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CSU: Pkw-Maut bringt Mehrkosten auch für deutsche Autofahrer

Sollte sich die CSU mit ihrer Forderung nach einer Pkw-Maut durchsetzen, müssen auch deutsche Autofahrer damit rechnen, tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Das verlautet aus der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag.

Steuersenkungen an anderer Stelle könnten erst dann in Betracht gezogen werden, wenn das für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur dringend benötigte Geld in der Kasse sei, erklärte der verkehrspolitische Sprecher Eberhard Rotter am Freitag in München.

Der Finanzbedarf für solche Vorhaben liege in Bayern bei etwa zwei Milliarden Euro. Die Mauteinnahmen dürften nur für Verkehrsprojekte verwendet werden und zwar zusätzlich zu den regulären Mitteln des Verkehrshaushaltes, die nicht zusammengestrichen werden dürften.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Autofahrer, CSU, Maut, Pkw, PKW-Maut
Quelle: www.dvz.de

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19.08.2011 15:17 Uhr von kickingcrocodile
 
+8 | -0
 
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War ja klar - oder hat irgend jemand an eine Kompensation der Pkw-Maut für deutsche Autofahrer geglaubt? Oder glaubt jemand, dass jemals genug Geld in der Kasse sein wird, um eine solche Kompensation einzuführen? Immerhin: Einer sagt jetzt mal die Wahrheit und versucht keine Einlullungs-Taktik. Jetzt warten wir nur noch auf den Merkel-Umfaller, dann kann das Abkassieren losgehen. Verwendung der Einnahmen nur für die Verkehrsinfrastruktur? Wer´s glaubt . . .
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19.08.2011 15:25 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Die Transferunion will finanziert sein wenn mal einmal das ´Hurra´ verfolgt, welches auch hier von vielen SN-Nutzern dem Projekt entgegen gebracht wurde, sträuben sich einem nur noch die Nackenhaare.

Dieses Projekt wird aufgezogen wie jede andere neue Steuer auch: Per Salami-Taktik zum Offenbarungseid. Die Leute rennen Reih und Glied reihenweise erneut ins Messer - und das Schlimmste: Sie haben das Nächste mal wieder nichts dazugelernt.

Leute, dass sind Politiker und keine ehrlichen Menschen! Es gibt einen Grund, warum uns z. B. die Spanier "cabezas cuadradas" nennen. So wie der alte Fritz die Preussen sehenden Auges auf Kommando in den Tod schicken konnte, so kann es Angela Merkel heute mit ihren Wahldeppen! Und das ist auch der Grund, warum ihr künftig die halbe Europäische Union bezahlen werdet - weil genau dies auch von anderen Euro-Regierungen erkannt wurde und in Verhandlungen ins Feld geschickt wird!

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 15:26 Uhr von gdi1965
 
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Dafür war: doch die Autosteuer gedacht. Wenn die Maut für PKW kommt melde ich meine Kiste ab. Da ich als Krüppel eh keine Arbeit bekomme kann ich das machen. Zwar werde ich dann wieder ein Knastleben führen müssen, denn Einkaufen, Kontakte pflegen, oder Behörden aufsuchen kann ich dann vergessen. Muss alles wieder schriftlich gemacht werden.

Das Geld soll nur für die Verkehrsinfrastruktur da sein? Ist doch lachhaft. 30% davon werden ins Ausland gehen, damit die Regierung gut da steht. Wir haben es ja.
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19.08.2011 16:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -0
 
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@Vorredner: Du schreibst:
"In fast ganz Europa muss der Deutsche im Ausland Autobahn- oder Straßennutzungsgebühr bezahlen. Sollten wir dies hier mit einer Vignette für alle auch tun und dafür die KFZ-Steuer in der BRD abschaffen, damit die anderen auch hier zahlen müssen?"

Jep, genau das ist das Totschlag-Argument für alle mit IQ unterhalb der Körpertemperatur.

Bevor ich dem Österreicher oder Spanier eine "Freifahrt" auf einer deutschen Autobahn einmal in 10 Jahren gönne, bleche ich lieber selbst Jahr für Jahr 100 Euro plus ? .

Das alles ist so peinlich. Vor allem wenn man weiß...
- dass Autobahngebühren in vielen Ländern ja nur deshalb existieren, weil sie von Anbeginn an durch private Investoren errichtet wurden.
- gerade die PKW die Straßen im Gegensatz zu LKWs kaum beanspruchen - und die werden längst kräftig in Deutschland zur Kasse gebeten.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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23.08.2011 13:40 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"STIMMT´S: Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

...fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?
Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch ein Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. Das sollten vielleicht auch die Befürworter einer Pkw-Maut bedenken: Geht es nur um den tatsächlichen Schaden, den ein Pkw im Vergleich zum Lkw an der Straße anrichtet, dann dürfte ein Personenwagen für die Bruchteile eines Cents quer durch die Republik fahren.
Christoph Drösser"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

Was lernen wir daraus, Bundesinnenminister Friedrichs ist geil auf Bewegungsdaten.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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