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AOK: Apotheken rechneten Medikamente ab, die es gar nicht auf dem Markt gab

Gegen zehntausenden von Apotheken hat die AOK jetzt schwere Vorwürfe erhoben. Bundesweit sollen die Apotheken Medikamente abgerechnet haben, die überhaupt nicht auf dem Markt vertreten sind.

Patienten hätten zumindest nicht die Medikamente von den Apotheken bekommen, die auf dem Rezept standen und von den Apotheken auch so abgerechnet wurden. Die AOK drohe den Apotheken nun mit dem Staatsanwalt.

Die Verbände der Apotheken haben zugegeben, dass es zu Fehlern gekommen sein kann. Laut der AOK und Apothekerverbände sei dies aber auch eine Folge der Rabattverträge.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Markt, Medikament, Apotheke, Abrechnung, AOK
Quelle: www.open-report.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 18:48 Uhr von face
 
+7 | -6
 
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immer wieder das gleiche geldgeiles korruptes Kapitalisten Pack.
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19.08.2011 20:04 Uhr von Perisecor
 
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@ face: Genau. Im Sozialismus gab´s erst gar keine Medikamente, da konnte sowas natürlich nicht passieren. Das war viel besser :D
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19.08.2011 21:19 Uhr von Fred_Flintstone
 
+1 | -3
 
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Billige Ausrede! "Laut der AOK und Apothekerverbände sei dies aber auch eine Folge der Rabattverträge. "

Das Pack gehört wie jeder andere Betrüger in Haft und da ein Apotheker eine besondere Vertrauensstellung genießt gleich noch die Lizenz entziehen.

Kann doch nicht sein, dass wir uns dumm und dämlich bezahlen, die aber Billigmedikamente als teure abrechnen!
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19.08.2011 21:30 Uhr von One of three
 
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@ Bleissy: "oh im osten gab es keine medikamente ?????"

Nicht wirklich - oder warum habe ich Verwandten regelmäßig Ibuprofen, Voltaren oder Maaloxan rübergeschickt?

Weil "euer" Zeug Dreck war! (O-Ton "Ossi"-Onkel)

[ nachträglich editiert von One of three ]
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19.08.2011 22:19 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Bleissy: In der DDR war die Situation etwas besser, aber in den meisten anderen Staaten des WP kam ernsthaft krank sein mit einer Exekution gleich.

Außer natürlich, man hatte Zugriff auf die sehr wenigen Spezialkliniken - wo die Ärzte wirklich extrem gut waren. Aber das war nichts für die breite Masse.


"fortbewegung in der ddr war nur mit dem pferd möglich"

Puh, dann bin ich beruhigt. Ich habe Horrorgeschichten über etwas namens "Trabant" gehört... aber Pferde scheinen wirklich die bessere Alternative gewesen zu sein :)

Wie ist das eigentlich, gibt es auch ein "Ost-Gen" welches den jeweiligen Träger krampfhaft dazu zwingt, sich sein altes Regime schön zu reden oder hast du in den letzten 20 Jahren wirklich all die negativen Punkte vergessen? :>
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19.08.2011 22:55 Uhr von Samuraiburger
 
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Verarscht, aber von wem: "Einige Vertragspartner der AOK könnten nicht liefern. Damit seien die Apotheken faktisch verpflichtet, "ein Medikament abzugeben, das nicht existiert", kritisierte die ABDA. Trotzdem seien die Apotheker verpflichtet, die Patienten zu versorgen."

Leute, ihr seid die die über den Tisch gezogen werden, und zwar von den Krankenkassen und der Pharmaindustrie. Pharmakonzerne klüngeln mit den Kassen und sprechen ab, was momentan an die Leute verkauft werden soll. Selbst Seehofer hat 2003 die Pharmariesen als Mafia bezeichnet,gegen die die Politik machtlos sei. Und wenn deren Monopol Deals dann nicht gescheit laufen, passiert sowas hier.

Wenn das Medikament, dass ihr verschrieben bekommt, nicht lieferbar ist, und dann? Nochmal zum Arzt? Warten bis Bestände da sind? Kein Spass wenns einem dreckig geht. Diese Verträge sind Schund, denn sie verpflichten nur ganz bestimmte Hersteller zu verwenden, die die Kasse diktiert. Die Apotheken reagieren in so einem Fall pragmatisch und geben wirkstoffgleiche Präparate ab. Dass sie das so nicht aufschreiben können, weils der Patient nach Kassenmeinung nicht haben darf, dürfte klar sein. Also fragt euch mal, ob ihr im Krankheitsfall lieber ein anderes Medikament mit gleichem Wirkstoff oder Bürokratie und Schulterzucken kriegen wollt.
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20.08.2011 01:01 Uhr von NilsGH
 
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@Samuraiburger: So wie du das erläuterst mach das mehr Sinn. Denn wie können die denn Medikamente an Patienten "abgeben", die es nicht gibt?!

Ich finde - sollte das stimmen, was Samuraiburger schrieb - das ein sehr gutes Verhalten der Apotheken. Warum nicht ein anderes ZUGELASSENES Medikament mit gleicher Wirkung nehmen, wenn das andere nicht da ist? Wo ist denn das Problem?

Zur News: Na das haben die Nasen von der AOK aber sehr früh gemerkt. Denen bzw. den Ärzten fällt erst nach mehreren zehntausend Fällen auf? Dies würde in der Tat dafür sprechen, dass die Apotheker lediglich alternative Medikamente mit gleicher Wirkung herausgegeben haben. Darüber kann sich doch wohl keine Krankenkasse aufregen!

Oder waren das etwa billigere Medikamente mit gleicher Wirkung? Dann stellt sich natürlich die Frage, warum diese nicht gleich auf den Rezepten stehen ... Absprachen? Betrug der Kassen und Firmen? uiuiui ... ich ahne Böses ...

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