19.08.11 15:20 Uhr
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Razzia gegen "No Name Crew": Bundesweite Hausdurchsuchungen

Mutmaßliche Mitglieder der "No Name Crew" wurden gestern bei einer Razzia, welche vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen geleitet wurde, festgenommen. Vor einiger Zeit wurde ein Server vom Zoll gehackt (ShortNews berichtete), daher erhofft man sich nun neue Erkenntnisse.

Mitte Juli wurde eine 23-Jährige festgenommen. Weitere Ermittlungen führten dazu, dass in mehreren Bundesländern sieben Verdächtige identifiziert werden konnten. Bei der Razzia wurden USB-Sticks, Computer, Festplatten, Router und Mobiltelefone beschlagnahmt.

Einige der Tatverdächtigen waren kooperativ und bestätigten Mitglied der "No Name Crew" zu sein und gaben Entschlüsselungsdaten bekannt. Weitere Delikte der Computerkriminalität konnten ihnen nachgewiesen werden. Die Auswertung der Vernehmungsdaten und der gesicherten Daten dauern derzeit an.


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WebReporter: ManiacDj
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Hacker, Name, Razzia, Crew
Quelle: winfuture.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 15:20 Uhr von ManiacDj
 
+3 | -4
 
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Damit wird der ein oder andere nicht gerechnet haben. Was die meisten immer wieder vergessen und verdrängen ist das jeder Spuren im Internet hinterlässt und mit den nötigen Mitteln kann man einiges in Erfahrung bringen.
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19.08.2011 15:23 Uhr von Wasisdann
 
+12 | -1
 
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Ganz wichtig! Router beschlagnahmen! Am beste noch evtl. vorhandene Switches und LAN-Kabel...könnten sich ja noch Daten drin befinden.

[ nachträglich editiert von Wasisdann ]
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19.08.2011 15:39 Uhr von ManiacDj
 
+7 | -1
 
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@ Wasisdann: Du weist schon das auf einem Router Daten gespeichert sind?
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19.08.2011 15:50 Uhr von ted1405
 
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@Wasisdann: Habe ich im ersten Moment auch gedacht ...
dann aber kam mir die FritzBox 7390 in Erinnerung, welche serienmäßig immerhin 512kB internen Speicher anbietet.
Zudem könnten manche Router auch Verbindungsinformationen in lokalen Logs ablegen.

Neija - die Sinnhaftigkeit, solche Geräte aber ebenfalls zu beschlagnahmen, stelle ich letztlich dennoch ebenso in Frage. Denkt man das ein paar Jahre weiter, muss die Polizei wohl dazu übergehen, ALLE elektronischen Geräte eines Haushalts mitzunehmen. So sind z.B. auch Fernseher heutzutage ja nicht mehr "nur" einfache Fernseher. Ein paar Jahre weiter gedacht ist´s vermutlich möglich, daß sogar die Kaffeemaschine, ja selbst z.B. der eigene PKW wichtige Daten enthält.

In letzter Konsequenz bedeutet das wiederum:
Kommt mal jemand in Verdacht, wird er unter Umständen erst mal in die Steinzeit zurückgebombt. Bis bzw. ob das Zeug jemals wieder seinen Weg zurückfindet, kann Jahre dauern und ist nicht selten mehr als fraglich. Letztlich auch ein Weg, eine Existenz nachhaltig zu vernichten oder zumindest schwer zu schädigen.

@ManiacDJ:
Nein, so pauschal kannst Du das keinesfalls behaupten. Lediglich die Zugangsdaten (Provider, etc.) sind gespeichert. Verbindungsdaten werden von einem 0/8/15-Router maximal bis zum nächsten Stromverlust "gespeichert".

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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19.08.2011 15:54 Uhr von The Roadrunner
 
+2 | -0
 
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Verschluesseln und dann Passwort freigeben: wo bitte liegt dann der Sinn im verschluesseln?!

An alle, die so etwas tun: ihr koennt es dann auch gleich sein lassen. So etwas kann man sich auch vor einem Hack ueberlegen, dass da sicherlich jemand an der Tuer klopft und den Rechner haben moechte.

Echte Kiddies.
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19.08.2011 16:08 Uhr von Flugrost
 
+1 | -0
 
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@Roadrunner: Du glaubst, was in der Presse steht?
Über einen laufenden Fall?
Echt jetzt?

Wenn sie Router mitnehmen, dann wird ihnen das auch was bringen, wetten?

[ nachträglich editiert von Flugrost ]
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19.08.2011 16:29 Uhr von mort76
 
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Roadrunner, wenn das Kind im Brunnen liegt, gibt es immer Verräter, die für einen eventuellen Strafnachlass ihre Freunde und Kollegen verraten...das funktioniert sogar bei Mafiosis.

Die Hauptaktuere dürften nicht sehr alt sein, und besonders abgebrüht sind Nerd normalerweise auch nicht- das dürfte ein Kinderspiel für einen erfahrenen Ermittler sein, die so richtig unter Druck zu setzen oder mit falschen Versprechungen auf Straffreiheit zum plaudern zu bringen...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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19.08.2011 18:00 Uhr von The Roadrunner
 
+0 | -0
 
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@Flugrost: nun, du darfst mal bei all den in der: letzten Zeit gestarteten Hausdurchsuchungen in Sachen Computerkriminalitaet nachlesen: sobald die Leute grosszuegige Aussagen und Passwoerter gegeben haben, durften sie wieder aus der Untersuchungshaft raus.

Das passt wohl schon, was dann die Presse schreibt; schliesslich laufen diese Leute dann (wenn auch nach ein paar Tagen) wieder auf der Strasse - und einige tagen das ebend bis zu ihren Aussagen nicht.

@Mort: ja, das ist das Problem, wenn Gruppen zu gross sind; da kann man dann fuer die Geheimhaltung nicht mehr garantieren. Von daher kann man es auch gleich ganz sein lassen. (oder man macht es ebend richtig)
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19.08.2011 20:50 Uhr von mort76
 
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Roadrunner, ich würde sagen, sowas macht man entweder alleine oder garnicht...
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20.08.2011 12:41 Uhr von Wasisdann
 
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Routerlogs: beinhalten wenn überhaupt den Login von WLAN,LAN-Geräten + MAC Adresse, Verbindung zum ISP, Time-Synch und URL-Aufrufe....was will man damit anfangen?

Normalerweise werden diese Logs sowieso täglich oder vll. auch wöchtenlich überschrieben wegen Speichermangel.

Bei diesen "Razzien" arbeiten einfach die falschen Leute. Alles Theoretiker.

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