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Weihenstephan: Produktionsverlagerung und Umstrukturierungen

Die Molkerei Weihenstephan will die Produktion seiner Joghurt Produkte nach Aretsried verlagern. Derzeitiger Standort der Herstellung ist noch das bayerische Freising.

Mit der Produktionsverlagerung und der dadurch anstehenden Umstrukturierung sollen auch Arbeitsplätze wegfallen. Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sollen 89 Jobs dadurch gestrichen werden.

"Nach dem Abschluss der technischen Restrukturierung müssen konsequenterweise auch in der Belegschaft Strukturanpassungen folgen", teilte Weihenstephan mit.


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WebReporter: Nudelholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Produktion, Arbeitsplatz, Struktur, Weihenstephan
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2011 01:09 Uhr von NilsGH
 
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Naja, Standort INNERHALB Deutschlands zu verlagern empfinde ich jetzt nicht als schlimm. Traurig ist es jedoch schon für die Arbeiter und ihre Arbeitsplätze.

ABER: Was ist das schon im Vergleich zu diesen Banken, die einen Rekordgewinn einfahren, dies in der Pressekonferenz verlautbaren und im gleichen Atemzug von mehreren TAUSEND wegfallenden Arbeitsplätzen reden?

Auch andere Großkonzerne (wozu Weihenstephan wohl nicht unbedingt gehört!) fahren jährlich Rekordgewinne oder zumindest gute Wachstumszahlen ein und entpassen trotzdem viele Leute. Eine absolute Frechheit. Bei denen wird es aber stillschweigend hingenommen.

Ich kenne ein Beispiel, da wollte ein Bauunternehmer seine (regionale, sehr kleine Firma) schließen, da er in den Ruhestand ging, die Firma keiner kaufen wollte und seine Kinder kein INteresse daran hatten. Dieser durfte seine Firma nicht dicht machen, da sie schwarze Zahlen schrieb und er dann 20 Arbeiter hätte entlassen müssen. Er wollte ihnen sogar die VOLLE Abfindung zahlen, die ihnen zustand. Einige hätten schön was bekommen, da sie bereits mehr als 20 Jahre dort beschäftigt waren. Nein, das seien "Massenentlassungen" und dies sei nicht legal!

Eine Frechheit, was hier in Deutschland abläuft!
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20.08.2011 03:02 Uhr von ITler84
 
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ich kaufe bei Weihenstephan nichts mehr ein seit Sie pro Gentechnik sind, Ihre Versuche können Sie mit Ratten durchführen aber bitte nicht bei mir!!

Bei der Bergbauern Milch von Berechtesgadener Land steht sogar auf der Verpackung "Ohne Gentechnik" obwohl sie es nicht machen müssen. Ausserdem schmeckt Sie besser.
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20.08.2011 04:41 Uhr von Bayernpower71
 
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das Bild zeigt es: leider fehlt es in der News. Weihenstephan zieht zu Müller-Milch.

Weihenstephan gehörte schon zur Müller-Gruppe. Nur eine logische Konsequenz das man nun das zusammenlegt.

Ob man es gut oder schlecht findet, bleibt jedem selbst überlassen. Aber leider aus unternehmerischer Sicht war das eh absehbar.

[ nachträglich editiert von Bayernpower71 ]
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20.08.2011 08:03 Uhr von artefaktum
 
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@Bayernpower71: Danke für den Hinweis. Produkte von Müller kauf ich grundsätzlich nicht. Gut zu wissen.
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20.08.2011 11:37 Uhr von gofisch
 
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ach was? haben wir mal wieder subventionen für einen neuen standort kassiert und schliessen dafür einen anderen? ist doch eine coole masche, um an die zuschüsse zu kommen und die kosten für den neuen standort kann man auch noch prima von der steuer absetzen. wäre ja auch die höhe wenn ein großes unternehmen noch steuern zahlen müsste, tse... :(

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