solche äußerungen sind unangebracht, beleidigend, respektlos, in keinem fall durch die freie meinugnsäußerung gedeckt und eines menschen in vorbildfunktion, wie in diesem falle eines lehrers, unwürdig.
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21.08.2011 23:45 Uhr von DerBeamte2002
 
+1 | -2
 
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@ente214: Natürlich fällt das, was der Lehrer sagt/schreibt, unter die freie Meinungsäußerung. Es hat doch absolut nichts mit der Zeit in der wir leben zu tun. Es ist doch sein gutes Recht zu sagen, dass er sich nicht mit Homosexualität identifizieren kann und es als "falsch", "Sünde" oder sonstiges ansieht.

Jeder kann doch auch sagen, dass er z.B. grüne und gelbe Autos nicht ausstehen kann ohne dafür direkt verklagt oder belangt zu werden.

Genauso darf jeder auch sagen, dass er eine bestimmte Sexualität/Religion/Farbe/Suppe oder was auch immer nicht gut findet. Das ist zeitlose Meinungsfreiheit.

Es hat noch nie in der Geschichte der Menschheit gegeben, dass alle alles mögen. Warum sollte sich das ändern? Warum wird einfach allen eine bestimmte "politisch korrekte" (wer entscheidet überhaupt, was pol. korrekt ist?) Haltung aufgezwungen? Das verstößt meiner Meinung nach gegen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit.
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22.08.2011 00:42 Uhr von ente214
 
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falsch: die meinungsfreiheit endet dort, wo die beleidigung beginnt.
wenn ich dich hurensohn nenne, ist das keineswegs meinungsäußerung, sondern eine beleidigung. dieser tatbestand ist hier doch wohl eindeutig erfüllt.
wer defeniert poltische korrektheit(worunter dieser fall nicht fällt): die mehrheit und der zeitgeist. wenn du dich mit dieser art von korrektheit, wir können es auch anstand nennen, solltest du vielleicht bei dir anfangen.
wird ihm eine haltung aufgezwungen? nein, er darf denken oder bei sich im keller brüller wozu er lustig ist, aber er darf, oder sollte, es nicht im öffentlichen raum äußern. der gesellschaftliche konsens in allen fortschrtlichen gesellschaften ist nunmal die erkenntniss, dass homosexualität legal sein soll und muss(Artikel 3 und 12 der menschenrechte).
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22.08.2011 23:51 Uhr von DerBeamte2002
 
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@ente214: Auch wenn du ein niveauvolleres Beispiel nennen könntest, gebe ich dir in diesem Punkt natürlich Recht.

Tatsache ist doch aber, dass der Lehrer keine bestimmte Person angegriffen hat (wie in deinem Beispiel), sondern allgemein und subjektiv geäußert hat, was er für eine Sünde hält. Das bleibt Meinungsfreiheit.

In seiner Position hätte er sich aufgrund der gesellschaftlichen Überempfindlichkeit vielleicht nicht so äußern sollen, aber es bleibt trotzdem die Tatsache, dass seine Meinung "legal" ist. Noch ist es nicht so weit, dass die fragwürdige politische Korrektheit heutzutage über dem Gesetzt steht.

-1 für deinen Beitrag, weil du mich persönlich einbezogen hast und meinst ich bräuchte "Anstand" und müsse mich selbst dieser falschen, überempfindlichen pol. Korrekheit "unterwerfen".
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23.08.2011 00:21 Uhr von ente214
 
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ich verteile kein plus/minus, dass nur vorweg.
nur weil keine bestimmte person angegriffen wird, ist es trotzdem eine beleidigung, auch gruppen können ohne weiteres angegriffen werden. ein beispiel: "ich finde, alle zigeuner sind faul." ist das keine beleidigung? aber es wäre, exemplarisch, meine meinung. ist es dashalb erlaubt, bzw. gesellschaftlich akzeptiert?
auch in den relegiös aufgeladenen USA gilt die trennung von staat und kirche, was irgendjemand für eine "sünde" hält kann er durchaus in seinem kirchenkreis diskutieren, aber ein angestellter des staates sollte es besser wissen.
wie gesagt, seine meinung, in seinem kopf ist immer legal(die gedanken sind frei), aber was man sagen darf unterliegt dem gesetz, niemandes freiheit durch ausübung seiner eigenen einzugrenzen.
"Anstand" sollte anstatt "korrektheit" gelesen werden. wie du das interpretierst ist deine sache.
du musst dich überdies garnichts unterwerfen, du kannst denken und sprechen wie du willst, die frage ist, wie du damit bei deinen mitmenschen ankommst, die zeit diktiert auch immer die sprachen. du kannst auch finden, das frauen nicht wählen sollten, atomkraft super ist, schwarze auf plantage arbeiten sollten und homosexualität mit prügel gestraft werden sollte, aber damit wirst du sehr alleine stehen. das defeniert diese oftmal abschätzig betrachtete "political correktness" oder halt auf deutsch, zeitgeist/anstant.
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23.08.2011 15:29 Uhr von DerBeamte2002
 
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Du hast leider so recht mit dem Zeitgeist. Vielleicht muss ich doch mal meine Denkweise ein wenig anpassen.

Ich komme noch aus einer Zeit, wo "Neger" kein Schimpfwort war (Lat. Negro = Schwarz, steht für die Farbe allgemein, nicht für Menschen), Homosexualität was schlechtes war (ich habe nichts gegen Homosexuelle) etc. OK, gegen Frauenwahlen habe ich nichts und Atomkraft finde ich tatsächlich super, aber das ist eine andere Geschichte.

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